Beiträge von Cattlefan

    zerkratzen die Autos etc


    Schau einfach genauer hin: Katzen haben eingezogene Krallen, ich würde mir eher Sorgen um Marder und Co. machen (die dummerweise der Steuerpolemik nicht greifbar sind, aber die Krallen NICHT eingezogen haben)

    Zu den Pferdewegen: In fast ganz Schleswig-Holstein gibt es so gut wie keine Reitwege, die Reiter sind gezwungen auf der Straße zu reiten, einige Gemeinden erlauben aus Gründen der Sicherheit das (verbotene!) Reiten auf Radwegen.
    Die paar kurzen Reitwege, die es gibt, sind in Eigeninitiative der Reiter und für diese selbstverständlich Kostenpflichtig (Nummernschild, jährliche Vignette) entstanden. Obwohl diese Wege Privatbesitz sind (Besitz der Reitweg-Initiativen) kann man seltenst darauf wirklich mal "Gas geben" weil die lieben Hundehalter sie unerlaubt als Gassi-Strecke missbrauchen.... (mit unangeleinten Hunden selbstverständlich, wobei strenge Anleinpflicht für die Entstehung dieser Wege Voraussetzung war, die Jäger der Gemeinden haben da ein Auge drauf...)

    In dem Moment, wo die Kommunen nur einen HAUCH von Möglichkeiten bieten, abseits der Straßen in der Natur reiten zu können, kann man über Besteuerung eventuell reden!
    Aber es gibt einnfach GAR NICHTS, was kommunal für Pferde getan wird. Reitwege, Reitplätze, Reithallen...: alles privat entstanden und finanziert!

    Man stelle sich vor: Die Hundesteuer fällt weg und aufgrund dessen müssen Mammis ihre Kinder länger selber betreuen, weil die Kommunen beim allerbesten Willen kein Geld für 24-Stunden-KiTas hat.

    Die Hundesteuer ist nicht zweckgebunden, solche "nebensächlichen" Dinge z.B. werden von ihr mit finanziert.....

    Ich zahle lieber für meine 4 Hunde die Hundesteuer als dass die Gemeinden sich als "Ersatz" die Pferdesteuer einfallen lassen (Wird hier in der Gegend mit 200Euro/ Jahr /Pferd erwogen...)

    Bei der Hundesteuer wußte ich von vornherein, dass die bei Hundehaltung auf mich zukommt, jetzt stattdessen meine Pferde versteuern zu müssen würde echt ins Geld gehen...

    Und die Gemeinden werden auf keinen Cent verzichten, wenn die Hundesteuer abgeschafft würde, würden andere Geldquellen gefunden. Und "gerechter" wären die ganz sicher auch nicht!

    Schon seltsam....

    hätte die TE geschrieben, dass sie einfach völlig ferig ist, den Hund nicht mehr ausstehen kann und ihn gar nicht mehr will.... wären von allen Seiten Beileidsbekundungen und Durchhalteparolen gekommen, der mysteriöse "Welpenblues" (was immer das auch sein mag) wäre aus 100en Hüten gezauber worden, man würde raten, den Hund stundenweise ab zu geben, um mal durchatmen zu können etc.p.p.

    Nachzulesen in sehr, sehr vielen Threads hier im DF!

    NIEMAND schreibt da, dass man alles schon viel früher hätte wissen müssen und deutet einer verschüchtert ein, dass vielleicht über Abgabe nachgedacht werden könnte, wird da drauf gehauen, weil die arme TE KONNTE doch gar nicht wissen, der Welpenblues ist doch normal, obligatorisch, ist im Kaufpreis quasi inbegriffen....

    Jetzt ist hier jemand der NICHT jammert, dass der Welpe ein Welpe ist, sonndern einfach mit der Familie eine Verschnaufpause braucht, sich aber sogar schon über eine evt. Lösung Gedanken gemacht hat (Was diese ganzen "Welpenbluesler" in der Regel nicht tun!).

    Ob die Lösung nun optimal ist oder nicht kann von außen keiner beurteilen.

    Aber alle tun es. Und verurteilen die TE, weil sie nicht im Vorfeld wußte, was es REAL heißt und an Einschränkungen bedeutet, einen Welpen groß zu ziehen UND weil sie sich bösartigerweise schon Gedanken gemacht hat......

    Ist einfach völlig unverständlich für mich.


    Weil es FÜR DICH absolut unverständlich ist, muß es nicht zwangsläufig falsch sein, oder ;)

    Da hat jemand sich selbst über- und das Thema Hundehaltung unterschätzt. Sowas kommt vor im Leben, wird sicher dem einen oder anderen schon mal passiert sein, etwas im Vorfeld falsch ein zu schätzen.

    Trotzdem scheint man ja am Hund zu hängen, sonst könnte man es sich ja einfach machen, den Hund in die Kleinanzeigen setzen oder ins Tierheim abschieben.

    Ich denken nicht, dass der Hund generell auf jeden Fall dadrunter leiden wird, aber ganz ehrlich: das weiß man doch nie!
    Man weiß auch nicht, wenn men einen Hund aus dem Auslandstierschutz holt, ob der in einer engen Stadtwohnung mit 3 -4 Stunden Menschen -Kontakt am Tag (plus nachts, aber da wird ja geschlafen) klar kommen wird.
    Man weiß nicht, ob der unsichere Welpe jemals ungestresst alleine bleiben wird während man selber sein Futter verdienen geht.
    Man weiß nicht, ob der sorgsam aufgezogene, super sozialisierte Hund nicht plötzlich zum Pöbler wird ...... usw.usf.

    Wenn der Hund mit der Situation nicht klar kommen sollte (vorrausgesetzt, es findet sich die richtige Person), dann kann es ja auch wunderbar laufen und gleich 3 Parteien sind überglücklich.
    Wenn´s nicht klappt, hat jeder Mensch die Möglichkeit, sein Hirn zu nutzen und eine andere Lösung zu überlegen.

    Versteh ich nicht...
    STÄNDIG (!!!) wird hier im Forum von allen Seiten geraten einen Welpen / Tierschutzhund / gestressten Hund, der nicht alleine bleiben mag........ zu einem Hundesitter ab zu geben. Oder Familie und Freunde zum Aufpassen heran zu ziehen....

    Was ist der Unterschied davon zum Dogsharing?

    Ich wünsche viel Erfolg bei der Suche! :smile: