Beiträge von Cattlefan

    Deswegen brauchst Du Dir weniger Sorgen machen. Eher darüber, dass Du Ratten anlockst, indem Du ihnen Futter rausstellst....

    Igel haben um diese Jahreszeit sehr überreichlich zu fressen und brauchen gutgemeinte menschliche Hilfe nicht. Zudem ist rohes Ei für Igel nicht das allerbeste Futter ;)

    Ich vermute nicht, ich WEIS, dass das bei meinen so nicht hinhauen würde.

    Sie würden übermäßig fressen.

    Bei meiner Alten Dame ginge es vermutlich, allerdings würde sie dann wohl eher wieder fast Vergtarier werden, weil sie (Pseudo-)Getreide, Obst und Gemüse einfach lieber mag al Fleisch.

    Meine dürfen sich allerdings auf meiner Koppel, im Herbst am Fallobst bedienen (Äpfel en masse) und beim Spazierengehen, besonders schmackhaftes Gras nachen, sich Schlehen oder Hagebutten oder Himbeeren.... pflücken und essen. Ebenso ihr geliebtes "Frutti di mare" am Strand sammeln und einverleiben (Krebse, Muscheln, Quallen, mehr oder eher weniger vollständige Fische......) Das würden sie allerding auch bis zum Sangstnimmerleinstag fortführen, wenn ich sie ließe.....

    Trotz Verfressenheit ist aber der Futterneid untereinander eher ziemlich gering.

    Ein Trieb ist doch stets auf eine Erfüllung hin gerichtet.

    Wie auch der Jagdtrieb, der Trieb sein Revier ums verrecken vor JEDEM Eindringling zu schützen......

    Der Fortpflanzungstrieb (und das genauer ist es, KEIN Sexualtrieb) des Hundes hat doch nichts von seiner "Erfüllung". Denn diese Fortpflanzung gibt es beim Sterilisierten ja nicht. Also müßte man die Rüden aus Deiner Überlegung heraus fortpflanzungsfähig erhalten, damit sie diesem Trieb nachkommen können.

    Was wären denn mögliche krankmachende KOnsequenzen??

    Erhöhte Gefahr der Gebärmuttervereiterung bei den Hündinnen, die das Opfer der "sich auslebenden" Rüden wären.

    Mann darf Sex beim Menschen nicht mit der Paarung von Hunden gleich setzen, deswegen gibt es keinen Grund, einen Hund fortpflanzungsunfähig bei vorhandenem Trieb zu machen.

    Kastrieren sollte man (eigentlich) auch nicht aus Bequemlichkeit, weil der Hund dann eben keinen unerwünschten Nachwuchs mehr produzieren kann (DAS läßt sich weiß Gott anders verhindern, ganz einfach indem man seinen Rüden nicht eine läufige Hündin decken läßt), sondern aus gesundheitlichen Gründen oder weil der Rüde hypersexuell ist, was wiederum für viele Rüden Dauerstress mit permanent unter Strom stehen, Futterverweigerung etc verbunden ist. Solche Probleme würden nicht gelöst durch eine Sterilisation.

    Im Wald haben mich einmal 2 Jäger "erwischt" mit 2 angeleinten und 2 unangeleinten Hunden. Sie baten mich, die beiden anderen auch an zu leinen, das tat ich dann und gut war´s ;)

    In einem anderen Wald, gleich Situation: die Roten an der Flex, die beiden anderen frei, Forstauto fuhr an mir vorbei, blieb stehen Fahrer und Beifahrer beobachteten mich (wohl eher meine Hunde), riefen mir dann zu, dass ich tolle Hunde hätte, wünschten mir noch einen schönen Tag und fuhren weiter :smile:

    Hundewiesen gibt hier nicht.

    Leinenpflicht im Wald (wie überall in Schleswig-Holstein) ansonsten hat der Hund "unter Kontrolle" zu sein. Also weder Mensch noch Tier zu belästigen oder zu gefährden.

    Meine laufen auf meinem Grundstück frei (gut 2ha) die beiden betagteren Damen eigentlich immer und überall, die beiden Roten am Strand. Im Wald habe ich sie doch lieber an der Leine (Flex).

    An der Straße bin ich nur zum Joggen mit Hund unterwegs (mit der Roten), da ist sie IMMER an der Leine, weil ich Herzrasen bekomme, wenn ich ein Auto höre und mein Hund ist nicht unter direkter, absoluter Kontrolle (ein Überbleibsel bei mir seitdem meine Alte vor 11,5 Jahren vor meinen Augen überfahren wurde)

    Wenn ein junger fröhlicher Welpe angehopst kommt, dann schreie und schlage ich nicht sinnlos.

    Naja... vielleicht hätte sonst ihr Hund diese Rolle übernommen und dem jungen fröhlichen Welpen seine Vorstellungen vom Hundeknigge mitgeteilt...

    Mir ist egal ob das für den anderen Hund normal ist, ein Rudelfremder oder ein nicht bekannter Hund hat an meinen Hunden nichts zu suchen. Ich alleine entscheide wer oder was sich meinem Hund nähert und auch ein unerzogener Junghund würde mich von meiner ungemütlichen Seite kennen lernen, wenn er nicht fern bleibt.

    Meine Hunde können es nicht leiden, wenn jemand auf sie zu kommt und sie (teilweise angeleint) demjenigen mitteilen, dass er sich verziehen soll, der aber zu doof zum Begreifen ist.
    Da verscheuch ich lieber, als dass meine Hunde es tun......

    Letztens hatte ich eine feine Begegnung:

    Wegen Hexenschuß hatte ich eine von meinen zu Hause gelassen, die beiden gesetzteren Damen im Freilauf, den Rüden an der Leine.

    So kam ich aus dem Wald an den Strand, wo eine junge Frau saß und einen Aussie dabei hatte. Der kann sofort zu uns gepest.

    Mein Rüde war not amused, ich rief der Frau zu: "Das geht nicht gut!" Mein Rüde grollte erst, als der andere näher kam, sprang er bellend in die Leine (unschön bei Hexenschuß, aber dafür konnten ja weder die Frau noch ihr Hund was ;) )

    Die Frau reagierte, stand auf, rief ihren Hund, der hörte nur leider erstmal nicht. kurz vor uns drehte er dann doch ab, lief zum Frauchen, drehte aber sofort wieder um und düste wieder zu uns.
    Mit einem Armfuchteln und einem deutlich bös gemeinten "HAU AB!!!" bekam ich ihn verscheucht, er lief zum Frauchen, sie leinte an und rief mir ein "Dankeschön! :) " zu.

    Ich bedankte mich meinerseits bei ihr, dass sie reagiert hat, sie setzte sich wieder und ich ging weiter am Strand spazieren.

    So eine Nette!