Beiträge von Lysaya

    Wie die Stadt Hannover im Fall Chico versagt hat

    In diesem Artikel äußert sich der Anwalt der hinterbliebenen Töchter.

    "Mit Blick auf das Versäumnis der Stadt Hannover sagte der Anwalt, dass er mögliche Ansprüche seiner Mandanten gegen die Behörden prüfe. Hüttl kritisierte auch, dass die Stadt die Hinterbliebenen bislang weder kontaktiert habe noch bei der Klärung des weiteren Schicksals von Chico einbezogen habe. „Formaljuristisch ist der Hund als Sache zu behandeln und damit Teil der Erbmasse“, sagte Hüttl."

    "Anwalt Hüttl kritisierte am Dienstag den Verlauf der Diskussion über Chico. Unzählige Menschen äußerten sich im Internet ohne weitere Kenntnis zu dem Fall. „Das hat Dimensionen angenommen, die die Hinterbliebenen sehr betroffen macht. Egal wie sie sich entscheiden – hunderttausend Leute werden dagegen sein“, sagte Hüttl. Die Tendenz seiner Mandantinnen gehe aber dahin, Chico einschläfern zu lassen."

    Aber die Kameras sind dann sicher dabei und die entsprechenden Skandalblätter haben ihre Titelstory gesichert.
    Die Kommentare beim TH sind nun auch längst nicht mehr nur so kuschelig.
    Scheint, dass jetzt doch einige Leute aufgewacht sind und die Gefahr erkannt haben - wenn auch spät.

    Ich hoffe wirklich, dass die entsprechenden Entscheidungen von anderen (kompetenteren) Leuten gefällt werden.
    Wenigstens scheint der Sprecher der Stadt einzusehen, dass das ne ziemlich dumme Nummer war ... um das mal harmlos auszudrücken.
    Aber der Satz von der PK, dass das TH nicht fähig ist, den Hund dort zu verwahren, macht immer mehr Sinn.
    Wahrscheinlich darf er sonst am nächsten Tag der offenen Tür Kunststücke vorführen und man kann Geld dafür bezahlen, sich mit dem "armen kleinen Chico" photografieren zu lassen. Unfassbar.

    Das ist ein prima Ansatz. Danke :)

    Wir haben gerade zusammen ein paar Rezepte für die nächsten Tage zusammen gestellt, mit denen er sich anfreunden kann.
    Er möchte gern abnehmen, aber am liebsten will er "morgens aufwachen und schlank sein" ...
    Hab ihm gesagt, dass es ganz ohne Verzicht nicht gehen wird. Nicht gehen kann.

    Ich esse ja zwangsläufig das gleiche Essen. Ich habe überhaupt kein Hungergefühl.
    Im Gegenteil, ich fühle mich pappsatt.

    Gibt es ein empfehlenswertes Low Carb Buch? Wo auch Kalorienangaben etc. drin sind?
    Bei den Rezepten im Internet finde ich das häufig nicht und selbst rechnen ist sehr mühsam ...

    Das klingt, als könnte das meinem Sohn auch schmecken. Heute habe ich so eine Art Burger aus Eiweißbrötchen (bestehend aus Eiern und Magerquark) mit Salat, Tomate, Hähnchenfleisch und statt Ketchup Frischkäsekräutercreme gemacht.
    Es kam auch echt gut an, ging schnell und im Gegensatz zu dem Wrap gestern ist es auch nicht verunfallt :hust:
    Allerdings hat mein Sohn - obwohl ich ihm als Zwischenmahlzeit einen Obstsalat gemacht habe - schon wieder Hunger und nörgelt rum, er dürfte gar nichts mehr.

    Ich weiß, dass ich Mitleid habe, ist der falsche Ansatz. Aber was kann ich denn machen, dass er die Zeit zwischen Mittagessen (14 Uhr) und Abendessen (18.30 Uhr) aushält?
    Um 15.30 Uhr hatten wir nun Obstsalat aus Kiwi, Banane, Äpfeln, Heidelbeeren mit etwas Zitronensaft, 1/2 Tl Zucker und 2 Spritzer Orangensaft.

    Die Eiweiß-Käse-Speckbrötchen kamen nicht so gut an ... heute Abend wird er den restlichen Salat von gestern essen (Eisbergsalat, Äpfel, saure Gurken, Tomaten, Senf-Orangensaftdressing).

    Mir fehlt für diese Ernährung total das Gefühl, wieviel ich ihm gestatten kann. Heute hat er auch noch 1 Stunde Kung Fu (Intensivtraining vor der Schwarzgurt-Prüfung).

    Am meisten erschreckt mich ja das Bild, wo er liegt und den Kameramann direkt anstarrt.
    Klar, es gibt Zoom, aber ... wie kann man ihn so provozieren?
    Und die Krallen sehen sehr lang aus ... spricht wohl dafür, dass er nur wenig raus kam? Oder sieht das bei Kurzhaarhunden so aus?

    Ich finde diese Vorfälle überhaupt nicht ähnlich.

    2 erwachsene, wenn auch beeinträchtigte Menschen, die sich gewehrt haben, zu töten ist ja wohl was anderes als ein Baby für Beute zu halten.

    so war das auch nicht gemeint. Es ist das gleiche Ergebnis. Jemand ist zu Tode gekommen.
    Beiden Hunden würde ich nicht mehr trauen.
    Und wenn Chico leben darf, weil er sich nur gegen seine schlechte Haltung "gewehrt" hat, dann muss man auch den anderen Hund leben lassen, der ja auch nur nach seinem Instinkt gehandelt hat.
    Bei beiden Hunden ist gehörig was schief gelaufen.
    Aber ich hab noch keine Petition für den zweiten Vorfall jetzt gelesen.

    Meine Tochter ist 13 und kennt unseren Hund von Welpe an. Sie ist sehr verantwortungsbewusst und hat auch schon ihr Praktikum bei einem Tierarzt gemacht.
    Als wir den ersten Berner bekommen haben, war sie 7 und ich habe sie NIE mit ihm allein gelassen.
    Aber auch in dem Fall mit dem Baby ist das Urteil schnell gefällt. Habe jetzt auch ein paar Kommentare gelesen, dass der Hund eine Waffe sei, die Eltern hätten einen Schaden und sie gehörten erschossen, weil sie nicht aufgepasst hätten ...
    Unfassbar das alles. Ich hoffe wirklich, diese Hysterie geht nicht von vorn los.