Beiträge von Cattlefan

    Meine Hunde werden einmal im Jahr entwurmt und zusätzlich, wenn Welpen anstehen.

    Einmal im Jahr, weil ich damit sicher bin, dass sie keine große Wurmlast mit sich rum schleppen aber nicht häufiger, weil es schon zu viele Resistenzen gibt und ein hoher Verbrauch an (meist falsch dosierten) Wurmmitteln fördert Resistenzen.

    Ebenso bekommen meine Pferde einmal im Jahr eine Breitband-Wurmkur, trotz sehr peniblem täglichen Absammeln der Koppeln.

    hätte ich die Dinger nicht gesehen, wäre Lina bis zur nächsten Probe mit Bandwurm rumgelaufen.

    Bandwürmer werden meist in Kotproben nicht gesehen.
    Auch nicht, wenn man über 10 Tage sammeln würde

    Jeder gesunde Hund hat eine gewisse Anzahl an Wurmeiern

    Jain.

    Würmer ja, Wurmeier existieren nur eine sehr kurze Weile im Hund, nämlich vom Ablegen durch das Wurmweibchen bist zum natürlichen Erscheinen im Kot.
    Ein gesunder Hund hat also nur dann Wurmeier im Körper, wenn ein Wurmweibchen gerade Eier abgelegt hat.


    Sie leben somit in einer ausgewogenen Koexistenz.

    Stimmt soweit.

    Nur ist diese ausgewogene Coexistenz schon dadurch gestört, dass die Populationsdichte der Hunde mehrere 1000fach dichter ist als die der Wildcaniden (die ab und an übrigens auch an ganz profaner Parasitose krepieren), somit ist der Infektionsdruck um ein vielfaches höher.


    Wirken wir nun ständig mit chemischen Mitteln darauf ein, knickt auch das Immunsystem ein,

    Wurmkuren beeinflussen das Immunsystem nicht.
    Sie zerstören auch nicht die Darmflora, ganz einfach, weil sie auf Bereuiche (Nervensystem) der Parasiten wirken, die die Bakterien und Probioten der Darmflora gar nicht besitzen.
    Allerdings kann es bei stark verwurmten Hunden (auch bei negativer Kotprobe) dazu kommen, dass durch das massenhafte Absterben von Parasiten von DENEN Toxine freigesetzt werden, die dann die Darmflora schädigen.

    Mittlerweile sind sie zwischen 4 - 9 Jahre alt und von Würmern keine Spur.

    Wenn ein Hund z.B. Pferde- oder Schafkot frißt, ist er in der Regel ein Fehlwirt, das heißt, es entwickelt sich kein Wurm im parasitären Stadium, sondern die Larve wandert in den Körper in irgendwelche Organe und kapselt sich da ein.

    Kann dann z.B. nach Jahren zu Leberproblemen führen, wenn so ein Ding in der Leber haust.


    Fussel 8 Jahre ist Epileptiker, hat HD und ist nach einer immer wieder aufflammenden Blasenentzündung wohl inkontinent und er erwischt leider ab und an noch einen Kothaufen. Somit wäre er doch prädestiniert oder?

    HD und Epilepsie sind aber absolut keine Erkrankungen, wegen denen das Immunsystem schwächeln sollte.

    Das wirft ja wieder alles um. Ich hatte einfach an Rind, Pferd, Kaninchen gedacht bzw. wenn man an den Wolf denkt, alles was zur Verfügung steht + Wild. Das ist ja wieder kompliziert. Und dann noch die Frage, ob der Hund überhaupt alles braucht, was er kann. (Wie das mit dem Getreide, was in dem Blog stand, der hier empfohlen wird) Da wird man direkt wieder überfordert. :shocked:

    Richtig ist ganz einfach, was ausgewogen und abwechslungsreich ist (soweit im Groben nach Bedarfswerten gefüttert wird!!!) und der jeweilige Hund gut verträgt.

    Wenn man seine ganzen Vorurteile über "böses Getreide" und "der Hund braucht nur Fleisch, weil der Wolf hat ja auch nicht die Gerstenfelder abgemäht!" über Bord schmeißt, ist Rohfütter beim erwachsenen, gesunden Hund gar nicht sooo kompliziert....

    bin ich froh dass ich ein Kerl bin und kein Hund. ich wär schon längst kastriert, wenn ich manche hier so höre.

    Sorry, ich versuche ja wirklich, zu ignorieren...

    Aber das ist echt ..... mir fehlen die Worte!!!

    DU KERL wolltest vor sehr kurzer Zeit Deinen ach so heißgeliebten Sino enteien lassen, weil Du beim Spazieren gehen nicht mehr der Mittelpunkt seiner Welt warst!

    Weil er Draußen geschnüffelt hat!

    User, die Dir zur Erziehung geraten haben und Dir klar machen wollten, dass Dein Hund NICHT sexuell übermotiviert ist, hatten ja ganz einfach keine Ahnung....

    Hör doch auf mit dem dämlichen Dummgesabbel von wegen "Ich bin ein GANZER KERL!"
    Das ist schlimmer als nur lächerlich!

    Hat jemand Erfahrung wie das mit der Steigerung am Besten gemacht wird? Bisher war das längste 12 Km bei mir. Ich glaube 17 werden schon echt hart...

    Ganz wichtig: Scheiß was auf´s Tempo, lauf also so los, dass Du nicht in Zeitdruck kommst.

    Ich persönlich würde jede Woche einen Lauf um 2 - 4 km verlängern einfach locker, langsam traben, den Rest dann einmal 10 und einmal lockere 5 oder so.

    Wichtig ist, dass Muskulatur, Kreislauf und Lunge sich auf die längere Belastung einstellen können.

    Als ich letztens die 30 geknackt habe, war ich vorher in den letzten Monaten max 20 gelaufen, ein gutes halbes Jahr vorher den HM.
    War auch nicht geplant gewesen, hat sich einfach so ergeben.
    Eine Steigerung um 1/3 ist schon heftig, aber machbar. Nur für vernünftigen Trainingsaufbau nicht wirklich zu empfehlen.

    Aber von 12 auf 17 in (knapp) 2 Monaten, das schaffst Du =)