Beiträge von Cattlefan

    Ich habe 4 Hunde und alle sind eigentlich unterschiedlich erzogen.

    Meine Alte ist immer schon sehr sensibel gewesen (BC-Hälfte in ihr ;) ) eine deutliche Korrektur (Und sei es nur ein Fußaufstampfen) wäre für sie ein Weltuntergang gewesen.

    Allerding brauchte sie eigentlich auch gar keine Erziehung, sie ist mir und meiner damaligen Ersthündin sowieso immer und überall hin gefolgt, nachdem sie mit 7 Monaten einen schweren Unfall hatte, habe ich bis zum heutigen Tag (sie ist jetzt 12,5 Jahre) auch auf die üblichen "Tricks" wie Sitz, Platz... verzichtet.
    Sie läuft halt mit und ist immer dabei.

    Meine "Rote Hexe" braucht deutliche Grenzen, sonst überlegt sie sich ständig, wie sie ihren Lebensbereich ausdehnen kann.
    Es kann schon mal vorkommen, dass ihr eine Leine vor die Füße fällt oder sie lauter angemeckert wird, im Zusammenhang mit einem sehr energischen Befehl.
    Sie ist aber auch gänzlich unsensibel was das angeht, akzeptiert dann die gesetzte Grenze und macht innerhalb ihres Bereiches ihr Ding (bevorzugt im Wald Fährten von Wild auslesen :D )

    Die beiden anderen liegen dazwischen, der Rüde will einfach nur mein Liebling sein und tut alles, was er kann und versteht, die Mutter der beiden will auch gefallen und mitarbeiten ohne Ende, mitunter geht ihr etwas schräger Humor mit ihr durch :D

    Alle 4 machen absolut keinen Unterschied ob sie Halsband tragen oder nicht, warum auch?

    Oder stellvertretend für viele heute verfügbaren Gentests: es muss kein ESS mehr an Fucidosis erkranken, weil heute ein Gentest zur Verfügung steht, und man risikofreie Verpaarungen vornehmen kann, ohne den Genpool ungebührlich einzuschränken. Die Stoffwechselkrankheit verläuft immer tödlich und befällt typischerweise Hunde zwischen 1.5 und 4 Jahren. Natürlich weiss niemand, wie verbreitet die Krankheit vor 100 Jahren war, aber ich würde schon sagen, dass die Rasse von der Elimination profitiert.

    Oder PRA

    "Früher" wurden die Hunde ebend blind mit 7, 8,9 Jahren.

    Heute weiß man den Erbgang und kann TROTZ betroffenem "Zuchtmaterial" eine Erkrankung zu 100% ausschließen (an genetisch getesteten Hunden).

    In vielen "bösen" Zuchtvereinen ist diese Untersuchung PFLICHT, die Vermehrer wissen oft nicht einmal, was PRA ist, geschweige denn, wie sie vererbt wird. Da hört man dann: "Die Welpen wurf´den vor Abgabe untersucht, die Augen waren TOP!"

    Ja, ganz toll, bei einer Erkrankung, die erst ab dem 6. Lebensjahr in Erscheinung tritt....

    Abgesehen davon, wenn die TE die Tür gar nicht geöffnet bzw. nicht mit den "Mitarbeitern" geredet hat, wieso dachte sie überhaupt dass das OA ist? Die müssen sich schließlich an Regeln/Vorgaben halten, also erstmal Post etc... Ich find das alles sehr merkwürdig.

    Das wurde im Verlauf des Threads schon das ein oder andere Mal gefragt... aber nicht beantwortet.....

    Ich war davon ausgegangen, dass es im Vorfeld ein Schreiben von Seiten des OA gegben hat, die fahren ja nicht einfach auf blauen Dunst los zu irgendwem und hoffen, dass derjenige dnn grad zu Hause ist.... :???: