Stimmt, lassen wir es, Du wirst das Immunsystem wohl nicht mehr begreifen
Beiträge von Cattlefan
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Ich denke ich bin einfach kein Ausstellungsmensch..dieses stundenlange rumgebürste und rumgezuppel am Hund...dann Hunde (auch wenn sie recht entspannt waren) in kleinen, aufeinander gestapelten Boxe auf einem Rollwagen durch die Gegen geschoben...ich persönlich fands affig und unnötig.
Meine werden (wenn sie denn ausgestellt werden müssen) einen Tag vorher in die Ostsee gesickt, das war´s dann mit dem "Rumgebürste und Rumgezuppel"
Ich Boxen waren meine dort nie, und durch die Gegend geschoben wurden meine schon gar nicht
Ich denke auch, das durch die Gegend schieben ist eher wenig vertreten, zumindest ich habe bei den von mir besuchten Ausstellungen die Hunde immer selber laufend oder aber Kleinhunde getragen werdend gesehen.
Bei den haarigen Rasse wird sicher mehr Fellpflege betrieben (was ich ziemlich übertrieben finde!), aber Brenneisen, Kleber und Haarspray habe ich noch nie gesehen.
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Also erst mal hast Du ganz anders geschrieben und zwar
ging es Dir um eine "infizierte Hündin"im vorletzten Post;
jetzt soll es generell "keinen mAk" mehr geben.Ich habe nirgends was von einer infizierten Hündin geschrieben
Nochmal : und wer sagt das ? Du, etwa ?
Nee. DU
Du sagst, dass der AK Titer egal wäre, auch wenn der gegen Null geht, ist dennoch Schutz da (was für das erwachsene Tier in einem gewissen Maße ja auch stimmt, da es auch über die zelluläre Immunität verfügt.) Aber ohne AK in der Mutter gibt es nunmal keine maternalen AK im Welpen.
Ist einfach so
Der Titer ist lebenslang da, ähnlich wie bei unseren Kindern.
Nicht bei allen Erkrankungen und der AK - Titer ist nicht lebenslang da, denn der Körper würde völlig sinnlos Ressourcen verschwenden, wenn er gegen jedes und alles ständig ausreichend AK vorhanden hat. Dafür hat er neben dem humoralen Immunsystem (bei vorhandener immunkompetenz, die beim Säugling noch nicht voll vorhanden ist) eben auch das Zelluläre. Um (neben anderen Funktionen) schneller wieder entsprechende AK produzieren zu können.
Und woran machst Du denn fest, das kein mAk mehr da ist ?
Sag jetzt bloß nicht am Titer ........Was sagt denn Deiner Meinung nach der Titer aus?
( Antikörpertiter - Lexikon - Parasitus Ex e.V. - Parasiten beim Hund )
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Trotzdem ist das Ausstellen nicht unsere Welt und es blieb beim einmaligen ausstellen. Till fand das Ausstellungsgeschehen zwar sehr sehr interessant und hat wirklich toll mitgemacht und seine Sache mit Spaß super gemeistert aber wir haben alle gemeinsam gemerkt, daß das nichts ist woran wir dauerhaft Spaß hätten.
Aber das sieht bei anderen Teams mit Sicherheit anders aus.Hihi... meine erste "Rassehündin" die ich (zwecks ZZL) ausgestellt habe, hüpfte im Ring wie ein Känguru auf den Hinterbeinen neben mir her.
Sie freute sich, sich bewegen zu können und fand die vielen Menschen um sie herum einfach nur klasse
Die anderen standen schon im der Mitte des Ringes, nur mich forderte die Richterin immer wieder auf, noch eine Runde zu machen, damit sie das Gangbild beurteilen könne.
Nach 6 oder 7 Runden haben wir einen zügigen schicken Trab hinlegen können. Ich konnte mich selber inzwischen vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten, die Richterin war sehr nett und fand meinen fröhlichen, freundlichen Hund einfach nur klasse, und als sie trabte bekam sie von anderen Ausstellern und Zuschauern einen kleinen Extra-Applaus
Platziert wurden wir natürlich nicht, aber ein "V" hat sie bekommen

Nein, gestresst war sie nicht, sie fand das alles lustig

Trotzdem liegen Ausstellungen mir nicht, aber ich gönne denen, die es mögen, ihr Hobby von Herzen!
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Jemandem, der noch nie einen Welpen hatte und der so unsicher ist, wie die TE tut es jedoch vllt gut, mal darüber nachzudenken. An Vieles denkt man vllt auch gar nicht, wenn man noch nie einen Welpen hatte.
Ich denke eher man setzt seine Erwartungen zu hoch, hat das Gefühl, nicht genug bedacht zu haben und stresst sich dann derartig dass es zu diesem mysteriösen "Welpenblues" kommt.
Ich bin noch nie davon heim gesucht worden, auch beim ersten Hund nicht (da gab´s zum Glück bei mir noch kein Internet und ich wußte gar nicht, wie wenig "perfekt" ich war und alles vorbereitet habe......
)Einfach mal (wenn die Entscheidung gefallen ist!) durchatmen und das Lütte auf sich zu kommen lassen!
Fehler macht man sowieso, die gehören dazu.
Und geben die Möglichkeit, aus ihnen zu lernen!
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Dinge, die man sich mMn vorher überlegen sollte:
Rassewahl: Welche Rasse passt zu mir und meinem Lebensstil? Welche "Nachteile" hat diese Rasse? Kann ich damit leben?
Wahl der Zucht: Stammt der Welpe aus einer guten, verantwortungsvollen Zucht, die in der Vergangenheit wesensfeste und gesunde Welpen hervorgebracht hat? Werden die Welpen dort gut sozialisiert?
Einzug des Welpen: Habe ich alles, was ich benötige? Futter, Ausstattung, etc. Ist meine Wohnung absolut welpensicher?
Aufzucht des Welpen: Bin ich gewillt, im ersten Jahr des Welpen ggf. meine eigenen Bedürfnisse (vor allem bezüglich der Freizeitgestaltung) zurückzustellen und meine Lebensführung dem Welpen anzupassen?
Erziehung: Bin ich bereit in den ersten 18 Monaten, die nötige Erziehungsarbeit zu leisten, auch wenn es streckenweise deprimierend und frustrierend sein wird?
Leben mit Hund: Bin ich gewillt, die nächsten 10 bis 15 Jahre meine Lebensführung teilweise nach meinem Hund auszurichten?
Ich gebe zu: das habe ich alles gar nicht so genau durchdacht damals.
Ich dachte eher: JETZT passt es, wenn nicht jetzt, wann dann???
Hat prima geklappt und eigentlich "durchdenke" ich alle Dinge des Lebens nicht im Vorfeld bis ins kleinste Detail und bis ins letzte Vielleicht....
Klar, es sollte ins Leben passen.
Aber 100% passt es doch eh nie und was die nächsten 15 Jahre so bringen weiß auch keiner mit Sicherheit. -
Meine Hunde sind ja ein bisschen zu groß, um sie auf den Arm zu nehmen.
Nur einmal hatte ich so eine Situation mit einem Welpen:
Ich ging mit dem durch einen Park. Ich sah in ca. 100m Entfernung einen Aussie und einen BC, die miteinander "spielten" (Aussie jagte BC, der beschwichtigte und floh immer wieder). Als ich gerade einen anderen Weg einschlagen wollten, sahen die beiden meinen Zwerg und schossen die ganzen 100m auf uns zu, begleitet von den entzückten Rufen der Halterinnen "Prima, da ist ja noch ein Spielkamerad!!".
Da habe ich den Welpen hochgerissen und im Arm behalten, so dass die beiden andren ihn nicht über den Haufen rennen konnten. Mit dem Welpen auf dem Arm habe ich die zwei dann mit einem deutlichen "Kschsch! Verschwindet!!!" (incl. deutlichen Ausfallschritt auf sie zu) verjagt und bin den anderen Weg rein.
Um meine Hunde vor der Blödheit anderer HH zu schützen, finde ich ein in den Arm nehmen absolut nicht verkehrt.
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Es wird ja immer wieder dazu geraten, "auf sein Bauchgefühl zu hören".
Wenn Du also wirkliche Panik-Attacken bekommst, würde ich das in Bauchgefühl übersetzen in "Tu´s NICHT!".
Wenn Du lediglich etwas unsicher bist und leicht kalte Füße bekommst: Lächle und lass es auf Dich zu kommen!
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Die Hündin selbst muss sich ja erst mal infizieren, dann hätten wir eine
Immunsuppression, heißt: alles in abgeschwächter Form, auch der mAk.
Auch wenn die Hündin "fast brandneu" grundimmunisiert wurde, besteht
immer Gefahr einer intrauterinen Infektion.
Erst mit der Infektion wird der mAk geschwächt. In diesen Fällen ist aber
jede Hündin plus Föten in Gefahr.Niemand redet von einer intrauterinen Infektion.
Es geht um maternale AK, die der Säugling in den ersten Tagen aus der Kolostral-Milch aufnimmt.
Diese maternalen Antikörper kommen (woher auch sonst) aus dem Blut der Mutter.
WENN denn Antikörper gegen bestimmte Erreger im Blut vorhanden sind!Du selbst redest immer wieder davon, dass ein Impfschutz vorhanden ist, auch, wenn der AK-Titer gegen bestimmte Erreger nicht vorhanden ist, was ja heißt: keine AK gegen diese Erreger.
Also können auch keine AK aus dem Blut der Mutter in die Milch der Mutter übergehen und damit kann der Säugling keine maternalen Erreger gegen diese Krankheit aufnehmen.Wenn jetzt z.B. die letzte Parvo-Impfung der Mutter 5 Jahre her ist, es sind zwar Memory-Cells vorhanden, aber der AK-Titer ist nicht (mehr) vorhanden, dann gibt es auch keine maternalen AK gegen Parvovirose im Welpen.
Wenn jetzt beim Nachbarn oder 3 Häuser weiter Parvo ausgebrochen ist, und beim kurzen Gassi-Gang mit der Hündin latscht diese durch den Durchfall-See eines dieser Parvovirose - Hunde, so bringt sie die AG (das Parvo-Viruns) mit zu ihren Welpen, die KEINEN maternalen Schutz haben.
Die Mutter wird (vermutlich, sicher weiß man´s auch nicht) durch die Memory Cells schnell AK bilden, da haben aber die Welpen nichts von.
Die sterben dann an Parvovirose. -
also ich finde "6. Generation" absolut nichtssagend. 6 Generationen von was? Weil Cockapoo + Cockapoo ist ja recht nichtsagend.
Allgemein sagt "6 Generationen", dass es sich um eine fortlaufende Familie eben über 6 Generationen handeln soll.
So wie die Generation 2 vor Dir DEINE Großeltern waren und nicht die von irgendwem.