Beiträge von Cattlefan

    Dein Hund hat gebissen, du bist Schuld, egal ob der andere nicht angeleint war, weil dein Hund darf nicht einfach so beschädigen

    Da verwechselst Du "Schuld" mit der juristischen "Gefährdungshaftung", die letztendlich für die Versicherung relevant ist.

    Der Hund hatte gebissen, also einen Schaden verursacht, einen Schaden, den man als HH wissentlich mit Erwerb eines Hundes in Kauf nimmt, weil ein Hund nunmal ein Hund ist. Dafür hat man ja die Haftpflicht-Versicherung.

    Das hat mit "Schuld" im Sinne von "wer hat´s verursacht überhaupt nichts zu tun.

    Deswegen sollen in DIESEM Fall hier BEIDE Seiten den Vorfall ihren Versicherungen melden, die klären dann unter sich die Details.
    Geschädigt haben beide Hunde, dass der DSH überhaupt beißen konnte liegt an der mangelnden Sorgfalt der Tutnix-Halter (somit "Schuldig"), dass er gebissen hat, ist die Gefahr, die von Hunden nunmal ausgeht (Gefährdungshaftung)
    Dazu kann noch kommen, dass die DSH-Halterin Dinge wie Verletzung, kaputte Klamotten oder defektes Fahrrad durch den Sturz geltend machen könnte, da ist der Tutnix "Schuld", weil der unbeaufsichtigt Passanten gefährdet hat.

    Die Versicherung mag den rückwirkenden Schaden regulieren, aber für die zukünftige Sicherheit tragen beide Parteien Verantwortung und zwar in ihrem persönlichen Einflussbereich. Auf den jeweils anderen zu zeigen löst das Problem nicht und die Leidtragenden sind im Zweifelsfall die Hunde.

    Stimmt,
    nur hat die DSH - Halterin hier nicht geschrieben und ist also für "Ratschläge" nicht erreichbar.
    Die TS aber hat um Rat gefragt.

    @Cattlefan Jep, so in etwa. Ich habe schon einen ziemlich ambitionierten Plan (Marathon in unter 3:45, was für mich wirklich total überambitioniert ist, aber der Plan selber war für mich noch der am ehesten passendste, gar nicht mal die Zielzeit für den M.), und halte mich nicht wirklich an die Vorgaben. Ich laufe meistens schneller und vor allem länger. Im Plan stehen 10 km locker in 6:05-6:20 und dann werden's mind. 12 km (oder mehr) in 5:45 oder so, und wenn ich am nächsten Tag Pause machen soll, dann schieb ich doch noch ne lockere 8-km-Runde ein und sowas...
    So komme ich auf deutlich mehr Wochen-km als der Plan vorsieht und bin auch meistens schneller gewesen.
    Ich muss mich da echt mehr bremsen und zusätzlich mehr Alternativtraining machen. Sonst kommt's Übertraining...

    War bei mir mit Plan auch immer exakt so, dazu kommt, dass ich dem (Lauf-)Plan ja "verheimlicht" habe, dass ich nebenbei auch noch so ein bisschen Fahrrad fahre und schwimmen und so.....

    ich muss da echt an meiner Disziplin arbeiten. Aber es kommt halt für mich noch der wichtige Aspekt hinzu, dass das Laufen für mich so wichtig zum Stressabbau ist. ich lauf ja nicht nur für den Trainingsplan, sondern um des Laufen selbst willens. Und wenn dann was im Plan steht, was mir nicht passt, dann mach ich meinen eigenen Stiefel. Natürlich merke ich dann auch, wenn ich zu wenig regeneriert habe, keine Frage. Ist halt so ne Sache mit der Vernunft
    Keine Ahnung, wie andere da die richtige Balance finden...

    Ja, an diesem Punkt stehe ich auch gerade......

    Ich fasse mal eben zusammen..


    HH 1 fährt mit angeleintem DSH auf öffentlichem Weg
    HH 2 läßt Hund auf ungesichertem Grundstück unbeaufsichtigt (bzw. nicht genügend beaufsichtigt)

    Hund von HH2 (nennen wir ihn A) "bedroht" HH 1 und deren Hund (B)

    B regiert artgerecht auf Provokation und HH 1 Kommt mit Fahrrad zu Fall.

    HH 2 ist bis dato nicht in Sicht, Hund also immer noch unbeaufsichtigt.

    B hat die Schnauze von A voll und reagier über, beißt A

    HH 2 rappelt sich auf, HH 1 geruht zu erscheinen, irgendwer trennt die Hunde.

    A ist verletzt.

    HH 2 reagiert pampig auf Forderungsansprüche.

    Erstmal: Gute Besserung dem verletzten Hund!!!

    Zum weiteren:
    Als HH 2 würde ich dem Ball etwas flacher halten, denn wenn HH 1 ihren eigenen Unfall, provoziert durch A, kaputte Klamotten und Arbeitsausfall etc.p.p. geltend macht, DANN wird es richtig teuer!

    Im übrigen gilt meiner Meinung nach die Gefährdungshaftung: Kurz jeder der HH hat "Schuld" denn jeder hat einen Hund und damit eine potentielle Gefahr.

    Beide Seiten sollten es einfach ihren Versicherungen melden und die regeln das unter sich, vermutlich 50: 50 oder 25 : 75 (da A unbeaufsichtigt war, die 75% , B die 25%) auf Seiten von HH 2
    evt. 100% auf Seiten von HH 1, da Gefährdung des Straßenverkehrs....

    Ist aber nur meine persönliche Einschätzung, ohne Gewähr!

    Du gehst davon aus. Na wie schön. Befaßt hast Du dich aber nicht mit den Forschungen der TiHo Hannover, denn dann wüßtest Du, daß noch lange nicht alle Gene zur Entschlüsselung der HD gefunden wurden.

    Jau!

    ich würde mal schätze, dass man mit einigen Glücksgriffen und wenn fleißig weiter Doctoranden sich finden, diese Studien weiter zu führen es noch 15 - 20 Jahre (mit sehr viel Glück) dauern könnte, bis ein sicherer Gentest gefunden wird.
    Mit weniger Glück vielleicht 50 Jahre, (wer weiß, was die Forschung so bringt) oder nie....

    Und eine weitere Erkenntnis diese Woche: ich kann mich ums Verrecken nicht an Trainingspläne halten

    In der gleichen Richtung wie ich?
    So : "was, nur 5:46, das kann ich aber fixer!"

    Und schon rennt man gegen sich selber und vergißt das Regenerieren. (Derzeit wohl mein Hauptproblem, obwohl ich es anderen immer wieder predige :verzweifelt: :muede: :motzen: )

    Das sehe ich auch so.

    Das sieht eigentlich jeder so.

    Der Unterschied in der Betrachtung liegt augenscheinlich nur beim WEN ansprechen (Käufer / Halter eines geliebten seit vielleicht Jahren bei ihm lebenden Familienmitgliedes) und dem WIE (sachlich im Gespräch/ pampig "pseudofreundlich" ungefragt die Meinung ins Gesicht schmettern)