Es gibt ja doch viele normale niedergelassene Tierärzte, die ich sag mal 'negativ auffallen'. Die Klassiker, die ich selbst schon erlebt habe sind unzeitgemäßes Impfen, Futter andrehen wollen oder wegen jedem Furz Antibiotika spritzen.. Und wo man eben das Gefühl hat die haben seit dem Studium kein Paper mehr in die Hand genommen. Tierärzte, die sich heute nicht mit moderner Fütterung auseinandersetzen etc.
Ob das wohl mit dem vergleichsweise niedrigen Einkommen zu tun hat?
Eher nicht.....
Das mit dem "Antibiotika spritzen bei jeden Furz" hat sicherlich seine 2 Gesichter.
Es gibt informierte Tierhalter, die möglichst (Ich betone: möglichst!) wenig Belastung für ihre Tiere wollen. Die scheinen aber eher die Minderheit zu sein.
Daneben gibt es wohl haufenweise Tierhalter, die unbedingt eine entsprechende Behandlung wünschen (Wenn das Tier nicht einen sehr ernsthaften Furz hätte, würde man ja nicht den TA aufsuchen, nicht wahr...) und die große Menge der (hauptsächlich Internetforen geprägte Tierhalter, die auch bei blutigem Durchfall mit Dehydration in Foren schreiben: Der TA wußte nichts besseres als Antibiotika zu geben....., auch, wenn sie in diesem Fall vielleicht lebensrettend waren, was dann aber gerne nicht erwähnt wird ![]()
Moderne Fütterung...
Welche ist das? BARF? Teure Futtermittel aus Übersee? Alles füttern?... Es gibt soooo unendlich viele Varianten der EINZIGEN richtigen Fütterung, Vielleicht, NUR VIELLEICHT, hat der TA ja gute Gründe, an die seine zu glauben (vor allem bei diätischen Futtermitteln bei bestimmten schweren Erkrankungen!)
Was soll das mit niedrigen Einkommen zu tun haben?
Die schwarzen Schafe sind meist doch diejenigen, die am überzeugendsten blenden können.
Zum Glück ja die Minderheit!