Leute, kriegt Euch mal wieder ein.
Wir lieben hier doch alle unsere Hunde, nur leben wir halt unterschiedlich mit ihnen zusammen.
Ja, ich habe mir einen Welpen angeschafft, weil ich ein Lebewesen großziehen wollte, zu dem ich eine emotionale Beziehung haben kann und weil Hunde einfach total viel Spass machen. Ich will echt nie wieder einen Welpen, aber immerhin sind, seitdem ich meine Kröte aufgezogen habe, diese gräßlichen Ally-McBeal-Träume weg, mit denen mich mein Hormonhaushalt gequält hat (ich kann da mit Fug und Recht sagen:'Kommt ihr mal in mein Alter!' Es ist echt schlimm, was das egoistische Gen in Kombi mit ein paar Eierstöcken so mit einem anstellt. Die reinste Gehinrwäsche!)
Ich weiss auch nicht, warum es immer so verpönt ist, einen Hund als Kindersatz zu haben. Mein Gott, andere Leute füllen eine Leere in ihrem Leben mit Drogen oder Endlos-konsum oder was-weiss-ich-noch. Da ist ein Hund echt harmlos.
Als Großstädterin habe ich einen Hund ausschliesslich zu meiner persönlichen Freude und Lebensbereicherung. So wie ich es beobachte, ist das bei allen Hundebesitzern hier so und mMn ein besserer Grund, als sich einen Hund nur anzuschaffen, weil 'er halt zum Bild der perfekten Familie gehört'. Und dann muss so ein Wuff den Rest seines Lebens irgendwo in Flur oder Waschküche rumliegen.
Aber es heisst eben auch, dass mein Hund in meinem Leben keine funktionale, sondern eine emotionale Rolle spielt und entsprechend empfindlich reagier ich auf Ablehnung.
Ich sehe das nicht so krass wie DiePatin, aber ich merke, dass ich kaum noch Geduld habe mit Leuten, die keine Hunde mögen oder sich wegen des Drecks aufregen.
Ich hab einfach keinen Bock auf so was und es gibt viele tolle Leute, die Hunde lieben, warum also soll ich nicht mit denen Zeit verbringen?
Die Hundehasserin in meiner Familie ist meine Schwester und zu der habe ich schon seit ca 15 Jahren kaum noch Kontakt. Meine Eltern waren super skeptisch aber sind meiner Kröte mittlerweile völlig verfallen und mein Bruder ist nicht begeistert, aber geschmeichelt, dass meine Kröte ihn anhimmelt und eindeutig als Rudelchef von uns allen ansieht
(hat se auch nicht so Unrecht mit)
Zwei Mal wurde mein Hund noch ausgeladen bei Familienfeiern, dann habe ich die ganz klare Ansage gemacht, dass das für mich nicht akzeptable ist. Und das haben dann auch alle respektiert. (Gut, hätte ich ne Dogge, wäre das evt ncoh was anderes, aber so ein braver 40cm Plüsch fällt echt nicht weiter auf)