Beiträge von Cattlefan

    Es gibt ja doch viele normale niedergelassene Tierärzte, die ich sag mal 'negativ auffallen'. Die Klassiker, die ich selbst schon erlebt habe sind unzeitgemäßes Impfen, Futter andrehen wollen oder wegen jedem Furz Antibiotika spritzen.. Und wo man eben das Gefühl hat die haben seit dem Studium kein Paper mehr in die Hand genommen. Tierärzte, die sich heute nicht mit moderner Fütterung auseinandersetzen etc.
    Ob das wohl mit dem vergleichsweise niedrigen Einkommen zu tun hat?

    Eher nicht.....

    Das mit dem "Antibiotika spritzen bei jeden Furz" hat sicherlich seine 2 Gesichter.

    Es gibt informierte Tierhalter, die möglichst (Ich betone: möglichst!) wenig Belastung für ihre Tiere wollen. Die scheinen aber eher die Minderheit zu sein.
    Daneben gibt es wohl haufenweise Tierhalter, die unbedingt eine entsprechende Behandlung wünschen (Wenn das Tier nicht einen sehr ernsthaften Furz hätte, würde man ja nicht den TA aufsuchen, nicht wahr...) und die große Menge der (hauptsächlich Internetforen geprägte Tierhalter, die auch bei blutigem Durchfall mit Dehydration in Foren schreiben: Der TA wußte nichts besseres als Antibiotika zu geben....., auch, wenn sie in diesem Fall vielleicht lebensrettend waren, was dann aber gerne nicht erwähnt wird ;)

    Moderne Fütterung...

    Welche ist das? BARF? Teure Futtermittel aus Übersee? Alles füttern?... Es gibt soooo unendlich viele Varianten der EINZIGEN richtigen Fütterung, Vielleicht, NUR VIELLEICHT, hat der TA ja gute Gründe, an die seine zu glauben (vor allem bei diätischen Futtermitteln bei bestimmten schweren Erkrankungen!)

    Was soll das mit niedrigen Einkommen zu tun haben?

    Die schwarzen Schafe sind meist doch diejenigen, die am überzeugendsten blenden können.
    Zum Glück ja die Minderheit!

    Wir haben nicht Angst vor einer Ansteckung, sondern eher Angst davor, dass der Sperrbereich auf Kreuth ausgeweitet werden könnte. Dann sitzen wir da 3 Monate fest, das wäre der Supergau. Natürlich sagt auch eine ganz leise Stimme in mir "Das ist alles übertrieben und jetzt ist es auch nicht "gefährlicher" in Kreuth wie seit 2011", aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und ich will ehrlich gesagt nicht wissen, wie viele stille EIA-Träger in Deutschland leben.

    So würde ich es auch sehen.....

    Die Ansteckungsgefahr ist nicht größer als vor 2 Wochen oder einem Jahr, ein Restrisiko, sich mit irgendwelchen Krankheiten zu belasten, hat man ja immer, wenn man einen fremden Stall besucht.

    Aber SOLLTE die Quarantäne erweitert werden und SOLLTEN dann Blutproben untersucht werden und SOLLTE der Teufel es wollen, dass das eigene Pferd zu den sicherlich zahlreichen völlig gesunden Trägern gehört.......

    DAS Risiko würde ich auch nicht eingehen wollen!

    Ich füttere weder Blut noch regelmäßig Salz (so alle 3 Monate denke ich mal daran und tu eine Brise ins Futter....) und ich denke nicht, dass meine Hunde deswegen Mängel haben.

    Gut, sie trinken viel Ostseewasser, aber der Salzgehalt scheint mit dem angeblichen Bedarf absolut nicht überein zu stimmen....................

    Ich persönlich glaube, dass Salz in der Hundeernährung viel zu sehr gehyped wird. Schon daran zu erkennen, dass man dann mikrogramm genau ausrechnet, wie viel NaCl ei Hund eines bestimmten Gewichtes unbedingt braucht und genau diese Menge als Kochsalz zufüttert.

    Ohne zu berücksichtigen, dass sowohl in Fleisch, als auch in Pflanzlicher Nahrung ja doch ein gewisser Anteil enhalten ist... Ich habe in keinem Forum je gelesen, dass dieser abgezogen wird....

    Außerdem halte ich die Rechnung "Salz ersetzt Blut" für seeehhhr fraglich!

    Blut enthält einiges mehr an Spurenelementen, hoch wertvollen Proteinen, Mineralstoffen.... als auch das aller "biologischte" Salz ;)

    Ich war heute mittag eine schöne Runde im Menschenleeren Wald spazieren :D

    Hinterm Haus haben meine Hunde jetzt einen "Privat-Pool": Da liegt das Regen-Rückhaltebecken der Gemeinde und heute haben die einen neuen Zaun gemacht: Den alten Schafdragt weg und Lattenzaun drum :D
    Der Weg ist nun frei für meine Wasserverrückten Kötis! :D

    Die ganz Schlimmen werden doch nicht einfach so mal nem Gassigänger anvertraut.

    Die Schuld muß man doch sowieso immer beim Leinenhalter suchen!

    Was kann so eine arme Schlepp dafür, wenn der Leinenhalter nicht aufpasst, die Leine aus artgerechtem Übermut, vielleicht von einem Hund gezogen, also beim Spielen dem Halter durch die Finger flutscht und tiefe Brandblasen hinterläßt?

    und der Trend geht diesbezüglich gerade in der Pferdehaltung zu mehr Weidemöglichkeiten/Bewegungsmöglichkeiten -> Offenställe, Paddockboxen, Weiden, Ausläufe.

    Soory, auch noch OT:

    Wobei Paddockboxen absolut kein Bewegungsersatz sind und, da meist betoniert, wahre Hufgelenkskiller sind......

    Und wie ist das beispielweise bei Pferden die 22 Stunden am Tag im Stall stehen, wenn sie Glück haben, dann eine Stunde vom Reiter gezwungen werden ihn auf sich zu tragen und dann mit Glück noch eine Stunde auf eine Weide die schon längst abgegrast wurde dürfen?

    Erstens geht es hier um Wilde Tiere (Wölfe) und nicht um Tiere, die seit Jahrtausenden unter menschlicher Obhut (mit allen Vor- und Nachteilen) leben.
    Zweitens ist die Haltungsform wie Du sie beschreibst zum Glück im Aussterben begriffen.
    Drittens würde hier glaube ich niemand diese Form der Pferdehaltung gut heißen.....