Beiträge von Cattlefan

    HAUStiere sind seit Jahrtausenden domestiziert.
    Oft genug haben sich ihre Ururur...ahnen von selber dem Menschen angeschlossen (als Abfall-Vertilger z.B.)
    Von daher halte ich es für falsch (und stark romantisiert), bei Haustieren, die seit Jahrtausenden an der Seite des Menschen Leben und entsprechend gezüchtet werden (im Großen und Ganzen durften immer die sich am ehesten vermehren, die dem Menschen am wenigsten gefährlich waren -> Beginn der Selektion auf "Wesensfestigkeit") davon auszugehen, dass sie nur in freier Wildbahn ihrer Art entsprechend leben können.

    Bei vielen Arten mag das ein Stück weit stimmen, aber längst nicht bei allen, zumal viele Arten in der Wehrhaftigkeit gegen Raubtiere (mangels Gebrauch) doch stark nachgelassen hat.

    Ich habe schon immer Katzen (Freigänger, die in meinem Bett mit schlafen), seit > 20 Jahren Hunde und davon seit 7 Jahren immer 4 gehabt.
    Auch wenn die dann und wann mal Zecken hatten, MICH hat nie eine angefallen hier im Haus.
    Nur vor 22 Jahren im Pfälzer Wald, da hatte ich diverse, ganz ohne Hunde und mein Kater hatte auch keine:

    Will sagen: Wenn Du Zecken vermeiden willst (bei Dir) meide hohes Gras, Unterholz..... aber nicht Hunde!
    Eine Zecke, die sich am Hund voll gesogen hat, wird NICHT zum nächsten "Opfer" weiter krabbeln....

    Wenn Du (leicht) über dosierst passiert in der Regel nichts (die meisten Antiparasitika sind bedenkenlos bei (je nach Art) 3 - 10facher Überdosierung.
    Gibst Du zu wenig, läufst Du Gefahr, dass die Parasiten in Deinem Hund die Chance bekommen, Resistenzen zu bilden und beim nächsten Mal wirkt diese Wurmkur dann nicht mehr, ebenso wenig wie bei allen Hunden, die Nachkommen von den resistenten Parasiten Deines Hundes aufgenommen haben.

    Meine dürfen auf Spaziergängen eigentlich machen, was sie wollen.
    Die eine rettet Stöcke aus den Pfützen (im Zweifel taucht sie danach :D )und trägt sie stolz mit sich rum, um sie dann zu verstecken, die nächste scannt die Gegend nach Fremden, nach Wild oder sonstigen bemerkenswerten Dingen ab, die nächste ist damit beschäftigt, ihre Beine zu sortieren und mein Rüde gibt sich größte Mühe, so nah wie möglich bei mir zu sein und dabei die anderen im Auge zu haben.

    Kommandos gibt es sehr selten.

    Wenn ich mit den Hunden spazieren gehe, möchte auch ich mich einfach entspannen =)

    Ooops, sorry, habe da eine Antwort falsch eingeordnet!


    Ok, Dein Hund wird NICHT absolut fleischlastig ernährt ;)

    Einer meiner Hunde ist seit 3 Jahren schwerst nierenkrank (Lebenserwartung damals geschätzt ca. 2 Monate,... :D Er lebt noch ;) )

    Ich hbe ihm lange Zeit (bei ca 23 - 25kg Körpergewicht) jeden Morgen (also, wenn er richtig Hunger hatte) 500ml Wasser mit etwas Katzen Futteroder ein wenig aufgelöstem (in kochendem Wasser) Rinder- oder Lammfett gegeben.

    Inzwischen het er "gelernt" mehr zu trinken, aber bei Bedarf klappt es immer noch (alternativ SEHR gerne genommen, die Flüssigkeit in Wasser vermengt, die beim Auftauen des Futters für die anderen Hunde anfällt, Pansen- Blättermagenwasser wird besonders verzückt genommen ;)