Hallo,
ich verstehe ja Dein Dilemma, dass Du dem Hund helfen willst, aber was genau möchtest Du denn machen, wenn selbst VetAmt und Tierschutz sagen, dass sie nichts machen können?
Du wirst Dich einfach auf die "Gnade" des Hundebesitzers verlassen müssen, dass er Dir den Hund weiterhin mitgibt und da bist Du dann auch an seine "Vorgaben" gebunden, denn wenn er irgendwann nicht mehr aufmacht und Dir den Umgang untersagt, dann hast Du Pech.
Ein Geschirr mag zwar Sinn machen, aber ich würde es unter den Vorraussetzungen an Deiner Stelle nicht kaufen. Ich hab auch meine Zweifel, dass Du ihm in den kurzen Episoden, wo Du mit ihm gehst, wirklich etwas beibringen kannst, wenn er drei Jahre lang gelernt hat, dass er "machen kann was er will". Erziehung ist ein Prozess, der länger dauert und nicht mit drei Joggingrunden in der Woche zu bewerkstelligen ist.
Einen Tipp hab ich also leider nicht, außer, es weiter über die Einsicht des Besitzers zu versuchen. Kannst Du den Mann nicht mal auf einem Spaziergang (ohne Joggen) mitnehmen und ihm zeigen, was Du meinst? Vielleicht sieht er ja, wieviel Spaß der Hund hat und akzeptiert zumindest die dreckigen Pfoten. Ich bild mir ein, dass ihm ja irgendwas am Tier liegen muss ...