Beiträge von Wau!

    Hallo!


    Also wenn ich etwas suchen würde, dass immer nur langsam neben mir hergeht und bei schlechtem Wetter das Haus nicht verläßt, dann hätt ich einen Mann und keine Hunde :lachtot: .


    Mal im Ernst: Ein Hund erfordert immer auch eine gehörige Portion Kompromissbereitschaft. Gerade bei einem jungen Hund ist nie vorhersehbar, wie er sich entwickelt. Bei einem Rassehund läßt sich vielleicht annähernd das Äußere vorhersehen, vielleicht auch eine Art "Grobcharakter". Aber letztlich ist jeder Hund ein Individuum und auf seine Weise einzigartig. Somit ist nicht gewährleistet, dass ein Hund gewünschte Eigenschaften entwickelt, nur weil er einer bestimmten Rasse angehört. Hier ist immer auch der Hundehalter gefragt, diese Eigenschaften zu fördern.


    Euer Hund soll möglichst spazieren, nicht laufen. Da musste ich sofort an einen älteren Hund denken. Pflegeleichtes Fell müsste zu finden sein (aber auch die "Pflegeleichten haaren 2x im Jahr kräftig ab und kurze Haare bohren sich fachmännisch und unverrückbar in Sofakissen *g*).


    Vielleicht schaut ihr wirklich mal im Tierheim vorbei und nutzt die Möglichkeit, einen Hund auf einem gemeinsamen Spaziergang kennen zu lernen.


    LG, Wau !

    Hallo!


    Möchte an dieser Stelle mal meine - zugegeben etwas ausgefallene - Hundemarkenanbringungsmethode vorstellen:


    Die immer instabiler werdenden Schlüsselringe zum Anbringen der Marken am Halsband, sowie mein immer instabiler werdendes Nervenkostüm aufrund des Geklappers, schrien förmlich nach drastischen Maßnahmen.


    Nundenn. Es gibt handwerklich begabte Frau(ch)en. Ich habe die Hundemarken festgeschraubt:


    - Hundemarke auf das Halsband legen, da wo sie hin soll.
    - Die Stelle, wo die Marke ein Loch hat, mit einem Stift am Halsband markieren.
    - An der Markierung das Halsband durchbohren.
    - Von hinten eine Schraube mit Unterlegscheibe durch.
    - Auf der Halsbandvorderseite die Marke auf die Schraube schieben.
    - Eine Mutter drauf, festziehen, fertig.


    Von hinten nach vorne: Schraubenkopf > Unterlegscheibe > Halsband > Hundemarke > Mutter.


    Ist zwar etwas unkonventionell, hält aber einwandfrei und wenn bei uns mal "eine Schraube locker" ist, können wir sie einfach festziehen :ua_lol: .

    Hallo!


    Ich kenne das von Dir beschriebene Verhalten an der Leine.
    Bei meiner Hündin war es Unsicherheit. Sie wurde ein Jahr im Keller gehalten und kannte nichts, als sie aus dem
    Tierheim zu mir kam. Mittlerweile sind andere Hunde (bis auf 2 Erzfeinde *g*) kein Problem mehr.


    Andere Hunde waren für sie nicht einschätzbar. Freund? Feind?
    Die kurz gehaltene Leine verunsicherte sie noch mehr. Wie soll man abhauen, falls da ein Feind naht, wenn man festgebunden ist?
    So blieb ihr nichts weiter übrig, als ein Scheinangriff mit Grollen und Kläffen.


    Uns hat die lange Leine sehr geholfen. Zuerst haben wir uns anderen Hunden nur soweit genähert, wie es ohne Gebell ging. Ruhiges Verhalten wurde immer feste belohnt.
    An der Schleppleine konnte sie auch mal ein Stück "flüchten", wenn ihr ein Hund nicht ganz geheuer war.
    Ich ermöglichte ihr damit, sich in Sicherheit zu bringen,
    statt sie kurz angeleint der Situation auszuliefern. Das tat auch der Bindung gut.


    Wenn sich die anderen Hundehalter schon so nett anbieten, solltest Du das nutzen. Bitte sie, stehen zu bleiben, halte Deine Hündin in einem angemessenen Abstand an lockerer Leine und lass sie ihr Gegenüber erstmal anschauen. Wenn sie ruhig ist, geh ein Sück näher usw. .


    Viel Erfolg und einen guten Sart in der Hundeschule :D !


    LG, Ina

    Hallo!


    Vielleicht läßt Du ihn (natürlich mit Rücksicht auf die Kondition) einen Teil seines Futters "ersporteln".


    Meine Hündin liebt es, "wegfliegenden" Trockenfutterstückchen nachzurennen. Jagen, Fressen und Sport, gleich drei Dinge auf einmal ;)


    LG, Ina

    Hallo!


    Ihr Spielzeug liegt in der Wohnung rum. Schuhe stehen in der Wohnung rum.
    Logische Schlußfolgerung eines Hundes: "Schuhe sind Spielzeug".
    Folge: Schuhe werden kaputt gemacht.
    Lösung: Weg mit dem Spielzeug, wenn niemand dabei ist.


    Sie darf sich im Stall selbst Brot nehmen.
    Logische Schlußfolgerung eines Hundes: "Ich darf mir mein Essen selbst besorgen".
    Folge: Der Braten ist nicht mehr sicher.
    Lösung: Keine Selbstbedienung mehr, weg mit allen erreichbaren Nahrungsmitteln.


    Sie spielt alleine (Spielzeug jederzeit verfügbar etc.).
    Logische Schlußfolgerung eines Hundes: "Ich beschäftige mich selbst".
    Folge: Sie braucht Dich nicht, um Spaß zu haben.
    Lösung: Du beschäftigst sie.


    Sie darf entscheiden, was gemacht wird.
    Logische Schlußfolgerung eines Hundes: "Ich mache, was ich will".
    Folge: Wenn sie beschließt über den Zaun zu springen, dann ist das beschlossen und wird gemacht.
    Lösung: Du entscheidest. Schleppleine ist ein Anfang.


    Sie macht Faxen (Spielaufforderung, Wegrennen) und Du machst mit.
    Logische Schlußfolgerung eines Hundes: "Wenn ich aufdreh werd ich beachtet".
    Folge: Sie wird in ihrem (eigentlich nicht gewünschten) Verhalten bestätigt, dafür belohnt.
    Lösung: Ignorieren. Erst spielen, wenn sie sich beruhigt hat. Du forderst zum Spiel auf und Du entscheidest, wann es genug ist.


    So, hoffe, mein Roman ist nachvollziehbar und wünsche viel Spaß und Erfolg!


    LG, Ina

    Hallo zusammen!


    Zitat

    Hunde putzen sich aber im allgemeinen nicht.


    Einspruch! Hunde putzen sich sehrwohl! Zumindest dann, wenn sie sich vorher dreckig machen dürfen *g*.


    Gras fressen fördert z.B. das Erbrechen von überschüssiger Magensäure, ist also nicht nur normal, sondern sogar nützlich. Meine Hunde grasen jedenfalls regelmäßig und sie sind nicht die einzigen.


    Zum "Leckproblem" :

    Zitat

    An der Stelle wo ich wieder reingekommen bin, hat mein Hund wie verrückt geleckt


    Also dort, wo Du hingetreten hast in der Wohnung?! Demnach dürfte die aufgenommene Menge höchst gering sein. Sorgen würde ich mir erst machen, wenn er sich übergibt oder unwohl zu fühlen scheint. Das Lecken allgemein kann einfach eine Vorliebe für die "Aromen" sein, die Laminat und dergleichen ausströhmen, irgendwelche Lösungsmittel oder dergleichen. Versuch erstmal, ihm was Besseres anzubieten (Kauknochen, Ochsenziemer...). Nützt das nichts, dann hilft manchmal ein scharfes "nein", sobald er eine Leckaktion startet.


    Viel Erfolg und LG, Ina

    Hallo!


    Meine kastrierte Hündin war für unseren früheren Rüden immer dann interessant, wenn ich sie gebadet hatte. Wahrscheinlich wegen irgendwelcher Duftstoffe im Shampoo. Einer unserer Kater fährt total auf frisch gewaschene Wäsche ab.


    Möglich, dass es auch bei der "Möpsin" an irgend einem Parfüm von Frauchen oder dem Waschmittel ihrer Kuscheldecke liegt.


    LG, Ina

    Hallo!


    Danke!


    An alle hier im Forum, die selbständig denken und ihre Meinungen begründen. An alle, die gewillt und fähig sind, ihre Ansichten selbstkritisch zu überdenken und stets dazu zu lernen. Danke an alle, die im Sinne des Hundes denken und handeln, die sich Zeit nehmen und dem Hund Zeit lassen zu lernen. Danke an jene, die sich neben aller Theorie auf ihren gesunden Menschenverstand und ihr Gefühl verlassen. Danke an die, die ihren Hund nicht zum Untergebenen, Abhängigen und willenlosen Bauchrutscher (v)erziehen, sondern ihn als Persönlichkeit mit Charakter so behandeln, dass er gerne tut, was er tun soll, weil er vertraut.


    Und Danke für das Umleitungsschild!!!

    Hallo!


    Schnautzengriff? Ich bin DAFÜR!
    Aber NUR in folgender Situation:
    Wenn ein Hund unterwegs irgendwas Fressbares aufsammelt und es nicht freiwillig wieder ausspuckt. Dann aber auch nur, um an das vermeintliche "Leckerli" zu kommen.


    Ansonsten gilt:


    - Ein Hund, der aus Unsicherheit ein vermeintliches Fehlverhalten zeigt, wird durch solche Erziehungsaktionen noch unsicherer.


    - Ein Hund, der tatsächlich aggressiv ist, wird bestenfalls zuschnappen, wenn man ihm an die Schnautze greift.


    - Wenn ein Hund gebissen oder geschnappt hat, ist es völlig beklo...t, ihn eine Weile später auf den Rücken zu werfen. Er kann sein Verhalten mit so einer zeitverzögerten Dummheit gar nicht mehr verknüpfen.


    - Auf den Rücken geworfen zu werden ist ein Angriff des Menschen auf den Hund. Bei einem Angriff ist mit (berechtigter!!!) Gegenwehr zu rechnen.


    - Mensch und Hund sind 2 verschiedene "Tierarten". Was Hunde untereinander tun, ist Hundesache. Der Mensch ist kein Hund. Die Hand ist keine Schnautze. Und nur freiwillige Unterwerfung ist Unterwerfung. Alles andere ist Zwang und/oder Doofheit.


    Ansonsten sollte man allen Menschen, die den Schnautzengriff für nötig halten mal kräftig in die Schnautze greifen und sie fragen, wie ihnen das gefällt.


    So. Fertig. LG, Ina

    Hallo sönnchen!


    Im Prinzip ist jeder Hund für sich ein "Unikat". Gerade bei Mischlingen ist schwer bis gar nicht vorhersehbar, was am Ende daraus wird. Welche Merkmale welches Elternteils sich durchsetzen und in welcher Kombination ist wirklich ein "Glücksspiel".


    Jeder Hund ist ein Individuum und erwirbt seinen Charakter nicht nur durch die Geburt, sondern auch und gerade durch seine Umwelt und den Umgang damit. Wichtig ist, dass Du bereit bist, mit dem Hund gemeinsam zu lernen und mit seinen Besonderheiten umzugehen. Und das gilt für jeden Hund, egal ob Zufallsmischung oder über Jahre hinweg bewußt gemischt und schließlich Rasse genannt.


    Halt es so, wie Du es Dir vorgenommen hast, besuch die Welpen öfter und mach Dir ein Bild davon, wie sie aufwachsen und sozialisiert werden, dann bist du auf dem richtigen Weg.


    LG, Ina