Da der Hund Gemüse schlecht verstoffwechselt, hat es für ihn deutlich weniger Wert, als für andere Arten.
Dass ein reiner Pflanzenfresser Gemüse besser verwertet ist wohl unumstritten...
Mineralstoffe und Spurenelemente finden sich nicht nur im Gemüse und gehören für mich nicht zum eigentlichen Nährwert, im Sinne von Energielieferant. Die Menge, die der Hund davon durch Gemüse zu sich nimmt, kann er ebenso aus Panseninhalten etc. ziehen.
Hmmm... vor allem, wenn das Rind, von dem der Pansen stammt (und das ist das was der Verbraucher überwiegend im Handel erhält) mit Sojaschrot und Maissilage gefüttert wurde.... 
Fett ist ein Energielieferant, es bedarf keiner dringend notwendigen Kohlenhydrate aus Gemüse, damit der Hund leistungsfähig ist, zumal die Kohlenhydratlieferanten, die einem da als erstes in den Sinn kommen aus Getreide, Kartoffeln oder Reis stammen und mit Ausnahme der Kartoffel nicht roh verfüttert werden.
Weil Hunde Energie AUCH aus Fett gewinnen, bedeutet im Umkehrschluß aber nicht, dass KH keinen Nährwert haben, nur weil sie aus Gemüse kommen.
Die Kartoffel war ursprünglich in unseren Breiten nicht heimisch und trotzdem haben hier Omnivoren gut gelebt. Das durchschnittliche Supermarktgemüse hat generell keinen hohen Nährwert und reift selten auf Böden aus, sondern wird auf Nährlösungen hochgezogen. Als Ballaststoff, zum Magen Füllen - da geh ich mit, wenn es der Hund verträgt, aber als Energielieferant, nein. Wenn Gemüse thermisch aufbereitet ist, ist die verfügbare Energie nicht so wenig. Bei rohem Gemüse gebe ich Dir Recht, das ist überwiegend Ballaststoff zum Magen-füllen.
Zucker aus Gemüse ist von der Energieausbeute "wertvoller" alf Fett, da Fett mehr Energie zum Abbau verbraucht. Abgesehen wird die Leber durch übermäßigen Fettstoffwechsel unnötig belastet. Vitamine sind nicht nur in Gemüse enthalten, wenn dem so wäre, dann hätten nicht Vegetarier häufig Defizite an Vitamin B und D ;-)