Beiträge von kikt1

    Ich habe auch gehört, dass es durch einen milden Winter zwar viel Ungeziefer gibt, aber eben auch viel mehr natürliche Feinde.
    Hund gab's ja erst im Herbst. Mir graut's ja schon ein wenig davor. Die hat ja auch langes und dichtes Fell. Keine Ahnung wie ich da eine Zecke finden soll...

    Meine Tierärztin hat mir mal so eine Broschüre zur Borreliose-Impfung mitgegeben. Durch Ersthund bin ich da leider ziemlich unsicher. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht? Oder haltet ihr da gar nix von?


    Wenn ich davon lese, dann immer nur dass das Mumpitz ist, aber so genau weiss ich es nicht. Keiner der Tierärzte mit denen ich jemals über das Thema gesprochen habe, hat diese Impfung auch nur erwähnt.
    Ausserdem ist Borreliose ja nicht die einzige Krankheit, die von Zecken übertragen wird. Das erste Ziel ist ja, zu verhindern, dass sich überhaupt zig Zecken auf den Hund setzen.

    Wenn Dein Hund noch Welpe ist, würde ich im ersten Jahr einfach erst Mal alles an Natur versuchen, was geht und schauen, wie schlimm das Problem überhaupt ist.
    Kokosflocken (die gutem, die noch nach Kokos riechen) füttern, mit Kokosöl, Decan- oder Laurinsäurehaltigem Mittel einreiben (gibt's z.B. von Canina). CD-Vet Abwehkonzentrat soll auch ganz gut sein.

    Es sind Nervengifte in Anti-zeckenmitteln enthalten und gerade Spot-ons können wirklich problematisch sein, weil die so konzentriert auf den Hund kommen. Ich hab hier im DF schon von mehreren Fällen gelesen, wo Hunde wirklich sehr krank von dem Zeug wurden.
    Dazu musst Du wissen, ob Dein Hund evt MDR1 hat, oder nicht und entsprechend das richtige Mittel finden.

    Edit: Ich finde überhaupt die ganze Werferrei, egal mit was, bedenklich. Ab und zu, als Belohnung ist es ja ganz toll. Aber doch bitte nicht, um den Hund regelmäßig auszupowern.


    Amen!
    Wenn ich dem DF für etwas dankbar sind, dann sind das zwei Infos: 1. Welpen brauchen Ruhe und müssen das auch üben und 2. Bällchenwerfen verwandelt Hunde in Junkies.
    Ich hab wirklich total selten Bälle geworfen und trotzdem wird mein Hund dabei völlig gaga. Nicht auszudenken, wenn ich es in dem allgemein üblichen Ausmass gemacht hätte....

    Das blöde ist, dass ich schon will, dass mein Hund ab und zu mal ordentlich rennt. Wenn sie aber keinen Spielkameraden hat (oder keinen Bock auf spielen) dann bekomme ich sie nur mit werfen oder fangen spielen dazu. fangen spielen kann ich echt nur begrenzt (bin etwas malad) also werfe ich halt ab und an etwas.

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man einen Hund auch alleine gewuppt bekommt. Und ja, Angst und Panik begleiten einen am Anfang.

    Meine beste Freundin hat sich getrennt, der Hund bleib bei ihr. Trotz Gelpdproblemen, Krankheit und einem wirklich nicht einfachen Hund hat sie es hinbekommen. (gut, manceh Zeiten waren schlimm. Abgabe stand auch mal im Ruam, weil ein BC/Münsterländermix nicht wirklich 'nebenher läuft'. Aber im Moment sind die beiden ein tolls team)

    Lass Dich von dem Termin der Orga nicht kirre machen und hör' noch ein bisschen in Dich rein und lass ein Leben mit und ohne Hund vor Deinem inneren Auge ablaufen.
    Leben mit Hund bedeutet viel Freude, viel Dreck, viel frische Luft und wenig Unabhängigkeit und Spontanität. Leben ohne Hund ist einfacher und u.U. abwechslungsreicher, aber enthält auch etwas weniger Freude.
    Beides hat Vor- und Nachteile.

    :ka:
    Ich wollte Dir nicht auf die Füsse treten - ich gebe nur wieder, was die Ärztin gesagt hat.
    Wenn an sie nicht gleich am anfang erwischt, gehen Borrelien nie ganz weg. Sie flammen angeblich immer dann auf, wenn es dem Hund eh schon schlecht geht und dann kämpft man sie mit Antibiotika nieder. Ich nahm an, dass es zumindest nicht tödlich ist. Mehr weiss ich nicht.
    Mein Hund ist drei Jahre alt und mittlerweile setze ich Chemie ein. Im Beipackzettel des HB steht, der Hund soll mit dem Ding nicht im Bett schlafen. Da halte ich mich nicht dran.
    Eigentlich war zum Jahresanfang ein grosses Blutbild geplant, u.a. auch wegen der Leberwerte (eben wegen der Zeckenprophylaxe) aber da mein letzter Auftraggeber mich nicht bezahlen wird, geht hier finanziell gerade gar nix. Die aktuellen 60 Euro für Zeckentest und Bissbehandlung tun genug weh.

    Ist es nicht so, dass eher die Frostwinter die Zeckenpopulation anfeuern und die nassfeuchten Winter dafür sorgen, daß die Zeckeneier von irgendeinem anderen Insekt beschädigt werden?
    Ich bin mir sicher, dazu mal eine Studie gefunden zu haben- und die war aktuell...


    Dein Wort in Gottes Ohr!
    Ich höre immer nur, dass man Frost braucht, aber ich nehme auch Zeckeneier fressende Insekten.

    Aber die Chemie ist auch nicht ungefährlich.
    Was fütterst du denn?
    Als ich meine Hündin kennengelernt habe, hatte sie mehrere Zecken im Fell. Das damalige Frauchen meinte, dass sie öfter welche hat. Bei mir bekommt sie anderes Futter, vielleicht hat das einen Zusammenhang damit, dass sie seither nie wieder welche hatte.


    Zu 3/4 bekommt mein Hund Frischkost (also abgewandeltes Barf mit etwas KH Gemüse-Obst teils gekocht teils roh). Der Rest ist querbeet.
    'Kokoisieerung' wie es hier im DF oft genannt wird (also Kokosflocken füttern und Kokosöl oder Derivate ins Fell) reduziert das Problem, aber nur geringfügig.

    Natürlich ist Borreliose keine Spaziergang, aber man kann es immerhin behandeln. (Meine Eltern haben es beide und sind über 70 und über 80). Die anderen Zeckenkrankheiten sind schlimmer, aber eben auch seltener.

    Ich sehe das ja ähnlich wie die Poster über mir, allerdings ist so ein in den Hals/Kopfraum gerammter Stock schon was anderes als ein verletzter Fuss.

    Es gibt allerdings auch einfach Hunde, die Verletzungen anziehen, einfach weil sie sich mit 100%iger Verve in einfach alles stürzen, was ihnen so unter kommt. (Meine Prinzessin Etepetete gehört Gott sei Dank nicht dazu)

    Da steht man dann als Frauchen fassunglos daneben während der Husky aus dem Fenster im ersten Stock springt, weil sie irgendwo in der Ferne ne Katze gesehen hat. (Ist ner Freundin passiert) Diese Huskydame hat...ach Gott, ich kann das gar nicht alles aufzählen, was der schon alles passiert ist. Wieso schluckt ein Hund einen Sektkorken? Ganz? Wie versucht sich ein Hund durch ein halboffenes Fenster eines fahrenden Autos zu quetschen?

    Die grosse Chaoskröte einer anderen Freundin ist ähnlich. Das beide Hunde noch leben grenzt manchmal an ein Wunder und die Frauchen sind schon mehrere Tausend Euro ärmer wegen solcher Aktionen. (Stöcke schmeisst übrigens keins der Frauchen ihren Hunden und offline an der Strasse laufen die natürlich auch nicht)

    Ich finde bei meinem Hund die Zecken oft einfach nicht.

    Und seit ich die ersten Auwaldzecken rausgepopelt habe, bin ich da etwas pansich. Borreliose ist eine Sache - kann man behandeln - aber an Babeiose kann der Hund sterben und die Symptome sind sehr vage. Und die Entzündung, die meine Kröte jetzt wegen der Zecke, die ne Woche drin sass, hat sieht auch nicht so toll aus.
    Leider ist meine Kröte zudem ein Zeckenmagnet. Ein Mal durch ne ne unbeutzte Wiese auf dem Land getobt und danach hab ich mindestens mit nem Dutzend Zecken zu tun.
    Ich pule auch immer Zecken raus, die noch krabbeln und bin morgens mal aufgewacht und konnte mir eine aus meinem Handrücken pulen. *schauder*
    Sie sind eine Plage.
    Das HB ist Chemie, aber ich muss mir kaum Sorgen machen - das ist schon ne Erleichterung.

    Hoer war es nur ne knappe Woche unter Null, ansonsten sind es immer so um die zwei Grad.
    Die TÄ meinte heute noch mal, dass es wirklich zusammenhängenden, flächendeckenden Frost (Tag und Nacht) für längere Zeit geben muss. Hatte wir letzten Winter auch nicht und entsprechend ja auch diese ätzende Zeckenplage letztes Frühjahr.