Beiträge von Cattlefan

    Ich weiß nicht, irgendwie ist das schade. Klar ist man für seine Tiere verantwortlich, ich komm vom Bauernhof und habe da auch Verantwortung mittragen müssen für Tiere, die mir nicht am Herzen liegen. Immerhin macht man das auf einem Bauernhof so und verdient seinen Lebensunterhalt damit. Aber man möchte doch nicht viel Geld und den Großteil seiner Freizeit über Jahre in ein Tier stecken, das einem irgendwie nichts gibt. Immerhin bin ich nicht der einzige Mensch auf der Welt, der einem Hund ein gutes Zuhause geben kann, wo er ausgelastet und allgemein physisch befriedigt wird.

    Erstens kenne ich viele Landwirte, denen ihre Tiere sehr am Herzen liegen, auch, wenn sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen.

    Zwitens gibt es zig Hunde, die sehr geliebt werden... und trotzdem wegen schlechter Haltung (verfetten, zu wenig geistiger Input, was auch immer!) trotz aller "Liebe" eigentlich sterbensunglücklich sind.
    Genausoviele Tiere gibt es, wo das Verhältnis nicht die innige große, tiefe Liebe ist, die Tiere aber ein Super Leben haben und absolut glücklich und zufrieden damit sind.

    So ganz verstehe ich Dein Problem nicht, aber wenn Du meinst, Du WILLST diesen Hund nicht haben, dann gib ihn besser gleich ab. Der Hund könnte nämlich eine Bindung zu Dir aufbauen und dann von Dir verlassen zu werden ist schlimmer als gleich einen Schlußstrich zu ziehen.

    Fleischanteil auf der Zutatenliste sollte vorne stehen, aber das ist etwas relativ, denn wenn danach diverse pflanzliche Inhaltsoffe gesplittet gelistet sind, ist das auch wieder Augenwischerei ;)
    Getreide finde ich nicht schlimm, "pflanzliche Nebenprodukte" schon eher.

    meine bekommen (allerdings nur als Leckerli und nur zwischendurch auch als Hauptfutter) Lupo natural, ansonsten sind die Futter von Schmatzland http://www.schmatz-land-gesundes-hundefutter-kaufen.de/schmatz-land-hundefutter/ in meinen Augen gut (da das Fleisch aus artgerechter Haltung stammt, für mich wäre das mit das wichtigste Kriterium ;) )

    @Cattlefan

    Könnte man einem Wolf z.B. mithilfe von Impulskontrolle und Co. abtrainieren zu jagen? Also klar würde es allerhöchstens mit Wölfen, die Menschen kennen, funktionieren, wie z.B. aus Forschungszentren.

    Wie es hier schon ZIG mal gesagt wurde: NEIN!

    Du könntest vielleicht seinen Jagdtrieb unterdrücken (aberbestimmt nicht auf "positive Weise") und hättest dann einen seelischen Krüppel.

    Ich kann gut verstehen, dass man sich über so schnöselige HH ärgert.

    Würde ich auch tun. Für einen Moment!
    Und dann abhaken!

    Man kann andere Menschen nunmal leider nicht umerziehen wer unhöflich ist, wird es auch bleiben und sich auch nicht ändern weil man mit Anruf bei der Polizei droht. (Was ich in der geschilderten Situation absolut übertrieben finde, Leinenzwang hin oder her!) und solange die Hunde nicht wirklich etwas tun, kann man akzeptieren, dass es eben auch solche Menschen gibt.

    Wie ich reagiert hätte?
    Vermutlich mein Kind geschnappt und sehr zügig und straight weiter gegangen, das wäre zumindest für das Kind in meinen Augen die beste Lösung gewesen. Spätestens, wenn der andere Hund Euch um die nächste Ecke begleitet hätte, wären die Damen wohl aktiv geworden oder der Hund wäre von selber umgedreht.

    Ich hatte die Situation mal am Strand, wo ein Labbi auf meine Hunde zuraste (damals hatte ich erst 2 Hunde, meine haben den ignoriert, aber Herr Labbi meinte, um uns rumhüpfen zu müssen und mir dabei tonnenweise Sand ins Gesicht zu schleudern.
    Frauchen schlenderte LANGSAM aus 50m Entfernung heran, ein seeliges Lächeln im Gesicht, weil ihr Hund so "toll sozial" war...

    Ich bin sehr entschlossenen Schrittes sehr zügig in die andere Richtung gegangen, Herr Labbi kam mit. Irgendwann fing die Dame dann doch an, nach ihrem Hund zu rufen, das hat ihn aber nicht interessiert.
    Sie meinte dann, ich solle doch mal stehenbleiben....

    Ich ging zügig weiter und das Mäuschen mußte irgendwann einen Sprint einlegen, um ihr Schnuggelchen wieder zu bekommen....

    oder es ihm angeboren ist, dass er weiß, wie man jagt...

    Vielleicht ist dem Wolf nicht angeboren, zu wissen WIE man jagt, die Feinheiten muß er erst lernen.

    Aber das Wissen, DASS man jagt, das ist ihm angeboren. das kannst Du auch durch Isolation nicht weg bekommen, bei Hunden hat es uzählige Generationen gebraucht, sie dahin zu bringen, wo sie heute sind.
    Und dazu muss man eben auch bedenken, welche Wölfe den der Ursprung der Domestikation waren.
    Sicherlich NICHT die, die in der Jagd besonders gut und erfolgreich waren, sondern eher die, die eher untalentierte Jäger waren und sich deswegen den menschlichen "Siedlungen" angenähert haben, und ein Dasein als Reste-vertilger zu führen.

    Ein Hund würde auch umgekehrt nicht das gesamte wölfische Verhalten zeigen (Sowohl in Bezug auf Nahrungs-Beschaffung, sozialverhalten usw.) wenn er von Menschen unabhängig aufwächst. Wie gesagt: Generationen Zucht und Auslese liegen dazwischen.

    Ein Mensch, in die Wildnis verpflanzt wird auch nicht wieder zum Steinzeitmenschen.

    Naja...eigentlich sind wir bei Hunden

    Ich weiß... man darf nie vergleichen (vor allem nicht, wenn der Vergleich dann negativ ausfällt....)

    Aber Hunde sind (wie Menschen) soziale Wesen. Sie mögen die Hunde, die sie kennen oder sie mögen sie nicht (kurzgefaßt!) Sie müssen sich nicht dem Stress aussetzen, JEDEN Hund, dem sie begegnen, die Tageszeit zu wünschen, eine Analkontrolle durchzuführen und mittels Aufspringen und Kommentkämpfen (zusammengefaßt gerne als "Spielen" bezeichnet) die Fronten abklären.

    Weil viele Hunde von klein auf darauf trainiert sind, tun sie es.

    Im Sinne der Hunde ist dieses Verhalten deswegen trotzdem nicht.

    Genau so wenig wie einem gut erzogenen Menschen es gefällt, von Jedem anderen belästigt zu werden. Nur verbietet die "Gute Erziehung", sich ernsthaft zu wehren...

    Irgendwie verstehe ich das nicht:

    Dem Hund geht es gut?
    Er hat sich eingelebt und in sein Leben ein gefunden?
    Er bekommt Futter, Aufmerksamkeit, Auslastung....?

    Was fehlt Deiner Meinung nach im Leben diese Hundes?
    Denkst Du ernsthaft, ein Hund der ein GUTES Leben hat, findet es dann doch Scheiße, weil der Mensch nicht in der Lage ist, ihn sofort kompromisslos zu "lieben"?

    Lass Dir Zeit, lernt Euch kennen, wer weiß, was kommt.

    Und wenn die tiefe Zuneigung nicht kommen sollte, ist der Hund dennoch sicher nicht unglücklich, denn eigentlich hat er alles, was er braucht!

    Andererseits, was bleibt manchen denn anderes übrig als zu blocken oder zu treten? Sollen das lieber die Hunde regeln wenn sie angegriffen werden?
    Dann ist das Geschrei auch groß!

    So ist es!

    Und der angezeigte Hund hat keine Chance, er wird als "gefährlicher Hund" eingestuft, wenn er sich gegen Aufdringlinge verteidigen mußte. Der Halter kann stattdessen den angreifenden Hund noch anzeigen.

    Dem eigenen Hund zu liebe ist selber Abblocken, im Zweifel auch sehr körperlich, das vernünftigste!