Beiträge von Cattlefan

    Ich sehe das so: Dem Hund geht es prima, er hat Personen MIT Kumpel für ihn, die ihn lieb haben und ihn gut betreuen, er hat ein zu Hause, in dem er sich sicher und geborgen fühlt und er hat eine Halterin, die ihn gut versorgt, incl Tagesbetreuung (anstelle 8 h alleine / im Auto zu lassen).

    Außerdem denke ich, dass der Hund auch langsam erwachsen wird und sein Verhalten sich eben entsprechend ändert.
    Das hat nichts mit fehlender Bindung zu tun, weil er tagsüber wo anders ist.
    Schließlich hat er sich ja bisher gefreut, wenn seine Halterin kam, um ihn ab zu holen, nur ist er jetzt, seit der andere Hund da ist, halt irgendwann ausgepowert, zufrieden und müde.

    Der andere Hund wird auch erwachsener werden und sie werden sicher nicht die nächsten Jahre gemeinsam Spielen, dass die Balken krachen, es wird ruhiger werden. Und dann wird der Kangal abends auch nicht mehr nur müde sein.

    Vielleicht kannst Du Deine Eltern bitten, die Spiele zu reduzieren (z.B. im Haus Ruhehalten, Spielen und Toben nur draußen)
    Wäre für die Hunde auch besser, als den ganzen Tag völlig zu überdrehen.

    Ich fordere nie von jemandem, den Hund an zu leinen, aber ich erwarte, dass KEINER seinen Hund zu meinen (deren Haltung deutlich macht, dass das nicht erwünscht ist, meine übrigens auch mit anleinen MEINER Hunde, Ausweichen ins Unterholz, Abschirmen (sicht)...) läßt. Wenn also ein anderer Hund sich nicht um meine kümmert bwz. der Halter offline verhindert, dass der kommt um, je nachdem, die Tageszeit zu wünschen oder zu ärgern, ist es mir völlig egal, ob der Hund angeleint ist oder nicht.

    Kommt er zu mir, wird er geblockt bis verjagt, je nachdem.

    Deshalb ja auch ein Trainer vor Ort ;)

    Was Du im Netz, teils widersprüchliches, liest, wird Dich nur noch mehr verwirren :ka:
    Die Leute vorm PC können nur noch über das spekulieren, was Du hier so schreibst, und wenn Du da schon eventuell was falsch interpretiert hast :ka: so kann auch keine richtige Antwort zu Deiner Situation kommen.


    Gruß SheltiePower

    Sehe ich auch so und es geht ja ganz individuell um DEINE Hunde.

    Was Hunde (erfahrungsgemäß "immer" oder laut Lehrbuch)"in der Regel" tun, muß nicht zwangsläufig mit dem Verhalten Deiner Hunde übereinstimmen.

    Es wurden auch schon Hunde totgebissen und sie waren laut dabei.....

    Außerdem kommt es auch auf die Aktivität des Welpen an.

    Ist so:

    Viel Aktivität zieht natürlich einen höheren Blutdruck als beim Schlafen oder Dösen mit sich.

    Je höher der Blutdruck, desto mehr werden auch die Nieren durchblutet (alles im völlig normalen Rahmen!!!) und desto mehr Flüssigkeit und Harnpflichtige Stoffe werden über die Nieren ausgeschieden:

    Deswegen müssen Welpen auch sehr schnell nachhts nicht mehr raus um zu pieseln, wenn sie das entspannte Schlafen drauf haben: Die Blase füllt sich VIIIIEEEEL langsamer!

    Man kennt den Kontext bei Deinem Profilbild nicht, aber so rein, nur von diesem Foto betrachtet fixiert der Hund dermaßen, dass er gleich in den (Schein)Angriff übergeht oder aber von einem Hund der Fixieren Sche**e findet,, sehr derbe angegriffen wird.

    Sein Blick kommuniziert in etwa: " Du bist das letzte, ein Ar**hloch, Du hast gar nichts zu sagen und komm mitr nicht einen mm näher, tust Du das, fress ich Dich!"

    Bei keinem meiner Welpen habe ich je auf die Uhr geschaut, weil "oh, 2 Stunden sind rum, schnell raus!"
    Ich denke sehr stark, dass auch meine Welpen nicht auf "2 Stunden... jetztjetztjetzt..." gelauert haben.

    Fact ist: 2 Stunden (TAGSÜBER!) sind ein Richtwert, nicht mehr und nicht weniger.
    Dabei ist (wie immer) die Qualität weit wichtiger als die Quantität!

    Wie viele Welpemnhalter habe ich schon erlebt, die nach 2 Stunden brav raus gehen, den Welpe "Gassi" führen oder Kommandos "trainieren"

    Und sich dann wundern, dass der Welp drin, ENDLICH entspannt!, sein Geschäftchen erledigt.....

    Ich hatte schon Welpen, die mich tierisch gestresst haben in der Welpenzeit und solche, die von vornherein einfach "pflegeleicht" waren!

    Meine jetzige (inzwischen) Junghündin von knapp 7 Monaten würde alle DFler entsetzt aufstöhnen lassen: Nachts sind wir 2 (zwei) mal raus, sie läuft so gut wie immer offline (Nichts trainiert den Rückruf besser, als wenn keine Schlepp dabei ist...) nur bei größere Veranstaltungen kommt sie an die Leine (und ist grundsätzlich überraschender Weise Leinenführig!)
    Sie war mir 12 Wochen stubenrein, beim Blödsinn-machen (Blumentöpfe umdekorieren, draußen nach Mäusen buddeln) reicht ein Ä - ä! (nie als "Abbruchskommando beigebracht, alternativen werden auch nicht angeboten!) und sie hört mit jeglichem Blödsinn auf.

    Alleine bleiben war vom ersten Tag an kein Problem, weder im Rudel noch ganz alleine, kaputt macht sie lediglich Handy-Ladekabel (5 Stück bisher :D )

    Sie bekommt so gut wie nie einen Leckerlie für irgendwas, verbales Lob und Streicheln müssen reichen.

    Ich hatte auch schon andere:
    Gleiche Vorraussetzungen, mit 7 Monaten so in etwa stubenrein, Rückruf funktioniert, aber erst, wenn man sein "eigenes Ding" erledigt hatte (also Schleppleinenknast), andere Hunde werden angepöbelt und, und, und.....

    Mein Fazit:

    ES LIEGT NICHT NUR AN EINEM SELBER!!!
    Sondern vor allem am Hund! ;)

    Ooodelally!

    Nachdem ich heute bei 15°C im Dauerregen meine Startunterlagen für morgen geholt habe, klart es jetzt ENDLICH auf, der Regen ist weg, es ist abschnittsweise blauer Himmel zu sehen und die Temperatur ist auf stolze 17°C (so "warm" wie die Ostsee :lol: ) geklettert.

    So kann das morgen losgehen mit dem letzten Tri für dieses Jahr!!
    Ich freu mich drauf!

    (Vor allem darauf, dass ich mich beim Hochradeln auf die Hochbrücke von dem Eisbad in der Ostsee aufwärmen kann :D )