Beiträge von Cattlefan

    Naja, wobei ich mich -wenn meine Viecher so krank wären, dass sie in eine Tierklinik müssten - nicht mehr auf meine Arbeit konzentrieren könnte und es von daher eh "wertlos" wäre, wenn ich autauchen würde.

    Hmmm... gerade wenn meine Tiere krank und in der Klinik waren, hat es mir immer am meisten geholfen, mich mit meiner Arbeit (die ich sehr liebe), ablenken zu können.

    Tausendmal besser, als sich zu Hause Horrorszenarien aus zu malen und alle halbe Minute auf die Uhr zu starren.

    Schau, alles im Leben ist Geben und Nehmen - aber eine gewisse Ausgewogenheit sollte halt schon dabei sein, sonst macht man sich auf Dauer nur zum Deppen. Ich freue mich für Dich, wenn Du solche Erfahrungen noch nicht gemacht hast - aber ich denke, Viele hier werden auch wissen, wovon ich rede.

    Ich habe diese Erfahrungen auch schon gemacht, in jeder Form auf beiden Seiten, AN und AG.

    Nichtsdestotrotz ist Lügen das letzte, hätte ich Angestellte (habe ich nicht mehr, u.a. weil Krankschreibungen derselben in einem Kleinunternehmen (ein AG, ein AN) ein Desaster werden können und man dann lieber gleich alleine loslegt) und würde herausfinden, dass die mich belogen haben, wäre das das Ende des Arbeitsverhältnisses. Einfach, weil die Vertrauensbasis zerstört wäre.

    Der Vergleich ist etwas komisch. Ich rufe natürlich im Fall eines Notfalls meinen Tierarzt an um sicher zu gehen, ob der auch offen hat. Und ich frage ihn auch nicht, warum er nicht offen hat.

    Übersetze den Text einfach mit: "Wenn das jeder einfach so macht, auch diejenigen, auf die man sich selber im Notfall verlassen möchte..."

    Seit wann ist Ehrlichkeit Überkorrektheit?
    Andere, ja immer die Anderen und wenn andere ihren Hund treten, machst Du das auch?

    Argumente, bei denen kräuselt sich mir alles.

    Ich stelle mir gerade das (rein hypothetische) Szenario vor, dass der "kranke" AN mit seinem Hund dann zum TA fährt und da vor verschlossenen Türen steht, weil dessen Hund selber Dünnschiss hat und Herr Dr. lieber zu Hause bleibt.....

    Ich glaube, dass die wenigsten dann dafür Verständnis hätten, weil sie sich jetzt die Mühe machen müssen, sich einen anderen TA zu überlegen oder gar in die teure TK zu fahren.

    Man darf sich halt nicht wundern, wenn "Kranksein" und Krankschreibungen nicht mehr geglaubt wird und dass Kollegen angepisst sind, wenn sie Mehrarbeit haben, weil jemand "Krank" ist....

    Und wie gesagt: Wenn spontaner Urlaub nicht geht, dann eben einen Sitter engagieren oder eben einen Tag unbezahlten Urlaub machen, Überstunden abbummeln..... Der Hund ist DEINE Verantwortung, weder die Deines Chefs, noch der Firma, noch der Mitarbeiter, deswegen würde ich niemals diese "Krankheitslüge" auftischen (hätte ich auch nicht getan, als ich noch nicht selbstständig war)

    Für mich wäre bei einem noch jungen Hund die Rechnung einfach - Schmerzen (durch Schmerzmittel im Rahmen gehalten) wird er so oder so haben - entweder kurzfristig in den Zeiten der OPs oder aber für den Rest seines Lebens durch die Fehlstellung mitsamt der Folgeschäden.

    Sähe für mich genau so aus!

    Wenn erst Folgeschäden aufgetreten sind, wird eine spätere OP diese nicht mehr alle beseitigen können und der Hund hat den Rest seines Lebens darunter zu leiden