Beiträge von Cattlefan

    Ich finde nicht, das "dieses Geteste" immer nötiger wird. Ich freue mich, das es möglich ist!

    Sehe ich auch so: Es wird nicht immer "nötiger", sondern immer MÖGLICHER!

    Bei "meiner" Rasse wissen wir seit ziemlich genau 3 Jahren von einer bis dato beim ACD unbekannten Erbkrankheit: DISH.

    Weil es sehr engagierte Züchter gibt, wurde in Bern an der Uni ein Forschungsprojekt geschaffen über die Erkrankung, mit dem Ziel, den Erbgang zu entschlüsseln und ein testbares Gen zu finden.

    Im Moment gibt es leider noch keine "amtlichen" Regulierungen, aber es werden überall und immer wieder Züchter gebeten, NUR Hunde aus unbetroffenen Eltern bereits 2 jährig zur Zucht ein zu setzen (vorher röntgen) und Hunde mit betroffenem Elternteil erst 4jährig nach Röntgen. Betroffene Hunde sollten aus der Zucht genommen werden.
    Zum 2. werden über soziale Medien und auf vielen Züchterseiten Interessenten immer wieder ermahnt, sie sollen sich bei der Auswahl eines Welpen die Röntgenauswertung der Elterntiere zeigen lassen.
    Läuft also im Prinzip ohne den Verein, der tut sich etwas schwer damit, die "Rasse krank zu reden"....

    Aber im Großen und Ganzen doch sehr erfolgreich.

    Wenn wir Glück haben, gibt es in absehbarer Zeit einen Gentest und ich wäre ausgesprochen glücklich darüber, dass man eine weitere, erst relativ spät im Hundeleben in Erscheinung tretende Erbkrankheit SICHER vor Zuchteinsatz ausschließen kann.

    nein, nicht was du erwirtschaftest, sondern, was du investieren must - Schafkauf, Stall-und Weidepacht, Futter, E-Netze, Weidezaungeräte, Heu, Versicherung, usw. usw

    Und je nachdem, von wo Du kommst: Wolfschutz, der geht auch ganz schön ins Geld....

    Ich kenne hier einige Hobby-/ Nebenberufschäfer.
    Da sie keine größeren Flächen zu Verfügung haben, haben sie auf kleinen Teilen, die sie nutzen dürfen immer so 3 - 10 Tiere laufen, jede 2 - 3 Wochen wird der Standort gewechselt.

    Ziemlich Zeit-, Kosten- und Arbeitsaufwendig, aber die Schafhaltung ist eben deren Hobby und ein Hobby zeichnet sich eben oft dadurch aus, dass man draufzahlt.

    Für diese kleinen aufgeteilten Herden braucht niemand einen Hund, die Schafe kennen das Umweiden und gehen ohne Druck mit ein wenig Futter auf den Transporter rauf, zur nächsten Koppel werden sie dann gefahren.

    Ich dachte übrigens immer, dass beim Kochen manche Nährstoffe verloren gehen?

    Einige Vitamine werden zerstört, das ist aber nicht wirklich das Problem weil Hunde Vit C selber produzieren, und die übrigen Vitamine bei Leber Fütterung eigentlich gut durch den Fleisch-/Innereienanteil abgedeckt werden.
    Mineralstoffverlust kann man einfach dadurch verhindern, dass man das Kochwasser mit verfüttert, da Mineralien nicht "zerkocht", sondern nur ausgewaschen werden ;)

    "Die Zusammensetzung von Graf Barf weicht in einigen Bereichen etwas von den Literaturwerten zum Barfen ab. Das hängt damit zusammen, dass bei Graf Barf keine zusätzliche Gabe von pflanzlichen Bestandteilen und Ballaststoffen gebraucht wird. Diese sind bereits durch naturbelassene Pansen & Blättermagen enthalten."

    Graf Barf Menü Rind enthält einen Anteil von ungefähr 41 Prozent durchwachsenes Muskelfleisch inklusive ca. 14,2 Prozent Fett, dazu Pansen, Blättermagen und Labmagen mit gut 28 Prozent. Der Knochenanteil beträgt ungefähr 13 Prozent. Die restlichen 18 Prozent bestehen aus verschiedenen Innereien. Graf Barf Menü Rind weist bei 100 Gramm Futter 173 kcal auf.

    Bei fast einem Drittel Pansen, Blättermagen, Labmagen ist jede Menge schwer verdauliches, relativ wertloses Protein enthalten (wenig essentielle AS, viel Bindegewebsprotein.)
    Wenn man davon ausgeht, dass 1 kg Pansen vielleicht 10 g "Grünzeug" enthält (Je nach Haltung der Nutztiere auch jahreszeitlich bedingt auch Maissilo, Soja-Schrot etc.) ist das sehr sehr wenig, zumal die "Magenwürfel" sehr farblos aussehen (wenig grün)

    Meins wäre das absolut nicht.

    Eine Bekannte von mir hatte einen Friesen gekauft, der die Körung nicht geschafft hat 3 jährig.

    NICHT etwa, weil er ein sichtbares Sommerekzem hatte, nein, ein 1 cm großer weißer Fleck am Huf hat die Körung verhindert!
    Das Ekzem wäre nebensächlich gewesen.....

    Ich "liebe" Farbzuchten sehr..... :kotz:

    Weil in der Realität das allerwichtigste Selektionsmerkmal ist: KEIN weißes Haar!!!(bzw. kein weißer Fleck im Huf!)

    Im Ernst: Nach dem 2. Weltkrieg gab es insgesamt noch ca. 50 Friesen!

    Aus diesen (und NUR aus diesen), die eh schon verinzuchtet waren, baute sich die heutige Population des Trendpferdes "Friese" auf. Mit all seinen Nachteilen.
    Vom Wesen her und vor allem vom Bindegewebe: Neigung zu Aortenrissen, die bei dieser Rasse definitiv gehäuft auftreten, Neigung zum Megaösophagus, Neigung zu rezidivierenden Hauterkrankungen (wie Mauke und Raspe, Sommerekzem)....

    Aber Hauptsache: Kein Lackschaden, sondern alles durchgehend Pechschwarz und furchtbar viel Behang und eine so steile Schulter, dass Pferd kaum mehr vom Boden fressen kann (letzteres ist eine leichte Übertreibung, aber die Tendenz geht dahin!)