Beiträge von kikt1

    Ich bin ganz beruhigt, dass so viele schreiben, dass der Pudel wahnsinnig anhänglich ist und nur schwer alleine bleibt. Das ist bei meiner Kröte nämlich auch so und ich hab das immer darauf geschoben, dass ich sie schon mit winzigen 8 Wochen bekommen habe und Single mit Hund bin, es also keine anderen Bezugspersonen gibt.
    Meine Prinzessin ist ein Pudel/Sheltie-mix. Das hat den für mich wahnsinnigen Vorteil, dass mein Hund ordentlich viel Fell hat und fast nicht haart, aber eben keine leicht verfilzenden Miniplilöcken trägt. Das ist nämlich das einzige, was ich an Pudeln nicht so mag.
    Vom Sheltie hat meine leider auch die recht niedrige Reizschwelle und Hütehundnervosität mitbekommen. Neuerdings kommt das Hüten leider auch eindeutig zu Tage. handscheu ist sie auch und hat sehr viel Wachtribe, aber ansosnten kommt der Pudel schon recht stark durch: im Körperbau wie im Temperament.

    Der Charme, die Grazie und das Manipulative hat mein Hund volle Pulle abbekommen. Alleine bleiben geht zu Hause sehr gut, an anderen Orten wird es schwierig. Alleine am fremden Ort => Wolfsgeheul.

    Ich liebe auch die Anpassungsfähigkeit meiner Kröte - egal wo wir sind, egal wie dicht die Menschenmenge, wie laut der Zug, wie fies die Metallgittertreppe, wie leer der Wald, wie windig das weite Feld: Frauchen ist da, also ist alles irgendwie ok. Komplette Verweigerungen, wie man sie bei anderen Hund öfters sieht, gibt es hier einfach nicht.

    Die Intelligenz ist für Hundeanfänger (wie mich) nicht immer ganz einfach und wenn es keinen vernünftigen, actionreichen Spaziergang gibt, muss ich abends schon das eine oder andere Leckerliesuchspiel auffahren, sonst werde ich mit penetranten 'Ich langweile mich, mach was!' Gestarre bearbeitet (Oder, weil das oft nix bringt, mit laaaangsamen Rangeschleiche von hinten und dann wird die Schnauze unter den Ellenbogen oder die Hand geschoben. Wie ein Katze latscht mein Hund auch gerne mal vor meinen Bildschirm, bleibt dann stehen und tut so, als sei sie nur ganz zufällig da....)
    Auch dieses 'Ruf mich, damit ich kommen kann und Du mir ein Leckerlie gibst'-Gebummel wird gerne mal versucht.

    Im Forum gab es mal diesen großartigen 'Hunderassen wechseln eine Glühbirne' witz. Beim Pudel stand: Der Pudel lackiert sich die Nägel und flüstert derweil dem Border Collie zu, dass er doch mal die Glühbirne wechseln soll. Fand ich sehr passend.

    Sind eure Pudel auch so etepetete? Meine kann stundenlang mit anderen Hunden durch den Schlamm jagen, aber wehe! es klebt ein Bonbon an der Pfote. Dann gibt es ein Theater als sie der Fuss gebrochen. Auch ziepen an den Haaren beim Bürsten: ganz, ganz schlimm!

    Futtermäkelei gibt es hier auch hoch 5.

    Ich finde abgesehen von dem etwas eigenartigen Fell sind Mittel- und Kleinpudel die perfekten Begleithunde. Die GPs, die ich kennengelernt habe, waren schon eine etwas andere Kategorie und die würde ich nur Leuten empfehlen, die wirklich aktive Hundebesitzer sind und wo der Hund nicht die ganze Zeit nebenher laufen muss.

    Bei Leinen bin ich auch bei den Schäferleinen gelandet. Megahaltbar sind sie nun nicht unbedingt - also nix was einen zehn Jahre begleitet - aber dafür nciht teuer und schöööön bunt.
    Gurtbandleinen mag ich gar nicht, auch nicht wenn sie etwas dicker sind. Diese Nähte an der Seite schneiden mich irgendwie und rutschig sind die auch noch.
    Leder finde ok, solange keinen fiesen Nähte dran sind. Da ich aber Leinen auch gerne mal verliere kommen teure Leinen bei mir nciht mehr in Frage.
    Sehr gut finde ich noch die gummierten K9 Leinen. Da braucht man auch nicht unbedingt ne handschlaufe.
    Schleppleine für mich nur aus Biothane. Alles was gewebt ist saugt sich in der Regel mit Wasser und Matsch voll.

    Ich benutze keine Doppelleinen mehr, auch wen mir der Karabiner am anderen Ende manchmal sehr fehlt. Wenn meine Kröte an der Leine ist, soll sie eh nicht so weit weg und mich nerven lange Leinen mittlerweile tierisch.
    Das muss man aber echt ausprobieren - so was ist n ganz persönliche Sache zwischen Hund und Halter.

    Wann war der Termin noch mal? Ich freu mich ja nen Ast, dass wir Nachbarn sind. Wir werden uns auf alle Fälle über den Weg laufen! :-D

    Das DF ist ein Forum mit einem gewissen Hang zum Melodrama. Da wird immer gerne mal das Schlimmste angenommen. Und gut liest sich Deine Beschreibung nun leider nicht.

    Eine Forenuseirn hat viel zu tun mit italienischen Jagdhunden aus dem Tierschutz und mir mal erzählt, dass sie einen Setter neu vermitteln hat, der bei dem aktuellen Frauchen nicht mehr unter dem Bett hervorkam. sie hatte ihn nicht geschlagen, nur angefahren und es gibt Hunde, die sind wirklich komplette Mimosen und vertragen das nicht.
    Eigentlich sollten Schäfis das nun nicht sein, aber Fakt ist, ihr habt einen sehr sensiblen Hund und einen Besitzer, der sich nicht gut im Griff hat. Er muss ja nciht mal mehr schlagen - es reicht ja schon, wenn er so wütend wird.
    Zorn ist ein sehr mächtiges Gefühl und wenn es die Leute plötzlich (daher ja Jähzorn) überkommt kann das schon unangenehm werden. Menschen könen dem evt was entgegensetzen, und/oder das in den richtigen Kontext packen.
    Aber ein hund kann das nciht. Der lebt jetzt in bestimmten Situationen immer wieder in der Panik, dass sein gottgleiches Herrchen gleich wieder den Weltuntergang passieren lässt.

    Ich kann dazu keine vernünftigen Tips geben, ich bin fachlich nicht versiert genug. Wie findet Dein Mann den die Situation? Stört ihn das Verhalten des Hundes überhaupt?

    Der Jähzorn deines Mannes ist übrigens nichts was man mal eben abtrainieren kann. Oder was er bleiben lassen kann. Besonders wenn du sagst, sein Vater war schon genau so.

    Aus eigener Erfahrung: Ohne Therapie wird sich dein Mann nicht ändern. Einmal aggressiv, immer aggressiv, es sei denn man macht aktiv etwas dagegen. Wenn du damit leben kannst ok. Aber zwinge nicht deinen Hund dazu. Er hat sich das Leben mit Despot nicht ausgesucht. Er lebt unter permanenter Angst aus heiterem Himmel verletzt zu werden, Schmerzen ertragen zu müssen, psychisch unter Druck gesetzt zu werden.



    Das verwechselt du mich, ich komme von der Opfer Seite.

    Jähzorn und Hund ist eine sehr schlechte Kombi und meiner Meinung nach nix was man mal eben mit ein paar Leckerchen behebt oder mal eben wegspielen kann.
    Sicher könnt ihr mit Übungen das Verhältnis verbessern, aber die Frage ist schon, wie Du Dir die Zukunft vorstellst.
    Es scheint als fühlst Du Dich mit der Rolle der 'Repariererin' und des 'netten Frauchen zu Hause' ganz wohl - ich finde es z.B. interessant, dass Du diesen thread eröffnest und versuchst das Problem zu lösen und nicht Dein Mann, der ja eigentlich das Problem hat (der Hund kann sich ja nicht selber Hilfe suchen)
    Und wenn für Dich das Zusammenleben so gut funktioniert ist das auch ok. Ich glaube auch nicht, dass jemand der Tiere schlägt automatisch auch Kinder schlägt.

    Trotzdem hinterlässt die Geschichte ein sehr schlechtes Gefühl und wenn Dein Mann nicht willens ist von sich aus(!) ganz grundsätzlich etwas zu ändern, würde ich schon mal über eine Abgabe des Hundes nachdenken.
    Manche Hunde sind einfach sehr sensibel, die vertragen ncith ma Anschreien, geschweige denn Drohgebärden und Schläge. Manchmal schlägt Angst bei Hundes von 'ich duck mich' auch um in 'ich wehr mich' und dann heisst es wieder 'typisch Schäferhund. Hat mal wieder einen Menschen gebissen'

    Entweder bekommt Dein Mann sich in den Griff - und zwar auf grundlegendem level, nicht nur pro Forma für ein paar Wochen - oder der Hund braucht ein passenderes Zuhause.

    Ich seh's genau so. Ich weine auch den dreihundert Stutz nicht nach, ganz ehrlich nicht. Ich bezahle sie ganz gern wenn ich nicht mehr mit dahin muss :D
    Kann auch sein dass mein Mann etwas nicht ganz so richtig verstanden hat, das schliesse ich nicht aus. War einfach blöd.
    Und ich kann nicht übersetzen und nicht vermitteln weil sie mit mir gar nicht reden will... :headbash:

    Geh hin und stell ihr andauernd Fragen - vielleicht schmeisst sich dich dann raus, dann kannst Dir einen Teil des Geldes zurück verlangen. Falls nicht wirst Du zumidnest Deinen Spass haben :-D
    Ich bin echt schockiert, über das was bei Euch so unter dem label 'Hundetrainer' rumläuft. Krass!

    Was den cholerischen Züchter angeht: Schäferhundeleute erlebe ich teilweise schon als etwas....speziell. Aber das Leben ist kein Ponyhof und läuft nicht immer so wie man sich das vorstellt. Da muss auch ein Mensch mit Gottkomplex durch.
    Ignorier ihn. Vorkaufsrecht hat er abgelehnt und den Rest werden die Juristen schon wuppen.


    Ich war zeitweise nur am weinen :ops: was ich von mir so gar nicht kenne, ich bin ein fröhlicher-durchs-Leben-Hopser-und-alles-wird-gut... aber ich hatte - weiss auch nicht, mein Lachen war weg - fast so was wie einen depressiven Anfall (gibt's sowetas?). Ich dachte nur noch ich mache alles falsch und der arme Hund... falscher kann die Kleine gar nicht platziert sein... richtig blöd, aber ich konnte alleine nicht aus diesem Gedankenkreisel hinausfinden.

    Ich versuche gerade aufzuholen - sehr spannende Geschichte - aber dazu muss ich kurz sagen: Ja, das gibt es. nennt sich Welpenblues und ist in der Tat so ne art Kurzdepression, ähnlich dem Babyblues/postnataler Depression. (Allerdings kommt man aus dem Welpenblues leichter raus)
    Das hat tatsächlich was zu tun mit dem Hormondurcheinander, den so ein Hundebaby in uns auslösen kann und, dass sich mit einem Schlag fast das ganz Leben ändert hilft auch nicht gerade.
    Welpenblues habe so einige hier gehabt, ich auch.

    So, jetzt mal schnell den Rest der Geschichte lesen :)

    Ich finde es gut, dass hier einige nicht komplett eine ganze Rasse als Qualzucht abstempeln sondern betonen dass es oft auf das Individuum ankommt. Das freut mich vor allem auch weil ich selbst Halter einer solchen "Qualzucht Rasse" bin und es anscheinend auch Leute gibt die nicht gleich eine ganze Rasse verteufeln.

    Ich war auch auf der CACIB und grundsätzlich das erste mal auf einer Hundeausstellung und durfte tolle neue Rassen kennen lernen. Ich habe einen Pomeranian/Zwergspitz getroffen. Man war der süß. Diese zählen ja ganz offensichtlich zu den Kleinsthunderassen. Was sind denn typische Probleme die solche kleinen Rassen im allgemeinen haben? Ist das auch eine "Qualzucht" oder haben die nicht mehr Probleme als die großen Rassen (bspw jetzt im Vergleich zu nem großen Spitz). Dieser Zwergspitz war eine einzige Flausch-Kugel. Ist das auch irgendwie für den Hund eine Einschränkung? Leiden solche Spitze sehr im Sommer?


    Also nach dem was ich über Poms weiss, soll das Fell wohl eigentlich auch gegen Hitze isolieren.
    Ich denke alle Kleinsthunderassen haben das Problem, dass der Alltag für sie schwerer ist, denn alle anderen Hunde sind im Vergleich ja riesig und entsprechend schwer hat man es.
    Für die Besis ist es oft ein Spießrutenlauf zwischen lauter 'tut-nixen und 'das machen die unter sich aus Besitzern. Ich bin oft it nem 4kg Hund unterwegs und finde das teilweise schon echt anstrengend. Ein 2kg Hund wär nix für mich, obwohl ich Poms - wie alle Spitze - ganz klasse finde, solange das Fell ne vernünftige Menge und Textur hat.
    Und ich habe schon oft von kleinen Hunden gehört (und auch erlebt), dass sie es schwerer haben mit der Stubenreinheit weil sie nicht so lange einhalten können. (Von der Katzenklo-problematik jetzt mal abgesehen) Das ist aber wohl auch stark vom jeweiligen Hund abhängig.


    Ich denke ein Problem ist das Konkurrenzverhalten, das uns Menschen oft zu eigen ist. Da muss es dann höher schneller weiter, bzw noch grösser, noch kleiner, noch extremer sein. Das ganze dann noch in Wettbewerben und fertig ist das grotesque Exemplar.
    Gott sei dank gibt es noch die Arbeitslinien, aber die individuellen Showexemplare tun mir trotzdem leid.

    Ich habe mich nicht auf dich bezogen?!

    sondern auf die Stimmen die der Meinung waren die würden ja auch sonst jagen etc. und auf die, die das Reh jetzt so furchtbar finden und die Kaninchen sind dann wieder nicht so schlimm. Der Meinung bin ICH nicht.

    Diese Stimmen muss ich überlesen haben.
    Du hast Dich nicht auf mich bezogen, aber ich mich auf Dich. Ich hab mich auch nicht persönlich angegriffen gefühlt, sondern nur über Deinen Beitrag gewundert.
    Mein zweiter Absatz bezog sich allerdings auf einen anderen BEitrag. Das hätte ich etwas besser trennen müssen.


    Ich wollt kein Panik machen und wünsche der Besi alles Gute.
    Leider ist Jagen ja selbstbelohnend und dann noch gleich beim ersten Mal mit so einem Erfolg am Ende - das ist schon ne echt beschissene Situation. :/

    Hm...also ich finde schon, dass es manche Rassen gibt die einen ziemlich kaputten Eindruck machen. Berner Sennenhunde z.B.: Meist alt mit sechs und tot mit zehn Jahren. Ich glaube da ist die Suche nach gesunden Hunden ein bisschen wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufe, oder?
    Und grundsätzlich finde ich die heutigen Molosser fast alle zu plattschnäuzig. Die alten Bilder aus dem Video gefallen mir abgesehen von den Ohren alle besser (ok, der Mops von 1745 ist nocht soooo schick...)