Beiträge von Cattlefan

    nochmal eine Anmerkung hierzu.Hunde haben in der Regel deutlich schnellere Reflexe als Menschen. Warum also sollte ich nen Hund vor einem Graben/Loch warnen? Davon ab: wenn ich mit meinem Hund da unterwegs bin, wo es Gräben gibt, läuft der eh ein paar Meter Voraus. Bis ich den Graben/das Loch gesichtet habe, hat der Hund das schon lange erkannt. Und selbst wenn er mal irgendwo stolpert - ja mei, der hat 4 Beine!


    Ich würde das "Vorsicht" komplett weglassen und dem Hund so zeigen, dass ich ihn nicht für einen totalen Idioten halte, sondern ihm zutraue, in seiner natürlichen Umwelt zurecht zu kommen.

    Bindung hat was mit (gegenseitigem) Vertrauen zu tun.....

    Was macht ihr um die Bindung zu stärken? Einige HH meinen, dass man erst eine gute Bindung haben kann, wenn der Hund schon 5 Jahre bei einem lebt... Was meint ihr dazu???


    Einfach gemeinsam leben, authentisch sein, sich nicht bei jedem Furz Gedanken machen, ob das nun Bindungsförderlich oder eher -behindernd war oder ob die Erziehung drunter leiden könnte.

    Einfach den Hund Hund sein lassen (und kapieren, dass es bei Lebewesen die 100% NIEMALS geben kann) und selber Mensch bleiben.

    Sich selber auch Fehler zugestehen (bei Menschen funktioniert das mit den 100% nämlich auch nicht ;) ), nicht jeden Quark analysieren und planen.

    und was trägt diese Aussage jetzt zum Topic hier bei?Sicherlich variiert die Schmerzgrenze. Wenn du eine Familie mit 2 kleinen Kindern und einen wirklich aggressiven/bissigen Hund hast, ist die Schmerzgrenze mit Sicherheit eine andere, als wenn du irgendwo alleine in der Pampa wohnst. Oder, oder, oder...Deswegen ist der eine Hundehalter aber nicht besser als der andere, er hat nur unterschiedliche Vorassetzungen und evtl unterschiedliche Schwerpunkte.Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass für beide Hundehalter die Situation unerträglich sein kann.Und dann muss eine Lösung her.


    Ach was... man kann ja auch einfach ´ne Zweitwohnung in der Pampa nehmen mit dem Hund, dann sind die Kinder nicht mehr gefährdet, nicht wahr? ;)

    In der Theorie ist es ja immer ganz schön, dass man eben Opfer bringen muß und sein Leben dann nach dem Hund einrichten soll.
    In der Realität nur nicht von jedem HH umsetzbar, ich denke, die meisten werden nicht einfach einen Hund einschläfern, der mal gebissen hat, sondern bevor es zu so einer endgültigen Lösung kommt, ist schon alles, was für die Halter im machbaren Rahmen steht, getan worden.

    und Kids die mir auf Gehwegen mit Pferd entgegen kommen


    Kinder reiten hier selten auf Gehwegen, wenn dann finde ich es /trotz Verbotes) deutlich sicherer, da sie dem Auto-Verkehr etwas entfernter sind. Und der ist oft genug äußerst rücksichtslos....

    Das einzige was ich zugebe ist, wenn kein Mülleimer in Sichtweite ist, Entsorge ich die Tüte im Schlot oder Gebüsch weit ab von Fußgängern,


    Siehste, eine Tüte im Gebüsch ist für mich das allerletzte!

    Deswegen darf die Kacke meiner Hunde in der Wallapampa unabgeschirmt von irgendwelchen Tüten jenseits der Wege fröhlich vor sich hin vermodern.

    Übrigens: Mein Pony kackt entweder auf den Grünstreifen oder wenn es auf den Radweg fällt, steige ich ab und schupse es wech. Im Dorf würde ich NACH dem Ausritt einsammeln fahren.

    Auf den (PRIVATEN!!!) Reitwegen darf Pony fallen lassen wo es ihm behagt, da bleibt es dann auch liegen (Und ist i.d. r. nach 2 - 3 Tagen zumindest unscheinbar...)

    Kann mir jemand sagen, was da jetzt so auf mich zukommt


    Eine Hündin, die evt etwas zickiger einerseits, aber entgegenkommener wird andererseits ;)


    Was mach ich wenn ein Rüde aufdringlich wird?


    Der Rüde darf nicht im ENTFERNTESTEN so dicht an sie ran, dass ser aufdringlich werden könnte ( Halter zurufen dass Hündin läufig ist!)
    Kommt er trotzdem zu nahe, habe ich bei meinen Dirns keine Hemmungen, auch meine Stiefel ein zu setzen!


    Hatte jetzt erst Mal vor sie nicht von der Leine zu lassen und in Gebiete auszuweichen, indem Hunde eher nicht freilaufen.


    Guter Plan!!!
    Dauert ja nur ein paar Tage :D

    Da hat die Besi zu mir gemeint ich sollte eher versuchen dass Toni den Kopf runter nimmt, da er so ganz komisch, im flotten Schritt, mit hocherhobenen Kopf voran gestelzt ist.


    Vermutlich (!!!) meint der Besi mit Kopf runter ein entspanntes "Vorwärts-Abwärts gehen". Damit das Pferd einen entspannten Schritt gehen kann, die Rücken und Halsmuskulatur dehnt und sich nicht verspannt.
    Das scheint es zu tun, wenn es den Kopf hoch nimmt und dann krampfig rumstelzt.

    Kopf runter zum Buckeln ist nochmal was anderes, da geht der Kopf dann in Richtung zwischen die Vorderbeine und die Nase ist unterhalb des Buggelenks + Ellenbogens, die Nase nicht in der Senkrechten. Da ist das Pferd nicht entspannt sondern kurz vor der Explosion (vermutlich, um die Spannung von vorher "los zu werden"

    Für Hundehalter gibt es hier auch nur ab und an Kotbeutelspender und Abfalleimer. Das interessiert mich allerdings weniger, weil diese "Jeder darf mit jedem-Freilaufflächen" für mich eh ein Gräul wären!
    Im Wald herrscht Leinenpflicht: für meine 2 alten Damen ignoriere ich die geflissentlich, die jungen sind an der (bösen) Flex (weil 2 Schleppleinen mir zu anstrengend sind...)
    An den Stränden, die für Hunde frei sind, sind alle im Freilauf, an warmen Tagen im Sommer meide ich diese Strände....

    Es geht (für mich!!!) in Bezug auf Hunde sehr gut ohne kommunale Hilfe, für die Pferde wünschte ich mir schon etwas mehr als die regelmäßigen Versprechen in den kommunalen Wahlkämpfen....

    hab halt immer gedacht, wenn Krefeld das schafft, müssten Großstädte das schon lange auf die Kette kriegen... scheint wohl nicht sozu sein... wusste ich nicht.


    Nicht mal auf dem "platten Land" wird sowas geschafft..... ( ich lebe in einer 2500 Seelen Gemeinde (aus 6 Dörfern bestehend, knapp 2000 ha groß) und es gibt 3km PRIVATEN Reitweg. Allerdings auf 6 kleine Abschnitte verteilt....