ZitatIch würde ehrlich gesagt den Tierarzt wechseln. Was der dir da erzählt ist erstens extrem einseitig und dadurch bekommst du ein falsches Bild, zweitens verstößt es gegen das Tierschutzgesetzt, einem Hund ohne medizinische Indikation (und nein, dazu zählt die Vorsorge einer eher unwahrscheinlichen Erkrankung nicht) Organe zu entfernen. Eine Kastration birgt, wie die meisten Eingriffe, große Risiken und Nebenwirkungen. Dass nur Boxer inkontinent werden ist schlicht falsch. Einem Tierarzt der mir bei so einem wichtigen Thema solch einen Humbug erzählt würde ich auch in anderen medizinischen Fragen nicht mehr vertrauen können.
Noch mal genauer: Laut einer Studie haben besonders Boxer ein sehr hohes Risiko inkontinent zu werden.
Natürlich haben ale anderen kastrierten Hündinnen das auch, nur eben nicht jede Vierte. Je grösser die Hündin, desto grösser das Risiko. Bei kleinen Rassen ist es bei unter 5%, wenn ich mich richtig erinnere.
Zu dem Geldgiervorwurf etwas weiter hinten:
Tierärzte haben einfach sehr viele Hündinnen mit Mammatumoren auf ihrem OP-Tisch. Ich denke, dass ist einer der Hauptgründe, warum sie es empfehlen. Und da alle TÄ, bei denen ich war, Hunde haben und die Weibchen alle kastriert werden, denke ich, es ist Überzeugung und keine reine Geldgier.