Beiträge von Sockensucher

    Ich knie erstmal nieder vor der Natur, dass sie aus den beiden Rassen doch einen funktionierenden Hund hinbekommt. Krass, oder? Da haben es viele "gedackelte" Mischungen wesentlich schwerer, im wahrsten Sinne, mit überlasteten Beinen.

    Wie komm man aber auf sowas? Hats doch mal ein Kleiner auf eine Huskyhündin geschafft (kommt vor ...) oder war das aus einer Überlegung am Reißbrett heraus? Muss mal googlen nach der Legende zum Hund ...

    Zu dem ersten Fall.
    Es war wirklich kein kleiner Hund. Es war ein großer. Vielleicht 30 Kilo. 7 Jahre alt. Deswegen hatten wir sicherheitshalber mehrere male erwähnt, dass wir im 2. OG wohnen. Stufen sind ja eigentlich genormt. Der Tierheimmensch ist auch der einzige, der die Vorkontrollen macht. Ich habe mehrfach erwähnt, dass es eben sicherlich über 25 Stufen sind. Ich gehe daher davon aus, dass der Mann wusste, was wir mit 2. OG meinen. Wir sind zwei Männer und hätten ihn auch zur Not getragen. Wir haben mehrere Lösungsvorschläge angeboten. Wir wollten ja selbst umziehen und waren auch aktiv auf der Suche nach etwas ebenerdigem und neuen. Einen Vertrag auf Zeit wollte man nicht (was ich allerdings nachvollziehen kann). Man ist auf keinen Lösungsvorschlag eingegangen. Das fand ich schade. Ich verstehe es vollkommen wenn man einen großen Hund (selbst wenn er Gesund ist, wie in unserem Fall) nicht in den 2. OG vermitteln möchte. Da hat jeder Tierschutzverein und jedes Tierheim mein absolutes Verständnis.
    Es kann allerdings nicht sein, dass man das vorher nicht erwähnt und das scheinbar auch nicht mit der Leitung abklärt und uns dann so oft 180km fahren lässt und uns förmlich den Hund verspricht. Das geht halt absolut gar nicht und da habe ich auch kein Verständnis mehr. Egal mit welchen Argumenten man da leider kommt. Das war aber wirklich, wie du sagst, ein extrem Beispiel und es wird sicher viel mehr positive geben. Nimm es mir da nicht böse, wenn der ärger mir da die Sicht verdrängt. Ich schreibe gerne privat mit dir über diesen Fall, ich möchte ihn hier aber nicht weiter ausrollen, da er nicht viel mehr zu dem Thema beiträgt.

    Ich denke, du selbst, machst das schon richtig. Wir sind wahrscheinlich in diesem Fall an ein falsches TH geraten und das wars eben.
    Das war ja auch keine Kritik an alle. Lediglich ein Verbesserungsvorschlag meinerseits.

    Keine Frage, das ist dann doppelt bescheuert. Aber das muss ja ein kompletter Error gewesen sein, denn ihr seid ja nicht nur sieben Mal gefahren, der muss euch doch auch sieben Mal betreut haben und ne Menge Zeit investiert haben. Aber ich kann mich echt nicht davon freisprechen nicht schon bescheuerte Dinge gemacht zu haben in den ... anderthalb Jahren. von denen ich vielleicht gar nix weiß. Das falsche gesagt, zum falschen 'Menschen, was übersehen, was im Bogen stand, im Kopf nen Knoten ... Es gab mal Menschen mit gleichem Vornamen für den selben Hund, Nachnamen komplett unterschiedlich trotzdem Chaos.

    Und leider kann ich mich auch nicht davon freimachen, dass ihr nicht die ganze Geschichte kennt, die euch vielleicht nicht gesagt wurde. Ist der Hund gesund? Oder war der kurz vorher beim Check und Tierarzt meinte, naja, Treppe steigen, darf DER aber nicht, so wie die Bandscheiben schon gealtert sind ... Oder hat man irgendwas gesagt, getan, dass Sympathie umgeschlagen ist und die Treppen sind vorgeschoben. Oder Interessenten ohne Treppen sind aufgetaucht ... Oder er wollte den Hund nicht vermitteln, da sein Liebling und hatte gehofft, ihr lasst euch von der Strecke und den sieben Malen endlich abschrecken. Wer weiß? Aber was ich wirklich nicht glaube ist, dass man so einen Aufriss macht, obwohl man weiß, dass man absagen will. So aus ... Spaß. Der hatte ja nun auch ziemlich viel Vermittlungszeit in euch gesteckt, die man sicher woanders hätte brauchen können, auch in Tierheimen hat man ja nie genug Zeit für alle und alles. Und die VK strecke ... war ja auch enorm.

    Ich will da gar nicht euren Fall irgendwie detektivisch behandeln oder aufklären oder so! Den kriegt man ja eh nicht auf den ... Zeugenstuhl. Nur exemplarisch.

    Es sind und bleiben Menschen, die machen Mist. Und durch den Stress im Tierschutz und die Wichtigkeit eines Lebewesens dass so abhängig ist von einem und gleichzeitig ja eben auch gefährlich sein kann. So teuer ist, so ... Und durch die unendlich vielen Erfahrungen, die man im TS macht. Bei Hunden die unter Volllast Stress haben über Jahre, wundert man sich heute auch nicht mehr, wenn der beißt. Auch jemanden, der ihm nix getan hat. Menschen sind nicht anders. Stress, Angst, Schlafmangel, Anforderungen, die man nie schaffen kann, was soll das mit einem machen? Cortisol wird nie abgebaut ... man hat nie alle in Sicherheit, nie Pause. Bis man halt zusammenbricht und rausgeht aus dem TS. Oder man Strategien entwickelt sich abzuschotten. Sind einem die Tiere egal, ja nun, gibts keinen Grund mehr sich aufzureiben. Also bei welchem Part kann man am ehesten die Schotten runterlassen und das wegschieben?

    Das ist keine Entschuldigung für alles, aber eine Erklärung. Warum so viele im TS scheinbar gefühllos sind.

    Jedenfalls im AuslandsTS ist die Ausbrennquote sehr hoch. Und man kann nicht gehen, wegen Hund xyz, den noch vermitteln, die Freundin nicht im Stich lassen, also macht man weiter bis gar nichts mehr geht. Menschen für die das auch noch Beruf ist ... weiß ich nicht wie die sich fühlen. Besser, weils wenigstens Geld gibt? Oder eben auch Lebens und Selbstzerfressend und man wünschte, man hätte was anderes gelernt?

    Aufgrund meiner sehr schlechten TH Erfahrung fällt mir da noch etwas ein, was ich an Verbesserung vorzuschlagen habe.
    Bessere Kommunikation. Wir hatten letztes Jahr 7x 180km zurück gelegt um einen Hund kennen zu lernen, der uns schon förmlich versprochen wurde. Wir hatten damals mehrere male erwähnt, dass wir im 2. OG wohnen, was allerdings immer als problemlos empfunden wurde. Selbst im Fragebogen haben wir das geschrieben. Also Minimum 4 mal erwähnt. Nach der Vorkontrolle der Anruf "zu viele Treppenstufen" alles andere würde passen. Wir sollen uns melden wenn wir umgezogen sind.
    Anderes Beispiel: Wir melden uns für einen Hund, die Tierschützer und ich telefonieren 2 mal. Wir machen einen Termin aus. Termin wird einen Tag vorher abgesagt. Hund wurde vermittelt.
    Das sind jetzt natürlich nur meine Erfahrungen. Aber es wäre evtl. gut wenn man auch die Kommunikation anregen könnte um Missgeschicke und Ärger vorzubeugen.
    Meine Anregungen bleiben also nach wie vor Offenheit von beiden Seiten (also keine Voreingenommenheit des Tierheims/Tierschutzes sowie des Interessenten) sowie bessere Kommunikation.

    Das tut mir echt sehr leid! Aber das ist ja kein Verbesserungsvorschlag. Kommunikations/Wahrnehmungsprobleme sind menschlich und nicht vermeidbar. Es war sicher ein Hund, der nicht sooo beliebt war oder? Und wie schwer?

    Das ist genau das warum VK gemacht werden, weil hören und sehen zwei unterschiedliche Dinge sind. Ich nehme an der Hund ist so groß und schwer gewesen, dass man ihn schlecht tragen kann, schon gar nicht, wenn er Schmerzen hat. Und 2. OG ist sehr unterschiedlich, Fahrstuhl oder 2x 5 Treppen. Oder mehr ... und da kuckt eben einer, der nicht verliebt ist in die Interessenten meistens. Und dann ist umziehen, wenn der Hund keine Treppen mehr schafft, leider spontan doch nicht drin und der Hund kommt zurück. Horror, wenn gerade ein schwierigerer Hund dann krank/ alt zurückkommt. Der hatte dann ein gutes Zuhause und ist im Tierheim dann total verloren und kommt da nicht mehr raus.

    Besser als für immer im Tierheim versauern? Sicher, aber man weiß eben nie, ob nächste Woche noch ein toller Interessent kommt oder nie, oder in einem Monat. Man weiß es im TS einfach nicht.

    Deshalb ist das bei jedem Interessenten individuell entscheiden, nicht so toll für die Interessenten, wie man glaubt. Wenn ein Mensch spontan denkt, man das! ist seine Chance! Ein anderer sagt, wenn der nicht top fit alt wird, werden die Treppen zum Horror. Und wenn der Hund dann nicht so einfach ist und Schmerzen hat, zack gibts nen Beißvorfall ins Gesicht, weil die Besitzer nicht dran denken, was für ein Hund, der vorher war.

    Wenn das ein easy 15 Kilo Hündchen war, hab ich nichts gesagt.

    Genau so eine Erfahrung, man die sind 7! Mal gekommen! Und dann sagen wir ab, kann dazu führen, dass dann da eben steht, keine Treppen, kein individuelles betrachten. Gerade Tierheime bekommen ja nun überproportional häufig Hunde, die wegen sowas abgegeben werden. Find keine neue Wohnung im EG mit Hund. Der ist jetzt untragbar geworden, im wahrsten Sinne.

    Ja, man kann das von sich schieben und denken, ach mein Hund packt das sein Leben lang, der bekommt keinen Bandscheibenvorfall, verletzt sich nie, im Alter keine Hinterhandschwäche, schwache Blase, es gibt ja tolle Tragehilfen. Ja, kenn ich und dann ists so und der Hund hat in der Tragehilfe Schmerzen, mit dem Dödel beim Rüden ist das nicht so klasse, wenn die nach hinten rutscht ect, Alter Hund muss nicht vier Mal raus, sondern 10 Mal, dannnn ja dannn, sinds halt steile Jahre, die im Grunde nur noch aus, packen wir die Treppen schon wieder bestehen. Und da denkt man eben an den alten Hund, in Jahren, weil man für das ganze Leben denken muss.

    Euer Fall ist da eben sehr krass und tut mir echt wirklich leid. Das darf eben einfach eigentlich nicht passieren! Und deshalb spricht man oft eine Entscheidung mit einem Fremden nochmal durch. Ich hab nur Direktadoptionen gemacht, bei Hunden im Tierheim haben die entschieden, bei den Pflegestellen, die Pflegestelle. Da ist eben die VK, die Fremde Person mit er man alles nochmal durchspricht, da hat man unter Umständen 7 Mal telefoniert über stunden, aber nicht so eine Anreise hinter sich. Ihr wart so sympathisch und geeignet, dass das überstrahlt wurde. Mensch A hat vielleicht nie oder immer Xtes OG gewohnt und null drüber nachgedacht. Das kann man einfach nicht vermeiden, dass Menschen, Menschen sind und Fehleinschätzungen machen.

    Ich hab schonmal einen Welpen nicht vermittelt, weil die Größenschätzung vom Tierarzt so enorm war und er auch großen Kopp und große Pfoten hatte. (Auf Fotos, von oben geschossen, halt Auslandstierschutz) Das war mir zu Kleinhundbesitzern einfach zu gefährlich, besonders, die hatten Rüde und Hündin, dazu ein großer Rüde ... ne. Der süße Welpe wurde Junghund ... und älter und älter und ... blieb ein tiefergelegtes Modell mit großem Kopf und großen Pfoten und der enorme Größenunterschied war auf einmal nicht mehr so... schon gar, weil sich dann keiner mehr interessiert hat. Er ist dann letztlich über ein Tierheim ausgereist, hätte aber Monate seines jungen Lebens es schon besser haben können.

    Man trifft einfach ständig Lebensbestimmende Entscheidungen für Tiere und Menschen und man machts oft richtig genug. Aber eben keine 100% Quote. Wie soll das schaffbar sein? Der Druck dahinter ist so enorm. Und dann ist entweder was mit dem Hund oder die Menschen sind unglücklich wegen X. Und dann wird immer Absicht unterstellt und denen ist das ja egal, ob ... Allein, was erwartet wird, wie man Hunde einschätzen soll, dass die sich bei Mensch X dann auch soundso Verhalten und zwar für immer, unabhängig vom Mensch, der Umgebung, der Tatsache, dass der Hund komplett sein Umfeld wechselt. Oder eben für ein ganzes Leben zu denken und gewisse Risiken zu versuchen auszuschließen. Und es kommt immer vor, dass man Risiken bespricht und die Okay sind, aber wenn sie eintreffen eben ganz und gar nicht mehr oder was passiert, womit man in tausend Jahren unter Todesdrohung nicht gerechnet hätte.

    Wenn man kuckt und auch schlimme Erfahrungen hört, wenn man sich selber fragt, ich vermittle 50 mal, 100 Mal, führe 1000 Gespräche, ich! werde immer alles richtig machen, danach wird alles genauso wie ich es mir vorgestellt habe, ich kann Hunde wie Menschen wie die Umgebung 100% Vorhersagen. Dann bitte Vermittler im Tierschutz werden.

    Und dann wird man auch ne Menge Gegenwind bekommen so als Gott. Denn man kann zum Beispiel einen Hund immer nur einmal vermitteln und es wird der Tag kommen, wo man tollen Menschen absagen muss, weil einfach der Hund nur einmal da ist.

    Anderes Beispiel: Wir melden uns für einen Hund, die Tierschützer und ich telefonieren 2 mal. Wir machen einen Termin aus. Termin wird einen Tag vorher abgesagt. Hund wurde vermittelt.
    Das sind jetzt natürlich nur meine Erfahrungen. Aber es wäre evtl. gut wenn man auch die Kommunikation anregen könnte um Missgeschicke und Ärger vorzubeugen.
    Meine Anregungen bleiben also nach wie vor Offenheit von beiden Seiten (also keine Voreingenommenheit des Tierheims/Tierschutzes sowie des Interessenten) sowie bessere Kommunikation.

    Was ärgert dich daran? Dass nicht gesagt wurde, dass der Hund noch andere Interessenten hat?

    Das ist bei ‚uns‘ im Tierheim ähnlich. Wird aber auch klar kommuniziert. So lang du den Hund nicht reservierst (also zusagst ihn haben zu wollen), kann man ihn dir ‚wegschnappen‘. Es geht ja darum, dass die Hunde schnellstmöglich das beste Zuhause bekommt.

    Wegschnappen ... macht auch so einen falschen Eindruck. Viele Menschen wollen, dass gleich nach dem ersten Gespräch ein Reserviert am Hund steht. Klar, sie wollen den Hund, steht für sie fest ... bis es für sie eben nicht mehr feststeht. (Wieder AuslandsTS von meiner Seite) Manche Menschen, total überzeugend, sagen ab halbe Stunde bevor der Trapo am Abholort ist, oder gar nicht. Kalte Füße.

    Wenn die Vermittlungspraxis bei Hunden die mehrere Interessenten haben, so wäre, dass man das ganze Prozedere erst mit einem Menschen macht, dann sagt der ab (Weil angefragte Hund A ihnen versprochen wird, die Mutter erkrankt, der Vermieter doch noch nein sagt, ein Nachbar mit vergiften droht, man doch schwanger geworden ist, der Hund auf aktuellen Fotos doch irgendwie zu blass aussieht, man doch keine Rüden will, man Angst vor der Verantwortung bekommt, man doch kein Risiko mit MMK haben will, weil schlechtes Gefühl, weil Alptraum gehabt, weil ...)

    Also kann man sich nicht drauf verlassen, dass Interessent A nicht abspringt, also wenn passender Mensch B auftaucht, schickt man den nicht gleich weg. Passender B muss nicht wieder auftauchen. Da entscheidet man im Sinne des Hundes. Die Chancen für Interessenten B stehen eben nicht schlecht, dass sie den Hund trotzdem bekommen, weil Menschen nunmal unberechenbar sind und man es eben einfach nicht weiß.

    Ja, ist gemein, wenn man sich gefreut hat und schon quasi der Besitzer ist in Gedanken. Aber wäre es wirklich im Sinne der Hunde wegen eines Gesprächs alle anderen wegzuschicken und dann sagt der nach dem Besuch öh, nö, den wollen wir nicht. Vielleicht noch nach drei Tagen Bedenkzeit und die anderen Menschen sind schon weitergezogen. Bei einem extrem beliebten Hund, kann man das so machen. Bei den anderen? Würde man das, wenn man dem Hund verpflichtet ist, wirklich selber so machen? Dem Hund ne gute Chance versauen? Und den Interessenten gleich die Hoffnung nehmen?

    Von der Interessentenwarte ist das auch nicht das Beste. Viele von denen, die Hunde bekommen haben, wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie es wurden, weil Interessent A abgesagt hat, oder eben die VK doch nicht positiv war. Ja passiert einem das öfter wird man mürbe. Aber würde man wirklich im Interesse der Hunde es anders machen?

    Oh jööööööö. Süßizität.

    Ich finde es jetzt von der knappen Beschreibung und dem Videoher auch nicht so krass.

    Aber ich glaube, da gibt es auch nur Anfänger, etwas erfahren und sehr erfahren als Rubriken. Und wir stellen uns unter sehr erfahren vielleicht Blaschke-Berthold vor und die sich vielleicht ‚hatte schon man einen nicht ganz einfachen Direktimport‘ oder so.

    Wenn man bei Prodog auf Hundeauswahl geht, kann man die Kategorien sehen, nach denen sie aufteilen.

    der Verband wäre ja sicher vom Amt benachrichtigt worden.

    Wieso sollte das ein Vetamt tun?

    (Unabhängig von der aktuellen Geschichte. Wenn müsste der VDH dem Vetamt melden, wenn sie dort TS Rechtliche Dinge vorfinden würden. Aber das Vetamt ist doch keiner dritten Orga Informationspflichtig .

    Noch schlimmer, sie dürfen keine Auskunft geben. Der VDH ist auch nur ein Verein, wie der Volleyballverein im Dorf. Nein, die werden nicht informiert und die kriegen keine Auskunft. Man kriegt auch selber keine Auskunft, wenn man was meldet. Sie werden dem nachgehen, das wars.

    Danke für diese Aufklärung, die - leider - völlig unnötig ist. Auch wenn ich noch keinen Tierschutzhund hatte, habe ich bereits genug mitbekommen, um zu wissen, dass man das Körbchen nicht einfach überall hinstellen sollte. Bei nem Hütitüti (und diversen anderen Rassen) ist das übrigens auch nicht ganz unrelevant.

    Aha. Wenn dir das bewusst ist, warum postulierst du dann das?

    Aber mir scheint, der Kern der Kritik kommt einfach nicht an. Und mir geht es nicht "Ja, ihr habt Recht, wir haben Unrecht", sondern dass alles halt so wie es läuft scheinbar in Ordnung ist, aber es zum Beispiel nach wie vor kein plausibles Argument gibt, warum der Ort des Körbchens relevant ist.

    Tja nun, du kennst also das Argument, aber ziehst es vor, das lächerlich zu machen. Okay. Oder hast dich nur falsch ausgedrückt ... und damit bewiesen, dass das was Leute sagen, weder das sein muss was Leute meinen, noch was ich oder der Duden für die Bedeutung halten würden. Du benutzt das Wort (un)relevant sogar in beiden Äußerungen.

    Der Kern der Kritik kommt durchaus an, er ist nur völlig am Tierschutzalltag vorbei und wirklich nichts revolutionäres. Ich hab die für mich plausiblen Argumente nun dargelegt, weil ich das für die still mitlesenden oder nachkommenden Leser zumindest einmal hingeschrieben haben wollte. Insofern ist sie nicht unnötig für mich.

    Aber du hast grad auch wundervoll bewiesen, dass man hierfür überhaupt nicht vor Ort sein muss, um den Interessenten über die Tücken der Körbchenplatzwahl zu informieren. Und soviel Hirn, dass er diese Informationen auch ohne Tine Wittler-Vorkontrolle umsetzen kann, sollte man doch wohl noch zutrauen können, oder? Ich würde jedenfalls keinen Hund an jemanden vermitteln wollen, der nicht mal das umsetzen kann.

    Tja nun, was ich bewiesen habe ist, dass sich jeder das raussucht an Informationen, die er hören will.

    Aber mir scheint, der Kern der Kritik kommt einfach nicht an. Und mir geht es nicht "Ja, ihr habt Recht, wir haben Unrecht", sondern dass alles halt so wie es läuft scheinbar in Ordnung ist, aber es zum Beispiel nach wie vor kein plausibles Argument gibt, warum der Ort des Körbchens relevant ist.

    Nun, das zeigt einfach mangelnde Erfahrung mit Tierschutzhunden. Jedenfalls aus dem Auslandstierschutz.

    Warum da der Standort des Körbchens wichtig ist. Der Ort sollte ruhig sein, aber nicht klaustrophobisch, er sollte geschützt sein, aber keine "fühlt sich in die Ecke gedrängt" Situation provozieren, also Platz zum ausweichen bieten. Weder direkt neben dem Fernseher stehen, noch dem Hund die Türwächterpositon nahelegen. Es sollte da stehen, wo man den Hund auch bei Besuch gut abschirmen kann. Die Kinder sollten nicht immer dran vorbeitoben, aber der Hund sollte auch etwas vom Familienleben mitbekommen können, wenn er mag. Bei anderen Haustieren, sind die zu beachten. Das Körbchen des Hundes kommt nicht unter den Kratzbaum, auch wenn da Platz ist, auch nicht unter das Fenster, durch das die Katzen in den Garten gelassen werden und nein auch nicht in den direkten/üblichen Laufweg dorthin.

    Und ja da spielt man halt manchmal die TS Tine Wittler und macht Vorschläge und merkt an, dass der Platz aus den und den Gründen nicht so ideal ist. Auch wenn von den Möbeln her da Platz ist.

    Man macht den Vorschlag ein Kissen auf den Sofaplatz zu legen, wo das Körbchen danebensteht, damit man sich nicht einfach neben den Hund plumpsen lässt. Man merkt an, dass man zwar hoffen kann, dass der Ersthund sich mit dem Neuen auf Anhieb versteht, aber das das zweite Körbchen, direkt neben dem des Ersthundes als erster Platz nicht einer guten Partnerschaft förderlich ist. Lieber mit Abstand, ändern kann man das immer noch, wenns sich beide in eines quetschen

    . Man merkt an, dass dieses tolle teuere Teil vielleicht erstmal wieder weggestellt wird, weil nicht bei höheren Temperaturen Waschbar, und der Neuankömmling echt stinken kann, daneben, dass es nicht so selten vorkommt, dass dran geknabbert wird und da ist schade drum. Genauso wie ein Holzmöbelstück ganz nah, knabbergefährdet ist. Da stellt man dann lieber was davor.

    Das Körbchen ist der wichtigste Rückzugsort für den Hund, meistens sein erstes Körbchen überhaupt.

    An der falschen Stelle kanns zum abschnappen kommen, weil Kind nunmal wie immer zur Toilette rennt und der Korb da neben der Tür zum Flur steht, der Hund kann nicht zur Ruhe kommen, weil die riesen Fensterfront viel zuviel Input liefert, der Hund reagiert ausgeliefert und gestresst auf Geräusche viel heftiger, weil er im Flur an der Tür nach draußen schlafen soll. Oder er ist so in der Ecke im Schlafzimmer, das die Menschen beim einsteigen ins Bett ihm bedrohlich vorkommen müssen, weil der Platz viel zu schmal ist und die Menschen über ihm auftauchen werden.

    Man bereitet die Menschen darauf vor, dass es Hunde gibt die sich verkriechen wollen, weshalb man vorschlägt die Box weiter anzubieten, die (bei uns) zwingend sind für die Übernahme vom Transport. Aber wir weisen auch drauf hin, dass man Stellen wie unter dem Bett versperren sollte, weil wenn sich ein Hund erstmal so verkriecht und dort auch kotet und uriniert und die Menschen nicht mehr im Bett schlafen können, es schnell zuviel ist. Dann wird doch drunter geschaut und man ist für den Hund bedrohlicher als man sein müsste. Und manchen Hunden muss man aus dem Einfrieren helfen, das klappt unter einem Bett gar nicht.

    Man erklärt, dass der Hund, den man am Trapo abholt oft nicht der Hund ist, den man später bekommt und niemand vorhersagen kann, wie der Hund den Transport und das verpflanzen in die völlig andere Welt aufnimmt. Manche Hunde kommen an und sind wie immer dagewesen, andere sind sehr skeptisch und vertrauen erstmal nix mehr, weil wer weiß was als nächstes wieder passiert. Wieder andere kletten sofort an den Menschen. Manche sind wirklich cool, schon leinenführig und brav, andere wirken nur so, aber können sich nicht lösen und sind stocksteif.

    In jedem Fall brauchen sie alle viel Ruhe zum verarbeiten und Akkus aufladen. Und da ist das Körbchen, der Ruheort, der den die Menschen dem Hund zugedacht haben, super wichtig.

    Auch vorzubereiten, dass der Hund das vielleicht auch einfach ignoriert, kacke findet, nur zum pinkeln benutzt, verteidigt wie Luzifer, weil Liegeplätze in einem geschlossenen kleinen Areal, wo es nicht genug Platz für alle gibt, eine enorme Ressource sind. Und, dass viele Hunde nicht weichen können, denn wer in einem Zwinger weicht, findet keinen Ruheort, wer in einem Zwinger weicht, wird oft Opfer der anderen gestressten Hunde.

    Der Platz kann den Ersthund von seinen Menschen abschneiden, was nicht gut ist oder es ist einfah ein Platz, wo die Menschen immer zugewandt sind, was sehr stressig sein kann für so einen Neuankömmling. Der wird schon genug angestarrt, weil man alt wissen will, gehts ihm gut, was macht er?

    Ja, es gibt ne Menge zu bedenken, bei nem Körbchen und ja kann sein, dass der Hund sich nur auf die Fliesen knallt, weil alles andere zu warm, weil nie was anderes gekannt als Betonboden, weil Menschen den Hund nicht auf dem Sofa wollten und der das auf alles weiche übertragen hat.

    Das ist zum Beispiel gar nicht mal so selten, das Menschen das so schade finden, dass der Hund das Körbchen nicht mag und nachfragen, was sie statt dessen kaufen sollen und auch da wird der Platz überprüft, nach der Beschaffenheit gefragt und/oder schlicht zur Geduld geraten. Manchmal dauerts bis der Hund ein Luxushund wird. Oder sich schlicht traut, Raum einzunehmen, den er bisher nicht einnehmen durfte. Oder Hundi zerstört das gute Stück in der ersten Nacht gründlichst.

    Und ja, manchmal sagt einem der Hund gleich, nö, ich hau mich da hin wo ich will und Mensch findet den Platz auch okay und alles Drama und Gedanken machen war überflüssig.

    Aber sich um die Bedeutung des Hundeplatzes Gedanken zu machen, hat eben nichts mit, wenn das Körbchen die falsche Farbe hat, krieg ich den Hund nicht zu tun. Oder ist zu billig oder zu teuer.

    Ich rate von Plastikkörben im Schlafzimmer ab, wegen kratzenden Krallen, wenn der Hund beim Schlaf strampelt. Manche Hunde mögen das Geräusch von Styroporkugeln nicht. Man empfiehlt wasserdichten Moltex bei nicht gut waschbaren ...

    Hach, man kann Stundenlang über Körbchen reden, wenn die Menschen nicht instinktiv einfach nen guten Platz ausgesucht haben, was auch nicht selten ist.

    Aber eben so machen sich manche Menschen, die bisher einen Welpen hatten, oder einen Hund, der schon ein Zuhause gehabt hat, eben über sowas keine Gedanken. (Und auch im Hundetraining hat das ein oder andere Problem, etwas mit ungünstig gewählten Ruheplätzen zu tun)

    Und mag eben sein, dass die VK zufrieden war und deshalb nichts erklärt hat, mag sein, sie kontrolliert nur, obs überhaupt eins gibt. Oder halt, weil im VK Bogen des Vereins die Frage steht, wo soll der Hund schlafen? (Und sie die Aufklärung übernehmen, wenns ungünstig klingt). Oft ist ja noch gar nichts angeschafft und es ist eine Überlegung, die der Mensch noch gar nicht hatte.

    Vielleicht wurde ein alter Hund angefragt oder ein behinderter, wo zum Beispiel, rutschende Körbchen auf schönen glatten Holzböden einfach ungünstig sind. Gibts Teppichstopper für oder ein Kissen besser wäre, als eines mit sehr hohem Rand. Und so könnte ich denke ich noch ne Weile weitermachen.

    Weil der Ruheplatz des Hundes keine lächerliche Übergriffigkeit ist oder ne reine Dekofrage.

    Und auch selten ein Grund jemanden auszusieben. Jedenfalls habe ich noch keinen Blacklisteintrag gesehen, wo die Farbe des Körbchens eine Rolle spielte.

    Da spielen ganz andere Dinge eine Rolle, manchmal relative "Ansichtssachen". Aber eben leider auch oft schwerwiegende Dinge, vor denen man Tiere bewahren möchte. Manchmal tragische Dinge, wie psychisch Krankheiten, so der Mensch selber Hilfe bräuchte, die der TS nicht leisten kann. Wo man bei der Polizei nachfragt, was man tun soll.

    Aber nun. Das ist die Realität von Tierschützern.