Beiträge von Cattlefan

    Dieser Welpe dürfte schon gefolgert haben "mein Mensch bringt mich in unangenehme Situationen mit fremden Hunden", und das mit Vertrauensverlust quittiert haben.

    Ja, aufgrund der permanenten Häufung und dem dadurch entstehenden Zusammenhang: Mensch bringt mich in Situationen (immer wieder!) die ich nicht will und kann mir dann nicht helfen. Also muß ich ( Hund) mir und Mensch helfen, auch wenn´s mich gruselt!

    So bekommt man einen angstaggressiven Hund......

    Genau diese Assoziation hatte ich auch im Kopf und ehrlich gesagt kann ich die Theorie langsam nachvollziehen... Hm...

    Eine Beziehung hat immer (mindestens) 2 Seiten: Die Erwartungshaltung des einen, die Bereitschaft darauf ein zu gehen des anderen in diesem Beispiel:

    Dein Hund HAT doch eine Entscheidung getroffen: Den Ort zu meiden!

    Du ignorierst seine Entscheidung, "zwingst" ihn hinein, und mußt DANN quasi für Deine Entscheidung GEGEN die Entscheidung des Hundes gerade stehen.

    (Abgesehen davon finde ich den Ansatz wieder mal bezeichnend dafür, wie sehr Menschen sich als den einzigen Dreh- und Angelpunkt ihrer Hunde halten.....)

    Genau das meinte ich u.a. damit

    Es war freie Fläche, d.h. Platz wäre da gewesen.

    Hunde können (und möchten auch gerne mal) selbst Entscheidungen treffen und sind dann nicht "beleidigt" nach dem Motto "Warum hat der Mensch mir das nicht gesagt, dass das Dresche geben könnte, der hat mich bestümmt nicht liep, jetzt glaube ich dem erstmal gar nichts mehr..."

    Diese Verknüpfung in dem Sinne wird ein Hund nicht herstellen.

    (Abgesehen davon finde ich den Ansatz wieder mal bezeichnend dafür, wie sehr Menschen sich als den einzigen Dreh- und Angelpunkt ihrer Hunde halten.....)

    Wenn in dem Moment, wo der Hund angegriffen wurde, eine Wespe um sein Ohr summte, dann kann der Hund das mit der Situation verknüpfen. Wenn ein schreiendes Kind in dem Moment (!!!) vorbei rannte, dann verknüpft er seine "negative Erfahrung" (vielleicht war es in seinen Augen gar keine sondern nur ein heftiges Wortgefecht? ;) ) vielleicht mit diesem schreienden Kind.....

    Aber ganz sicher nicht mit der Tatsache, dass der Mensch ihn vor 10 min ? vor 2 min? gerade eben auf diesen Platz geführt hat.

    Dann müsste der Hund den Menschen mit dem Ort, den Ort mit dem Hund und den Hund wiederum mit dem Menschen in Verbindung bringen.

    Warum sollte er das????

    Mir fällt irgendwie auf, dass Du immer wieder von "nicht wehtun" schreibst. Du tust dem kleinen Kerl nicht weh, Dein Freund tut ihm nicht weh, seinen Hintern gegen Widerstand runterdrücken tut nicht weh, ihn mit der Nase durch seine Exkremente zu ziehen tut nicht weh...

    Ist Dir eigentlich klar, dass ein Tier auch Gefühle hat, dass es sowas wie eine "Seele" hat? Dass man ein Tier auch psychisch sehr sehr verletzen kann, vor allem wenn es vermutlich traumatisiertes junges Tier aus dem Tierschutz, aus einer ganz anderen Welt ist, das sich innerhalb von einer Woche an die hiesige "Zivilisation" umstellen soll.

    Hört BITTE auf, das arme Ding mit so massiven Druck zu verunsichern!
    Wenn Du das dem Rest der Familie nicht klar machen kannst/ willst, dann gebt den Hund ab, informiert euch ausgibig über Hundehaltung und überlegt, ob ihr das wieder angehen wollt.

    So wird das nichts!

    Zeuge war im Sinne von Anmeldung des Besitzers, Eigentümer
    gemeint,

    Noch einmal:

    Bei Tasso kann sich JEDER mit JEDEM Hund anmelden. Ein Großteil der Hunde hat keine Papiere und auch wenn man mit einem Tierschutzhund zum TA geht und den chippen läßt (weil er aus unbekannten Gründen keinen Chip hat oder weil der Chip kaputt ist...) braucht kein Mensch dem TA nach zu weisen, dass er Eigentümer des Hundes ist.
    Oder wenn man seinen bereits gechipten Hund über den TA zeitgleich mit erster Impfung (Impfpass vielleicht verloren gegangen noch keinen gehabt, weil Hund vorher bei Oma auf dem Hof gelebt hat...) und der Ausstellung eines Heimtierausweises registrieren lassen möchte.
    Der TA implantiert den Chip und die Daten des Halters werden mit Chip-Nr. und Ausweisnr. an Tasso gegeben (so der HH das wünscht). Tasso registriert die Daten und fertig. Gegebenenfalls erstellt er im Zuge der Erstimpfung ein Heimtierausweis und trägt den Kunden dort als Besitzer und die erste Impfung ein.
    Der Kunde braucht keine Eigentums-Nachweis!

    Tasso weiß also lediglich, auf wen der Hund bei ihm angemeldet ist, sonst gar nichts. Mehr kann Tasso deswegen auch nicht bezeugen.