Beiträge von Cattlefan

    Ganz ehrlich: Ich würde erstmal zusehen, dass Du Deine diversen anderen Baustellen mit Deinem Hund auf die Reihe bekommst: Trainer, Erziehung, Ruhe.....
    Derweil ein vernünftiges Fertigfutter verfüttern derer gibt es eine ganze Menge.

    Und wenn Du begriffen hast, wie Dein Hund tickt, mit Hilfe des Trainers sein und Dein Verhalten korrigiert hast, DANN kannst Du das "Experiment BARF" beginnen.

    Du bist mit der Gesamsituation jetzt schon heillos überfordert, da mußt Du Dich nicht zusätzlich JETZT ins Thema BARF einlesen!

    Der Bio-Anteil ist sehr klein, dennoch hat er in den letzten Jahren eine deutlich steigende Tendenz.

    Und, was man keinesfalls außer acht lassen darf: BIO ist für die Allgemeinheit in erreichbare Nähe gerückt, es wird darüber geredet es wird mehr konsumiert, mehr drüber nachgedacht.

    In meiner Kindheit in den 70ern war es eher so, dass Wollpullover tragende "Ökofuzzis" mit stränigem Haar eklige BIO-Sachen gekauft haben (und BIO-Brot, - Kuchen... sah damals wirklich Bäh aus und schmeckte auch so!)

    Heute liegt BIO im Trent und es ist günstiger und brauchbarer geworden.

    Das sind einzelne Schritte, aber in großen Sprüngen ist da nichts zu erreichen!

    Ich denke, statt immer mehr und mehr umd mehr zu reglementieren wäre es manchmal angebracht, dass Züchter und Halter sich bemühen, Hunden ein möglichst starkes Nervenkostüm mitzugeben, so dass der Hund auch unangenehme Situationen mal einfach wegstecken kann, ohne sofort "traumatisiert" zu sein.

    Genau das steht doch in dem Artikel:

    Nämlich, dass Hunde NICHT in Watte gepackt werden sollen, dass sie AUCH lernen müssen, mit Stress, Frust und Konfrontation klar zu kommen.
    Aber dass der Halter eben DANN, wenn sein Hund überfordert ist (oder andere überfordert) einschreiten muß, um dem Hund den Schutz zu geben, den er verdient.

    Aber, eine Sache möchte ich gerne nachfragen: Seit ich ihn BARF stinkt sein Kot ziemlich übel. Nach Verwestem denke ich. Das alleine wär jetzt für mich kein Grund zur Besorgnis, macht ja vllt auch Sinn wenn er rohes Fleisch frisst. Aber das Problem ist, er stinkt aus dem Maul ganz genauso. Selber Geruch. Und nein es ist nicht weil er seinen Kot oder anderen Kot gegessen hat.

    Vermutlich wird Dein Hund (noch) nicht die Zusammenstellung der Darmbakterien haben, um frisches Fleisch wirklich verwerten zu können, die Darmflora braucht schon ein wenig, um sich an zu passen.
    Dann kann es schon vorkommen, dass Proteine im Dickdarm regelrecht verfaulen durch Fäulnisbakterien.

    Ich würde Probiotischen Jogurt füttern um die Darmflora zu unterstützen, evt im Übergang das Futter leicht kochen, dann ist das Protein bereits denaturiert und damit besser verdaulich.

    Der Geruch aus dem Fang kötte daher kommen, dass ein Hund sich nunmal "untenrum" putzt.

    Sollte das weiter bestehen, auf jeden Fall vom TA abklären lassen!!!

    Tragen oder Rampe laufen lassen, weil er sich eben so ungern tragen lässt .

    Auf jeden Fall Rampe, alles, was die Koordination und Bewegung fördert ist hilfreich!
    Meiner habe ich damals immer einen gefrorenen Kong gegeben als sie die Vorderpfoten wieder ein wenig benutzen konnte. Sie mußte es halt irgendwie schaffen, den fest zu halten, umden auslecken zu können.

    Sie hat einen gewaltigen Ehrgeiz an den Tag gelegt..... :D

    Eine meiner Hündinnen hatte vor 2,5 Jahren einen Rückenmarks-Infarkt.

    Und weil wir ja alles besonders gründlich machen, hatte sie ihn zwischen C1 und C2.

    Sie fiel von jetzt auf gleich um und war komplett gelähmt.

    Sie bekam auch sofort initial Cortison, dann fuhr ich weiter mit ihr zum CT ins Diagnostik-Zentrum.

    Sie bekam 5 Tge Entzündungshemmer und über längere Zeit Vit B, pflegerisch war es schon ein Riesen-Aufwand, weil ich alle 2 Stunden nach Hause rasen mußte um sie um zu drehen, damit sie sich nicht wundliegt. Zwischendurch raustragen und in den Schnee legen für die "Geschäfte".

    Am 5. Tag fingen wir mit der Physio an, erstmal im Liegen (was anderes konnte sie ja nicht) alle Gelenke durchbewegen in alle Richtungen.....

    Nach 3 Wochen konnte sie in Brustlage liegen und sich selbstständig auf die andere Seiite drehen, nach 5 Wochen konnte sie sitzen.
    100%ig ist sie nicht geworden, wird sie auch nic, sie ist ataktisch, mein kleiner Wackeldackel ;) :D

    Aber sie ist ausgesprochen fröhlich und hat jede Menge Spaß am Leben.
    Sie kommt auf stundenlange Spaziergänge mit und flitzt mit den anderen durch die Gegend.

    Und Du bist sicher, dass er "nur" wegen der Zähne so schlecht frißt?

    Meine Alte hatte einen gespaltenen Backenzahn, der fiel gar nicht auf, sie hat normal gefressen.

    Irgendwann hatte sie eine Beule im Gesicht, daraufhin bin ich in eine (sehr gute) Klinik mit ihr gefahren, um ihr den Zahne (mit 12 Jahren) unter Narkose entfernen zu lassen.

    So, wie der aussah, war er schon sehr lange kaputt.
    Am Fressen (oder am Wohlfühlen!) gehindert hat es sie nie.....