Beiträge von Cattlefan

    Ich mag mich irren, aber ich meine es kommt darauf an wie man die Schutzgebühr umschreibt, ob die Klausel gültig ist oder nicht.

    Nein. rein rechtlich ist der Vorgang: "Ware" geht an einen Menschen, dieser gibt dafür eine vereinbarte Summe ein KAUF. Alles andere ist Augenwischerei.....

    Abgesehen davon leben wir hier in einer recht freien Demokratie. Es ist absolut NICHT mit unseren Gesetzen und unserern Vorstellungen von freiem Leben zu vereinbaren, dass irgendwer irgendwen zwingen kann später mal mit einem Hund den er mit 8 Wochen kauft zu tun und zu lassen, was er will.
    Die Zuchteinschränkung/ das Zuchtverbot ist das Mittel der Verbände, kranke/ defekte Hunde aus zu schließen. Was im Hinterhof passiert, da kann NIEMAND dem Eigentümer rein reden.

    Das ist ja fast so als würde man einen Porsche verkaufen und sich im Kaufvertrag unterschreiben lassen, dass der Käufer niemals schneller als 80km/h damit fährt....

    Okay, dann gibt es also keine Klausel die verbietet mit diesem Hund zu züchten?

    So eine Klausel wäre rechtlich eh nicht haltbar...

    Oder ist das ein stillschweigendes Vertrauen des Züchters, dass mit "B-Ware" nicht weiter außerhalb des Vereins gezüchtet wird?

    Ist wie bei Tierschutzhunden... wenn die abgegeben werden müssen die Orgas auch hoffen, dass de Halzzer so vernünftig sind, mi krankem "Material" nicht zu züchten. Viele Orgas kastrieren NICHT. Eben aus Gründen des Tierschutzes....

    Wenn ein Hund mit VDH -Papieren z.B. taub ist, dann bekommt er in die Papiere ein Zuchtverbot geschrieben. Das ist da und das bleibt da, dieser Hund wird nirgends unter FCI eine ZZL bekommen.

    Ob die Halter ihn trotzdem über Nachbars Pudelin springen lassen.... Dagegen KANN man nichts tun!

    Meine Nichte fühlt sich unter Druck gesetzt, weiterzumachen, wenn sie zB wartet, bis ihr Hund ruhig und konzentriert ist, bevor sie eine Übung probiert bzw. fertigmacht

    Ich glaube, hier liegt ein Problem:

    Deine Nichte fühlt sich unter Druck gesetzt, wird selber unkonzentriert, hibbelig.... und ein Cattle reagiert darauf.

    Nun wird Deine Nichte nicht in einer Woche lernen können, sich von außen nicht beeinflussen zu lassen, vielleicht wäre eine ruhigere Agility-Gruppe eine Maßnahme.

    Haben die Eltern einen Garten?
    Oder sonstige Möglichkeiten ein paar Geräte auf zu bauen?

    Wenn Deine Nichte einfach jeden Tag mal ´nen Sprung, mal nen Slalom, oder einen Tunnel macht und danach wieder rein geht, spazieren geht... etwas ruhiges, könnte das vielleicht etwas Ruhe rein bringen.
    Für BEIDE

    Wobei, wenn ich mir die Cattles im Ring so ansehe, stehen viele auch äußerst gut im Fleisch.

    Ja, leider scheint sich da auch eine Form von Aufteilung in den "Showtyp" und in den "Arbeistyp" ab zu zeichnen.
    Sehr oft werden die "Showtyp"-Hunde deutlich besser bewertet.

    Aber ein totales Splitting wird es hier kaum geben können, weil es sehr viele Züchter gibt, die den athletischen Typ bevorzugen, auch wenn es keine tollen Bewertungen gibt. Nicht jeder züchtet für den Ring ;)

    Und die genetische Basis ist einfach zu klein, als dass man als "Showzüchter" nur auf die "gedrungenen Stummelfüße" zurückgreifen könnte.

    dass genau wegen solcher Probleme einige Cattle Dog Besitzer wieder mit dem Sport aufgehört haben.

    Das war in der Tat einer der Gründe, weshalb ich aufgehört habe, meine Hündin wurde immer nervöser, immer hektischer, die Anforderung reichte, ich sag mal "intellektuell" nicht, um sie auszulasten und dem sich aufbauenden Streß entgegen zu wirken.

    Eine Weile habe ich in den Wartezeiten mit ihr ein wenig UO gemacht, so war sie von den Hunden, die durch den Slalom durften (ihr Lieblingsgerät :D ) abgelenkt und mußte stattdessen "was für den Kopf tun"

    Mit ihrer Tochter hab ich damit gar nicht erst angefangen, sondern habe mir was "auslastendereres" gesucht: Erst Mantrailing, dann Flächensuche, das bekommt meiner Meinung nach einem Cattle besser :D