Futter ist für Pferde eine extrem wichtige Ressource.
Oft haben Pferde, teilweise schon in der Aufzucht (z.B. im Laufstall) "gelernt", dass die anderen schnell kommen und das Futter streitig machen.
Das macht sie dann IMMER wenn mehr als 2 oder 3 Pferde zusammenstehen, nervös und anstatt zu fressen, retten sie sich zum Stressabbau in Übersprungshandlungen (koppen), was den Serotoninspiegel erhöht ("glücklich" macht).
Dummerweise kommen dann tatsächlich die anderen Pferde irgendwann und jagen den nervös koppenden von Futter weg.
Aber selbst wenn nicht (durch räumliche Abgrenzung z.B.) der koppende hat einfach gelernt, dass Fressen Stress ist. Und koppt.
Ich kenne weit mehr Pferde in Herdenhaltung, die Koppen oder teilweise heftige Magenprobleme haben. Weil Herdenhaltung so, wie sie meist praktizier wird, für viele Pferde purer Stress ist.
Eine Bekannte von mir hat das Koppen z.B. dadurch auf ein Minimum reduziert, indem sie die Sicht auf das Pferd in der Nachbarbox verwehrt hat.
Pferd frißt jetzt beim Füttern und koppt und schlägt nicht mehr.... Und endlich heilen die Magengeschwüre langsam ab....