Beiträge von Cattlefan

    Derzeit habe ich Bauchschmerzen, bin super gereizt,esse kaum was, bin viel am weinen, weil ich irgendwie sehe, es klappt nicht, lasse meine Tochter hinten anhängen und sie beschwert sich schon, das kenne ich gar nicht von ihr, normalerweise ist sie stundenlang ohne mich zurecht gekommen

    Das wäre für mich entscheidend!
    Klar müssen Kinder auch mal zurückstecken und sind nicht der einzige Lebensmittelpunkt der Eltern, aber wenn ein 9jähriges Kind, das sonst schon altersentsprechend selbstständig gewesen ist, jetzt so reagiert, würde ich zusehen, erstmal (gerade in einer so schwierigen Zeit!) die Familie zu betreuen.
    Wenn der Hund das nicht zuläßt (bzw. die TS es wegen des Hundes nicht schafft), dann geht das halt nicht.

    Lebe einfach mit Deinem Zwerg und genieße die Welpenzeit.

    ALLE machen Fehler beim Großziehen / Erziehen, alle Welpen bekommen mal was in den Magen, was da nicht hingehört und alle Welpen haben haufenweise kunterbunte Knete im Hirn.

    Nimm´s einfach, wie es kommt und lerne über Dich und Deinen Hund zu lachen und nicht alles nach eventuellen Fehlern abzusuchen.

    Das wichtigste, was man für die Welpenzeit (und die Junghundephase und die Pubertät.... ) braucht, ist Humor und Gelassenheit.

    NICHT Perfektion :D

    Eine Kastration ohne medizinische Indikation verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Das Argument Krebsvorsorge hat Herr Rückert ja schon lange aus der Welt geschafft.

    Auch, wenn´s noch so oft geschrieben wird, stimmt es einfach nicht, sonst wäre jeder, der seinen im Hus lebenden Kater / seine im Haus lebende Kätzin kastriert ein Straftäter, ebenso jeder, der seinen Hengst zum Wallach macht.
    Im Tierschutzgesetz steht nämlich NICHTS davon, dass Kastration erlaubt wären, um männliche Pferde besser halten zu können oder damit die Bude nicht stinkt nach Kater-Markierungen oder damit man nachts nicht vom Schlafen abgehalten wird, weil die rollige Katze die Bude zusammenschreit.

    Abgesehen davon ist ein Herr Rückert nicht "in der Lage" etwas "aus der Welt zu schaffen", er vertritt lediglich seine Meinung, mehr nicht ;)

    Ergibt sich bei uns nicht, gibt es keinen Grund zu. Wenn es erforderlich ist, wird es ausgeführt und auch von mir erst wieder aufgelöst und damit bin ich völlig zufrieden.

    Hat sich bei mir vor 6 Jahren ein einziges Mal ergeben:

    Meine hitzige (damals einjährige) Hündin war die Steilküste runtergepurzelt (so 10m abwärts), um nach ihr zu sehen, bin ich vorsichtig an den Rand gegangen und habe meinen Rüden, ihren Wurfbruder, vorher ins "SITZ, Bleib" beordert.

    Hündin unten am Strand schien wohlauf (mußte nur unten "mitlaufen", was sie entsetzlich fand), erleichtert ging ich weiter.

    Und merkte irgendwann, dass ein weiterer Hund fehlte.....

    Also 1km zurück getapert, da saß mein Rüde einsam und verlassen und auch recht ratlos, weil er nicht mit kommen durfte.

    "Bleib" wurde sofort aufgelöst und mein Herzenshund war überglücklich, wieder mit mir mitkommen zu dürfen :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Absichtlich lasse ich keinen Hund außerhalb meiner Sichtweise zurück.

    (Ausnahme war das Flächentraining mit meiner Hündin, wo sie stundenlang im Platz, Bleib bleiben konnte, mit mir / ohne mich aber da war sie eh im "Arbeitsmodus", das zählt nicht :D)

    Meine erste Hündin habe ich 2jährig kastrieren lassen, weil es organisatorisch gar nicht anders machbar war.

    Ich lebte in einem kleinen verschlafenem Dorf in Meck-Pomm und habe auf einem großen Pferdebetrieb gearbeitet.
    Hunde konnten gerne mitgebracht werden, sie waren ein "Rudel" und vergnügten sich gemeinsam auf der Anlage (jeder kam beim Ruf seines Menschen sofort ran!)

    Als ich meine Hündin mit 1,5 Jahren bekam, wurde sie flugs 3 Tage später läufig.

    Zum Glück hatte ich eh Urlaub und fuhr zu meiner Familie, aber es war sehr klar, dass ich weder meine Hündin in der nächsten Hitze 10 und mehr Stunden am Tag alleine zu Hause lassen konnte, dass es auch niemanden gab, dem ich sie anvertrauen konnte ("Mein Rüde mochte sie grad so gerne, da hab ich sie mal gelassen" wäre das Resultat gewesen) und dass ich auch keinen der Rüdenhalter sagen konnte, er sollte gefälligst seinen Rüden zu Hause lassen.

    Die Kastra hat ihr in keinster Weise geschadet und unter gleichen, nicht medizinischen Voraussetzungen würde ich das sofort wieder tun!

    Andererseits lebt mein intakter Rüde seit inzwischen 7 Jahren mit seinem Weibsvolk zusammen und ist dabei grundsätzlich entspannt, in den Stehtagen wandern die Damen (ich trau mich kaum, es zu schreiben!!!) nachts in die Box an meinem Bett.
    Gemeinsamer Freilauf (der ist eh IMMER unter Kontrolle) ist weiterhin möglich, also darf auch mein Rüde bleiben, wie er ist ;)

    Meine beiden Damen (Mutter und Tochter) hatten sich schon mal sehr derbe in der Wolle (ausgehend von der Tochter, die eine Ressource für sich alleine wollte).

    Ich bin mit einem heiligen Donnerwetter, sehr emotionsgeladen dazwischen gegangen und habe jeden von beiden MEINE Meinung dazu erklärt (verbal)

    Das ist 4 Jahre her und sie leben weiterhin friedlich miteinander, die Mutter darf sich gerne um die Welpen der Tochter kümmern und auch beim Füttern, Toben und Spielen sowie bei Streicheleinheiten gibt es keine Probleme (AUCH KEINE VERDECKTEN!)

    Das liegt sicher nicht dran, weil ich so supertoll als "Rudelchef" bin, eher daran, weil auch Hündinnen sich nicht zwangsläufig alles für immer nachtragen (Was Rüden übrigens auch ganz fantastisch beherrschen ;) )

    Wir haben dann den Hund genommen mit dem es auf anhieb klappte und sich beide beim Aufeinandettreffen freuten. Jetzt sind 5 Monate um und die zwei sind ein tolles Team und spielen ganz toll miteinander.

    Schön, dass das bei Euch (bisher) so geklappt hat, ist aber auch leider kein Patentrezept.

    Oft scheinen die Hunde sich anfangs gut zu verstehen und nach einigen Wochen / Monaten kieselt es dann doch.