Ich sehe auch eure Problematik nicht lösbar durch eine Kastration, sondern mehr durch klare und konsequente Erziehung und Regeln. Vieles, was Hunde (oder Tiere generell) tun, kann der Mensch widerlich finden, dennoch liegt es in der Natur des Tieres und ist völlig normal. Man muss es nur in geordnete Bahnen lenken.
Dem stimme ich zu.
Vermutlich in einem Forum oder bei diversen Profis um Hilfe bitten.
Bitte lieber gleich bei einem guten Trainer, in Foren neigt man doch sehr dazu, sich die Antworten rauszufiltern, die am besten behagen (unbewußt!)
mit dem Hormonchaos zusammen hängt und von selbst abklingt - so hoffe ich es zumindest.
Ich würde mich da nicht drauf verlasen.
Da sich meine Frau aber kein einziges mal zu ihm setzen konnte oder mit ihm kuscheln konnte ohne dass er zwischen den Beinen schnüffelt oder schleckt, unabhängig von Periode oder nicht, blieb keine Alternative als die Kastration.
Das ist aber NICHT sexuelles Verhalten, sondern schlichtweg distanzloses, (in dieser Beziehung) unerzogenes Verhalten. Ihr habt dem Hund einfach nie verständlich verklickert, dass er das gefälligst zu unterlassen hat.
Vielleicht (Vielleicht! NUR eine Vermutung!) hat Deine Frau dieses Verhalten auch in seiner Jugend unbewußt konditioniert. Viele HH neigen dazu ihren Hund sehr überschwenglich zu loben und sich deutlich zu freuen, wenn er zu ihnen kommt (verständlicherweise
). Wenn so ein Hund nun aus rein spielerischem Interesse so wie manche Junghunde (Hündinnen übrigens auch!!!) im Schritt rumschnüffeln, ist es sehr schnell möglich, dass die DIESES Verhalten mit dem Lob, der Freude und dem Kekschen fürs Kommen in Verbindung sehen.
Dagegen kann man erziehen, nicht kastrieren.
Diese Erziehungsarbeit wird vermutlich auch weiterhin vor Euch liegen.
Ich glaube auch, dass das Verhalten deiner Frau gegenüber nicht sexuell motiviert war und vermute auch eher Stress.
Das jetzige Verhalten sehe ich als Stress, das davor eben einfache Unwissenheit, dass Menschen das nicht haben wollen.