Beiträge von Cattlefan

    Artikel 7
    Ausnahme von dem Erfordernis der Tollwutimpfung für junge Heimtiere der in Anhang I Teil A genannten Arten

    (1) Vorbehaltlich des Absatzes 2 können die Mitgliedstaaten abweichend von Artikel 6 Buchstabe b die Verbringung von Heimtieren der in Anhang I Teil A genannten Arten zu anderen als Handelszwecken aus einem anderen Mitgliedstaat in ihr Hoheitsgebiet genehmigen, die
    a) entweder weniger als 12 Wochen alt sind und keine Tollwutschutzimpfung erhalten haben oder
    b) zwischen 12 und 16 Wochen alt sind und eine Tollwutschutzimpfung erhalten haben, aber noch nicht die Gültigkeitsvorschriften gemäß Anhang III Nummer 2 Buchstabe e erfüllen.
    (2) Die Genehmigung nach Absatz 1 darf nur dann erteilt werden, wenn
    a) entweder der Halter oder die ermächtigte Person eine unterzeichnete Erklärung vorlegt, aus der hervorgeht, dass die Heimtiere von ihrer Geburt an bis zum Zeitpunkt ihrer Verbringung zu anderen als Handelszwecken keinen Kontakt zu wild lebenden Tieren für Tollwut empfänglicher Arten hatten, oder
    b) die Heimtiere vom Muttertier begleitet werden, von dem sie noch abhängig sind, und anhand des ihr Muttertier begleitenden Ausweises festgestellt werden kann, dass das Muttertier vor ihrer Geburt eine Tollwutimpfung erhalten hat, die den in Anhang III genannten Gültigkeitsvorschriften entsprach.



    Aus: Verordnung (EU) Nr. 576/2013

    Das heißt (nach meinem Verständnis), dass Deutschland generell die Einfuhr von säugenden Hündinnen incl deren Welpen erlauben DÜRFTE.
    Ich wüßte aber nicht, dass es in Deutschland eine entsprechende Regelung gibt. (Aber vielleicht irre ich mich da auch!)

    Gassi gehe ich je nach Tagesform 1-2 mal, kurze Runden (etwa 10 min) oder einmal zum Feld, da kann sie relativ frei laufen und schnüffeln.

    Wie andere schon schrieben: zu wenig! Und vor allem zu wenig Kontakt zu anderen Hunden.

    Ein Welpe sollte seine Welt eigenständig erkunden können, geh mit ihr in den Wald, dort kann sie mit Blättern, oder was sie sonst noch findet, spielen, schnuppern, auf andere (sozialisierte) Hunde und Menschen treffen. Andere Untergründe, verschiedene Menschen, Gerüche, Geräusche, neue Umgebungen, vor allen Dingen unterschiedliche Gegenden (Parkplätze vor Supermärkten, Stadtgänge, an Kindergärten, Schulen vorbei etc.), sollte sie kennen lernen.
    Ein Besuch in einem Cafe, Restaurant, in einem Geschäft...

    Ganz genau!

    Wir fahren meistens dann mit dem Auto irgendwohin, aber Autofahren mag sie bisher nicht sonderlich, deshalb will ich sie auch nicht jeden Tag damit stressen.

    Sie wird Autofahren lieben lernen, wenn sie erkennt, dass es mit dem Auto zu spannenden Spaziergängen und in ganz tolle Gegenden geht.
    Nicht täglich, aber in dem Alter durchaus öfter.

    Meine Cattleine ist seit sie 10 Wochen alt ist täglich mit mir im Auto unterwegs, vorne auf dem Beifahrersitz angeschnallt. Mal schaut sie raus, mal pennt sie, mal knabbert sie an ihrem Kauseil, Zwischendurch lass ich sie auf einem Hof mal raus, damit sie die dortigen Hunde kennen lernt oder hole den Rest der Truppe und wir gehen im Wald oder am Strand spazieren.

    Abends und morgens albert sie draußen mit ihrer Mutter rum (Wettrennen, Hals fassen....) Im Haus bemerkt man sie (wie die anderen) kaum.

    Bei nichts, was ich tue schau ich auf die Uhr, sie war mit 4 oder 5 Monaten auch schon mal 1,5 Stunden mit spazieren (ca. 7 km) sie hatte auch schon Tage, wo gar kein Spaziergang passte.
    Sie lernt sehr schnell damit zu leben, dass nicht jeder Tag ist wie der andere.

    Jetzt ist sie 7 Monate alt und bisher mit der pflegeleichteste Hund, den ich je hatte.

    Halte Dich nicht sklavisch an Zeiten und versuche, aktiv, sie fremde Hunde kennenlernen zu lassen.
    Es muß nicht zum Wilden Toben kommen, meist ist es viel sinnvoller, wenn ein Welp eher ruhige freundliche Hunde kennenlernt und mit denen das 1 * 1 der Hündischen Kommunikation lernen kann.

    Dort versuche ich sie zu beruhigen und lobe sie immer wenn sie sich setzt, legt oder ruhig ist.

    Würde ich lassen.

    Wenn Dein Kind mal nicht einschlafen konnte, hast Du dann auch wenn´s endlich ruhig wurde, die Decke weggezogen und "Schläfst Du schon?" gefragt?

    Wenn sie ruhig ist dann lass sie einfach in Ruhe, im wahrsten Sinne des Wortes ;)


    Und so geht das Spielchen dann etwa eine Dreiviertelstunde lang. Am Ende hört sie dann ganz plötzlich auf, legt sich hin und schläft ein.

    Wie gesagt: Ins "Gehege" setzen ein Kauspielzeug oder was auch immer dazu und DANN ignorieren. Dann, wenn sie sich in Ruhe mit was anderem beschäftigt oder ruht.

    Mit den Stiefeln und der Jeans ist das "In-die-Fersen-kneifen" allerspätestens nach drei Tagen erledigt. Führt schließlich nicht zum Erfolg.

    Sehe ich ein wenig anders....

    Ich hatte auch mal so eine Schnappschildkröte, Ignorieren hat ihn immer und immer mehr hoch fahren lassen, was dann irgendwann durch Adrenalin etc. selbstbelohnend wird.

    Nur durch ignorieren würde der auch jetzt mit 7 Jahren nur um sich beißen.

    ich habe mich dann am Verhalten seiner Mutter orientiert, die auch lange Zeit sehr langmütig war, aber dann irgendwann ein kurzes, klares, deutliches "Schlußjetztdamit" gesetzt hat.
    Es hat keine 3 Tage gedauert!

    Bei manchen Hunden mag ignorieren zielführend sein, aber ganz sicher nicht bei allen.

    Ich bin in keinem einzigen Lauf-Forum und werde damit auch nicht anfangen!

    Ich laufe für mich und in / mit meinem wundervollen Triathlon-verein, da habe ich Menschen mit der gleichen Leidenschaft hautnah.
    und habe ansonsten meine Ruhe und muß mich nicht irre machen, weil sooo viele andere viel besser und schneller sind und soooo viel mehr trainieren.....