Beiträge von Cattlefan

    Nur bringt es ja nicht viel, wenn das Gemüse vorher schon gekocht wurde. Die Nährstoffe sind ja dann zum Großteil futsch.

    Das ist eines der Gerüchte, die sich hartnäckig halten.....

    Beim Kochen werden eigentlich keine Nährstoffe zerstört (außer hitzelabile Vitamine), sondern aufgeschlossen, sprich: leichter verdaulich gemacht. Deswegen muß der Körper weniger Eigenenergie aufwenden, um Kohlenhydrate Proteine und Fette zu verdauen und seinerseits Energie daraus zu gewinnen bzw Substanz für die Regeneration / das Ausbilden von Körperzellen zu bekommen.

    Wenn man das Kochwasser mit verfüttert, behält man sogar alle Mineralstoffe und Spurenelemente, die evt ausgewachsen sein könnten.

    Ich verstehe nicht, worüber Du Dich mokierst, vielleicht bin ich auch zu naiv, das zu verstehen.

    In Fettschrift gekennzeichnet sind die Fragestellungen in Deinem Eingangsthread.

    Also: Ist der Wolf vom Wesen her als Haustier zu halten?
    Wird der Wolf zum Hund, wenn man ihn frühzeitig genug als Welpe von anderen Wölfen fernhält und ihn wie einen Hund behandelt?
    Kann man einen Wolf halten als Haustier und ein Rudel mit ihm bilden?

    Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber DAS waren doch die Fragen in Deinem Eingangsposting :???:

    Nunja..., Antworten hast Du eine Menge erhalten, überwiegend sachlich und erklärend, warum eigentlich ALLE hier der Meinung sind, weswegen ein Wolf als Hund gehalten a) nicht artgerecht und b) vom Wesen der Wölfe mit einem Hund nicht vergleichbar wäre.

    Schreib uns doch eine Liste möglicher Antworten, die dir besser gefallen ;)

    Laut unserer Züchterin braucht er nicht unbedingt Gemüse/Obst ( nur zum Häufchen auflockern), da er jeden Tag seinen Pansen bekommt und mit diesem alles abgedeckt sei.

    Das ist so nicht ganz richtig.....

    Ertens würde ich nicht täglich Pansen füttern, da das vom Protein (also von der Aminosäurenzusammensetzung) eher als minderwertig zu betrachten ist: viel Bindegewebe etc, wenig Muskelprotein.

    Dazu kommt, dass der Anteil an Pflanzen-Bestandteilen die noch als Reste an der Pansenwand kleben mögen eher gering ist.

    Und dann kommt auch noch hinzu dass es hierbei dann schon sehr wichtig ist, wie das Rind / Lamm ... gefüttert wurde.

    Reine Weidehaltung mit Heu-Zufütterung bei Bedarf-> ok, allerdings äußerst selten!
    Zufütterung von Kraft-/ Mastfutter o.ä. -> Der pflanzliche Anteil enthält Soja, Mais, .....

    Alles Dinge, die man eigentlich nicht im Futter haben will....

    Zum Thema Haftpflicht: Ein Jugendlicher ohne eigenen Haushalt, der zuhause wohnt, ist normalerweise in der Haftpflichtversicherung der Eltern mit eingeschlossen. Es kommt wohl auch auf die Einkommensverhältnisse des Jugendlichen an. Wenn dem so ist, wäre es sicher preisgünstiger, den Hund bei den Eltern mitzuvesichern, solange man dort wohnt.

    Gruss
    Gudrun

    Aber ein Hund läuft doch nicht über die private Haftpflicht-Versicherung mit!

    Tierhalter - Haftpflichten laufen über gesonderte verischerungen.

    Ich frage mich gerade, wie größenwahnsinnig oder wie blind denn dieser Chi gewesen sein muß! :shocked:

    Ganz ehrlich, meine beiden Rötlinge sind sicher keine Chorknäblein, sie pöbeln gerne rum, wenn der "Gegner" klein beigibt, dann würden sie sehr gerne mobbend noch einen drauf setzen.

    Wenn aber ein souverän erscheinender Hund vor ihnen steht, oder Hunde in der Überzahl, halten sie die Klappen und machen bei ganz ausdrucksstarken Exemplaren eher einen tiefen Kratzfuß....

    Ich glaube absolut nicht, dass meine Hunde, so ungestüm und vorlaut sie mitunter sein können, 3 Wölfe anprollen würden!

    Und von einem Chi kann ich mir das auch nicht voerstellen.....

    Ich verstehe nicht, wie Du so schreiben kannst, @israel !

    Wenn man sich entschlossen hat so eine Schlepp zu adoptieren, dann nimmt man damit ein neues Mitglied in die Familie auf!

    Es hat die gleichen Bedürfnisse und Rechte wie der Rest der Familie und man sollte diesen nachkommen als guter Leinenhalter!

    Gut und fair mit seiner Schleppi umzugehen, ihr ein angenehmes Dasein zu ermöglichen... hat doch mit "Verhätschelei" nichts zu tun!

    Vielleicht solltest Du mal selbstkritisch überlegen, wieso wohl Deine Schleppis sich immer zusammen gerottet haben! Bei den von Dir beschriebenen Haltungsbedingungen ja wahrlich kein Wunder! Wenn sie eben keine Zuneigung und Achtung von ihrem Menschen bekommen, dann suchen sie dieses halt untereinander und das führt gerade bei ungepflegten verwarlosten Schleppis oft zu einem wirren Knäul!

    Jeder Tag, den die Gelenksmaus weiter den Gelenkknorpel schädigt, ist ein verlorener Tag.

    Also entscheide Dich bitte schnell, damit dem Hund schnell geholfen werden kann!
    Bis dahin SCHONE den Hund, das heißt: KEIN wildes Rumtoben etc. nur kontrollierte Bewegung an der Leine.

    Es klingt sehr danauch als hättest Du Dich längst dafür entschieden, die OP nicht zu machen, da zu teuer.
    Dann sei dem Hund gegenüber fair und geb ihn ab!

    "Plasmaspritzen" - das werden sie wohl sein, da aus dem Eigenblut Plasma gewonnen wird, das dann wieder ins Gelenk gespritzt wird. Ich würde es wieder machen lassen.

    Klingt nach PAP-Behandlung.

    Hatte meine Stute nach der 3. Gelenk-OP wegen "Knorpelglatzen" 4 mal im Abstand von je 2 Wochen bekommen.

    Damals war sie 3 und die Prognose ohne diese Behandlung grottig, jetzt ist sie 10 und immer noch lahmfrei.....


    "PRP: (platelet rich plasma = autologes, thrombozytenangereichertes Plasma)
    In der Pferdeorthopädie gehören verletzungs- oder belastungsbedingte Sehnen- oder
    Bänderschäden verschiedenen Ausmaßes leider zum Alltag. Da das Sehnengewebe
    schlecht durchblutet ist, ist in der Regel mit langen Rekonvaleszenzzeiten zu
    rechnen, in denen das Pferd ausfällt. Hinzu kommt, dass es sich bei dem im Bereich
    der Läsion entstehende Reparationsgewebe um ein bindegewebiges Ersatzgewebe
    handelt, das von geringerer Belastbarkeit und Elastizität ist wie das ursprüngliche
    Sehnengewebe. Folglich stellt das "reparierte" Sehnengewebe eine Schwachstelle
    dar und nicht selten kommt es erneut an der gleichen Gliedmaße zu Beschwerden.
    Neben lokalen Injektionen und speziellen Bewegungsprogrammen setzen sich in der
    Tiermedizin immer mehr alternative Behandlungsmethoden aus der Humanmedizin
    bei der Therapie von Sehnenschäden durch. Bei dem sogenannte PRP (platelet rich
    plasma = autologes, thrombozytenangereichertes Plasma) handelt es sich um ein
    Konzentrat von Thrombozytenaggregaten, Wachstumsfaktoren sowie Zytokinen. Es
    wird aus dem Blut des entsprechenden Patienten gewonnen, aufbereitet und injiziert.
    Man bezeichnet das Konzentrat als autolog. (Körpereigen)"


    Aus: http://www.pferdezentrum-fister.de/therapie_diagn…glichkeiten.pdf

    Das Problem ist doch hier nicht, dass der Hund aus 2., 3. oder wievielt auch immer Hand ist, auch nicht die "Vorgeschichte", sondern dass weder LG noch seine Mutter die TE und ihre Wünsche akzeptieren.

    Da kann man eigentlich nur wählen:
    Sich Gehör verschaffen, KLAR kommunizieren, dass das für DIESEN Hund ungeeignet ist und man selber als EIGENTÜMER das nicht möchte,
    oder die Dinge akzeptieren, wie sie sind und hoffen, dass die extrem anpassungsfähige Seele eines Hundes in diesem Fall auch diese klippe schafft.

    Irgendwelche Konstrukte aus der Vergangenheit, Zusammenhänge mit dem "Schnell gestresst sein" und der Tatsache, dass der Hund nicht ganz von Welpe an bei den Haltern war, ist NICHT zielführend.