Beiträge von kikt1

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    Ich würde ehrlich gesagt den Tierarzt wechseln. Was der dir da erzählt ist erstens extrem einseitig und dadurch bekommst du ein falsches Bild, zweitens verstößt es gegen das Tierschutzgesetzt, einem Hund ohne medizinische Indikation (und nein, dazu zählt die Vorsorge einer eher unwahrscheinlichen Erkrankung nicht) Organe zu entfernen. Eine Kastration birgt, wie die meisten Eingriffe, große Risiken und Nebenwirkungen. Dass nur Boxer inkontinent werden ist schlicht falsch. Einem Tierarzt der mir bei so einem wichtigen Thema solch einen Humbug erzählt würde ich auch in anderen medizinischen Fragen nicht mehr vertrauen können.

    Noch mal genauer: Laut einer Studie haben besonders Boxer ein sehr hohes Risiko inkontinent zu werden.
    Natürlich haben ale anderen kastrierten Hündinnen das auch, nur eben nicht jede Vierte. Je grösser die Hündin, desto grösser das Risiko. Bei kleinen Rassen ist es bei unter 5%, wenn ich mich richtig erinnere.

    Zu dem Geldgiervorwurf etwas weiter hinten:
    Tierärzte haben einfach sehr viele Hündinnen mit Mammatumoren auf ihrem OP-Tisch. Ich denke, dass ist einer der Hauptgründe, warum sie es empfehlen. Und da alle TÄ, bei denen ich war, Hunde haben und die Weibchen alle kastriert werden, denke ich, es ist Überzeugung und keine reine Geldgier.

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    Davon ab das es eine ganz mysteriöse Geschichte ist... aber Franz.Bulldoggen in Merle??
    https://www.facebook.com/kleinerVampirM…745714655506490

    :schockiert:
    Oh Gott, was ist das denn für ne krasse Geschichte??
    Mittlerweile nimmt die Kriminalität um Hundekäufe echt immer gruseligere Auswüchse an.

    Ich bin ja mittlerweile gar nicht mehr sooo der Merlefan, kann's einfach nicht mehr sehen. Aber bei den BulldoggenWelpen sah es schon ziemlich klasse aus.

    Wenn Du Deine Hündin nicht kastrieren lassen willst, dann mach es auch nicht.

    Ja, eine Kastra vor der dritten Läufigkeit senkt das Risiko für Mammatumore erheblich, aber je nach dem, was man für eine Rasse hat, kann eine Kastra ziemlich üble Nebenwirkungen haben.
    Bei Boxern und ich glaube auch bei Goldies ist das Inkontinzeriskio bei über 25%. Bei Rassen, die zu Knochenkrebs neigen, steigt selbiges um ein erhebliches und ängstliche, unsichere Hunde können durch die fehlenden Hormone noch verstörter werden.

    Ich habe meine Hündin damals kastrieren lassen und bereue das bis jetzt auch noch nicht, aber ich hatte vorwiegend andere Gründe. Der bessere Schutz vor Mammatumoren und Pyometra hat mein schlechtes Gewissen beruhigt, weil dadurch die Kastra eben nicht nur negativ war. Ausserdem ist mein Hund klein und bei den Rassen von Mutter und Vater tauchen Knochenprobleme nicht soooo häufig auf.

    Ich schaff nicht mal den einen Kennel meines Hauptaccounts mit 50 Hunden jeden Tag zu versorgen. Bei 30 ist irgendwie immer Schluss.
    Jetzt zieh ich gerade meine Welpen gross und dann mach ich mal ne Weile wieder nur Silken.

    Ich hab nicht gemerkt, dass ich doch noch nen Hund im Public Sale hatte und die Rescuetante hat die auch geholt. :-/ Ich schau jetzt ab und zu nach, ob sie die auch verkauft. Vielleicht stell ich auch ne Anfrage über mein Zweitaccount in ein paar Tagen. Ich kauf die dann zurück, mach sie wieder hübsch und schick sie in Rente!
    So verlottert mag ich mir die echt nicht ansehen.

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    Natürlich musste ich googeln ... http://www.streunerherzen.com/Hunde/Steckbriefe/Giovanni.html
    Dem hübschen, langbeinigen Schlappohr wurde sein bester Freund wegvemittelt. Dass er jetzt auch noch im Gehege gemobbt wird, ... och menno!

    Bei dem ist mein Herz auch etwas auf und ab gehüpft.

    Bei mir hat sich diesen Monat innerlich irgendwie etwas verschoben. Ich hab eine Jobanzeige in München gelesen und beschlossen, mich darauf zu bewerben. Erfolg ist sehr unwahrscheinlich, aber ich habe vor, nach mehr solcher Stellen Ausschau zu halten.
    Ein weiterer Schritt des Abschieds von meinem Traumurlaub und die innerliche Erkenntnis, dass ich mir jetzt, nach all den Jahren der Freiheit, eine Stelle in einer anderen Stadt tatsächlich vorstellen kann. Und Grund für die Veränderung ist - wieder mal mein Hund.
    Mein Freundeskreis hat sich verändert, seit ich einen Hund habe. Einige sehe ich kaum noch (bzw. ich bemühe mich nicht mehr so um einen kleinen Teil ihrer knappen Zeit), andere (alle mit Hund) sind dazu gekommen. Ich denke also, auch in einer neuen Stadt, könnte ich mit etwas Geduld gute Freunde finden.
    Und da ich wegen des Hundes eh nicht mehr so scharf darauf bin mitten in einer Stadt zu wohnen, muss es jetzt auch nicht mehr die mega-attraktive Metropole sein.
    Und so am Stadtrand, mit vernünftigem Einkommen, geht vielleicht auch ein zweiter Hund mit professioneller Betreuung für beide!

    Na ja. Zukunftsmusik zum Jahresende.

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    Schwarz - weiss :omg: das liegt mir fern!

    LG,

    Sorry, Deine Aussage war in dem von mir zitierten post ja auch noch drin. Ich bezog mich (bzw versuchte mich zu beziehen...) auf die Aussage von DiePatin zum Thema Menschen.
    Bei Hunden, besonders Tierschutzhunden, kann ich nicht wirklich mitreden. ( was mich allerdings noch nie dran gehindert hat :D )

    In meiner direkten Umgebung gibt es eigentlich nur Hunde, die sehr an ihren Menschen hängen. Manche sind allerdings nicht so fixiert auf eine Einzelperson wie andere. Der Podencomix, der hier ne Zeitlang herumlief, der schien keine soooo enge Bindung an sein Frauchen zu haben - zumindest war es ihm ziemlich egal, was sie von ihm wollte. Wahrscheinlich wäre der ein Kandidat für ne etwas wortkargere und strengere Führung gewesen.
    Allerdings lebe ich auch mitten in Berlin und gehe davon aus, dass die total verschüchterten oder deprivierten Exemplare hier meist nicht hin vermittelt werden.

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    Wenn man es mit Menschen vergleicht:
    Von einem menschlichen Hans-Dampf in allen Gassen, der mit jedem gleich auf Tuchfühlung geht und 1000 Freunde hat, erwartet man ja nicht unbedingt, dass er die allertreueste Seele ist. Im Gegenteil, da würde man denken, das ist ein ganz schöner Hallodri.
    Der hat gerne Publikum, ja. Der steht gern im Mittelpunkt. Aber ob er auch ein treuer Freund und Partner ist?


    Woran wird das deutlich?

    Schwarz-weiss-Denken.
    Meine Erfahrungen der letzten 43 Jahre sehen anders aus. Treue und Verlässlichkeit machen sich nicht daran fest, wie schüchtern oder extrovertiert jemand ist.

    In Bezug auf Hunde kommt es sicher auf die Rasse und natürlich auch auf das Individuum an.
    Elivs ist ja ein italienischer Jagdhundmix und die scheinen sehr schmusig und menschenbezogen zu sein - was man von andere Rassen, die ihren eigene Stiefel durchziehen, schon weniger behaupten kann. Und selbst die hängen teilweise viel mehr an ihren Menschen als man denkt.
    Im Forum gab es mal einen Akitamix bei dem man hätte denken können dass ihm sein Frauchen wirklich komplett wumpe ist. Aber zu Hause, wenn sie weg war, sah seine Reaktion ganz anders aus.

    Meine Kröte ist komplett auf mich fixiert in einer Art und Weise, die ich nicht wirklich als gesund empfinde. Es gibt andere Menschen, die sie liebt und sie hat auch Spass ohne mich, aber trotzdem ist s ein Drama, wenn auch nur jemand anderes die Leine in der Hand hält.
    Und am dritten Tag meiner Abwesenheit, kann man sie in meinem Kiez nicht ableinen, denn dann läuft sie einfach nach Hause.
    Ich denke diese Abhängigkeit hat was mit der Rasse zu tun (Mix aus Ein-Personenhunden) aber auch damit, dass sie eigentlich zu jung war, als ich sie bekommen habe. Nie wieder kaufe ich einen Welpen unter 10 Wochen! (Ok, ich kaufe ahrscheinlcih eh nie wieder einen Welpen, aber falls irgendwie doch erst mit maximal 10 Wochen)

    Ich könnte mir vorstellen, dass es Auslandshunde gibt, die mit einem Ortswechsel überfordert sind und denen es besser ginge, wenn man sie da liesse, wo sie ihr Leben lang geblieben sind. Und sicher gibt es auch welche, die bestimmte Hundekumpel vermissen. Aber ich glaube letzteres wird locker wett gemacht mit einem guten Zuhause, besserem Futter, einem weichen, sicheren Schlafplatz und schön viel Auslauf.

    Und im übrigen ist es in Berlin relativ einfach Hundefreunde für den eigenen Hund (und sich slebst) zu finden, wenn man halbwegs kommunikativ ist.

    So. Alles abgestaubt :-D Und dank der UXP im Kalender bin ich jetzt auch auf Level 4, so dass ich mir selber Hunde schicken kann.
    Ich hab übrigens Rough Collies gekauft. Die sind schon sehr hübsch dargestellt, auch wenn es ncith so Hammermässig viel Farben gibt. Beim ersten durfte ich mir tatsächlich die Farbe aussuchen! Ist das normal? Meine erste Rasse in meinem Hauptaccount war ja ein Maremma, deshalb ergab sich die Frage nciht.