Es ging hier ja ursprünglich um einen Hund, der kein Gemüse frißt. Darum, ob man dem das ersetzen könne mit Belcando.
Es wurden Tipps gegeben, wie man Gemüse schmackhaft machen könnte. Dann wurde behauptet, dass Gemüse null Nährwert hätte und das wurde von anderen Seiten eben so nicht stehen gelassen, weil es auch definitiv nicht stimmt.
Niemand hat geschrieben, dass Hunde ohne Gemüse unrettbar krank werden, dass sie es zwansläufig eingetrichtert bekommen müsen, dass es ohne so gar nicht geht.
Ich persönlich würde dann eben die pflanzliche Kohlenhydrat-Anteile leicht erhöhen (Hirse, Buchweizen, Quiona.....), außerdem etwas Obst versuchen, um den Hund nicht nur über Fettstoffwechsel Energie gewinnen zu lassen, da das nunmal Höchstarbeit für die Leber ist. Wenn dann der Fettanteil nicht reicht für den Energieverbrauch, wird zwangsläufig Energie aus Protein gewonnen, was die Leber noch mehr belastet und was dazu führt, dass als Abfall deutlich mehr Ammoniak (Desaminierung der Aminosäuren in der Leber) anfällt, dass über die Nieren als Harnstoff ausgeschieden werden muss.
Zucker (Kohlenhydrate) ist die "einfachste Form" der Energiegewinnung für den Körper, da das letzte Molekül, dass eben dafür benutzt wird IMMER Glukose, ein Einfachzucker ist. Es ist einfach am wenigsten Energie nötig, um welche zu gewinnen und es fallen am wenigsten "Müllstoffe" an.
Langkettige Kohlenhydrate für deren Verdauung reine Herbivoren komplizierte Systeme errichtet haben (Vormägen der Wiederkäuer, sehr umfangreicher Dickdarm des Equiden) können Hunde nicht verwerten (Cellulose, Lignin), aber z.B. Stärke in aufgeschlossener Form ist gut verwertbar, bekömmlich und zumindest nach Meinung meiner Hunde, extrem schmackhaft 
Natürlich bracht ein Hund auch Fett und Protein, aber Hunde können sehr gut ihren Energiebedarf zu einem großen Anteil aus Kohlenhydraten gewinnen.