Ich weiß nicht, irgendwie ist das schade. Klar ist man für seine Tiere verantwortlich, ich komm vom Bauernhof und habe da auch Verantwortung mittragen müssen für Tiere, die mir nicht am Herzen liegen. Immerhin macht man das auf einem Bauernhof so und verdient seinen Lebensunterhalt damit. Aber man möchte doch nicht viel Geld und den Großteil seiner Freizeit über Jahre in ein Tier stecken, das einem irgendwie nichts gibt. Immerhin bin ich nicht der einzige Mensch auf der Welt, der einem Hund ein gutes Zuhause geben kann, wo er ausgelastet und allgemein physisch befriedigt wird.
Erstens kenne ich viele Landwirte, denen ihre Tiere sehr am Herzen liegen, auch, wenn sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen.
Zwitens gibt es zig Hunde, die sehr geliebt werden... und trotzdem wegen schlechter Haltung (verfetten, zu wenig geistiger Input, was auch immer!) trotz aller "Liebe" eigentlich sterbensunglücklich sind.
Genausoviele Tiere gibt es, wo das Verhältnis nicht die innige große, tiefe Liebe ist, die Tiere aber ein Super Leben haben und absolut glücklich und zufrieden damit sind.
So ganz verstehe ich Dein Problem nicht, aber wenn Du meinst, Du WILLST diesen Hund nicht haben, dann gib ihn besser gleich ab. Der Hund könnte nämlich eine Bindung zu Dir aufbauen und dann von Dir verlassen zu werden ist schlimmer als gleich einen Schlußstrich zu ziehen.