Ich hab es ja schon mal erzählt. Bodo bekommt auch 2x 200g (also 400g Tagesmenge), obwohl 560g / Tag empfohlen werden.
Mit den 400g ist er satt, kein Nüchternkotzen mehr und hält sein Gewicht.
Ich glaub da muss man wirklich rum probieren. Wir hatten das damals mit dem Futtermedicus berechnet und es stimmt für uns aufs Gramm genau.
Beiträge von Lysaya
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Weißt du noch, wie lange so ein einzelner Anfall gedauert hat? Und die Arme war danach manchmal wirklich so schwach, dass sie nicht mehr kaufen konnte?
Lukas steht ja sofort wieder auf und macht weiter, als wäre nichts gewesen. Wenn ein Anfall beim Gassigehen kommt, hüpft er sofort danach wieder rum wie ein junges Reh. Anfangs dachte ich, dass er etwas müde von den Anfällen wird. Allerdings pennt er eh viel, auch an Tagen, an denen gar keine Anfälle da sind.
Huhu,
ich weiß nicht, ob es Dir hilft.
Trotzdem versuche ich es mal. Ich kann Dir diese Anfälle aus "Menschensicht" schildern.
Nach meinem ersten Grand Mall Anfall habe ich fast 2 Tage durchgeschlafen.
Bei den verschiedenen kleineren Anfällen bin ich "nur" desorientiert. Ich bekomme meine Umgebung mit, ich kann sogar kommunizieren - nur kann ich mich nach dem Anfall nicht mehr daran erinnern.
Ich habe meinen letzten Anfall vor etwa einem Jahr gehabt (trotz Medikation) und habe dabei noch Wäsche sortiert ... Ich krampfe nicht "klassisch", sondern bin nur "weggetreten" oder vielmehr "in mir selbst gefangen". Obwohl ich ja Kinderkrankenschwester gelernt habe, war mir vorher gar nicht klar, dass auch das epileptische Anfälle sein können - ganz ohne das typische Einnässen, Krampfen, umfallen ...
Mein Neurologe hat mir von seiner Freundin erzählt, die hatte lediglich einen zuckenden Daumen und es war ebenfalls Epilepsie. Das Bild kann also total unterschiedlich ausgeprägt sein.Was ich sagen wollte: Ich bin - augenscheinlich - nach so einem Anfall auch "fit". Aber innerlich fühle ich mich unwohl, verwirrt, habe Angst ... Das merken viele Leute nicht. Ich bin dann einfach erschöpft, mental ausgelaugt, aber nicht direkt körperlich müde ...
Ich wünsch Euch alles Gute :)
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Iwan hatten wir so spontan geholt, dass da gar keine Zeit blieb, lange eine Decke einzulagern ^^
Bei Bodo hatten wir zwar die Decke bei der Züchterin abgegeben und dann mit ihm nach Hause geholt ... aber seine ziemlich erste Aktion hier bei uns war, auf die Decke zu pullern
Also haben wir sie weggeworfen und er hat es überlebt
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Das Gute ist, dass ich nicht glaube, dass jemand auf so eine Anzeige anspringt.
Die, die ihre Hündin kostenlos abgeben würden, kümmern sich hoffentlich um vernünftige Nachfolger und alle anderen geben die Tiere nicht gratis ab.Ich frag mich ja, was die Leute sich bei so einer Anzeige denken?
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Aber hier schrieb doch jemand seine Erfahrung mit den TH-Katzen, dass es durchaus möglich ist, auch Freigänger "umzuerziehen", wenn man sich nur mit den Tieren beschäftigt.
Und klar ist so eine Gartenumzäunung teuer.
Wenn ich das aber gegen x Jahre Hundesteuer / Versicherung UND Zaun gegenrechne, dürfte es sich gleich bleiben.
Im Gegenzug wurde hier ja verlangt, dass die Nicht-KH ihre Gärten katzensicher einzäunen - das ist auch teuer, aber das wurde von einigen hier verlangt. -
Es ist einfach so, dass die Leute, die gegen Katzen sind, sich nie anpassen werden. Vor allem finde ich es lustig, dass es anscheinend weniger schlimm ist, was die Katze macht, wenn es dem Halter nur leid tut.
Das heißt, falls ich je wieder Freigänger halten sollte, werde ich die 'Leidenden ' einfach bemitleiden und nett lächeln.
Ich zitiere mich mal:
Aber der Tenor in diesem Thread - und auch in anderen Foren zu diesem Thema - ist: "Du hast die Katze zu tolerieren, sie ist der Nabel der Welt." Und das ist, was eben wütend macht. Es wird beschwichtigt, herunter gespielt, ins Lächerliche gezogen oder Vorschläge gemacht, die alle, außer den eigentlichen KH betreffen. Für KH scheint es - zumindest für die meisten - keine einzige Möglichkeit zu geben, IHR Tier und IHRE Probleme anzugehen, ohne dass die NIcht-KH sich selbst massiv einschränken.
Eine ernstgemeinte Entschuldigung und der Versuch, etwas zu ändern, würden in der Tat schon sehr helfen.
Das ist nicht lustig, sondern soziales Miteinander.Und ich muss mich nicht an fremde Haustiere anpassen. Ich erwarte auch nicht von meinen Nachbarn, dass sie sich an meinen Hund anpassen.
Würde mein Hund im Garten dauerhaft bellen, dann ist meine Reaktion auch nicht: "Geht halt drinnen Euren Kuchen essen."
Unfassbar ... -
@Lysaya wie wäre es mit einem festen Mückenschutzgitter mit Rahmen. Da kommt die Katze nicht rein und es kann weiter gelüftet werden. Ich habe die überall im Haus, damit meine nicht aus dem Fenster springen. Bezahlen sollten das natürlich die Nachbarn
Wär ne Idee ... auch wenn ich fürchte, dass wir das selbst finanzieren müssen. Weil "Katze darf das".
Ist halt ein Erkerfenster mit Sondergröße, die von Aldi oder Co. passen schon mal nicht.
Gibt es da eine empfehlenswerte Marke? Gern auch per PN. -
Nein, der Eindruck täuscht.
Hier wurde auch schon oft angemerkt, dass wir die Einstellung von manchen Freigängerkatzen-Haltern sehr löblich und positiv finden. Und dass wir Euch dann gerne als Nachbarn hätten!
Genau. Ich hab hier auch schon geschrieben, dass ich einige KH unter
Euch gern als Nachbarn hätte, weil man mit meinen nicht reden kann - die
haben dann aber eher so die Einstellung von blubbb.Und wenn man tagtäglich zig fremde Katzen im Garten hat, nimmt das Verständnis für diese "Freiheiten" leider ab.
Wie schon geschrieben, die Katze der Nachbarn läuft über die Regenrinne zum Fenster meiner Tochter. Dort kann ich nun nicht mehr lüften.
Die Nachbarn sehen nicht ein, ihren "Ausgang" (aus dem Fenster über die Terrassenüberdachung) abzubauen, weil sie keine Katzenklappe einbauen können in der Haustür.
Und nun? Ich hab ernsthaft über ein Stück Stacheldraht in der Dachrinne nachgedacht. Aber dann können da auchkeine Amseln mehr baden und womöglich verletzt die Katze sich dann doch noch. -
Was mich als Katzenhalter wahnsinnig nervt hier im Thread , ist, dass unterstellt wird, dass Freigängerhalter sich nicht um ihre Tiere kümmern oder sorgen würden.
Das ist aber mein subjektiver Eindruck, wenn ich mich hier durch manche Kommentare lese oder aber in der Nachbarschaft umsehe. Leute, die ihre Katzen nicht mehr in die Wohnung lassen. Denen es egal ist, wenn sie überfahren werden oder verschwinden. Die notfalls tagelang warten, ob das Tier zurück kommt und wenn nicht, dann holt man halt ein oder zwei Neue. Wenn ich mich um ein Tier kümmern will, muss ich es bei mir haben und das kann ich mir nicht vorstellen, wenn die Katze 12 Stunden am Tag "weg" ist.
Vielleicht ist mein Verständnis von Kümmern und Fürsorge oder auch Verpflichtungen einfach nur ein anderes.Der Vergleich mit der Schafherde hinkt. Denn Du wirst keine 20 Schafherden in der Nachbarschaft haben, die in der Abwesenheit des Besitzers in Deinem Garten wüten. Selbst, wenn er nur 1x in der Woche seine Herde besucht, hat der Schäfer schon ein eigenes Interesse, dass sein Bestand erhalten bleibt und sichert die Tiere.
Und das nicht verstanden wird, dass man sich vielleicht eine oder zwei oder 10 Katzen mit Freigang hält, weil man ihre wilde Natur liebt. Weil man ein echtes Wildkätzchen hat. Das sogar jagen kann.
Nein. Verstehe ich nicht.
Ich finde Löwen toll. Geniale Tiere, majestätisch, erhaben ... Wunderschön. Aber nur, wenn sie in ihrer Heimat in der Sonne liegen, ganze Familienverbände. Ich kann mir kein Wildtier (oder wildes Kätzchen) halten, wenn es die Umgebung nicht hergibt. So traurig das sein mag. Darum wurden Katzen und Hunde domestiziert.
Ich finde zum Beispiel Spinnen wunderschön und faszinierend. Weil ich ihnen keine geeigneten Lebensräume bieten kann, betrachte ich sie allenfalls im Zoo oder gucke mir Dokus an - dafür dürfen Hausspinnen und Kellerspinnen hier frei leben
Aber mit Gleichgültigkeit hat das nicht unbedingt was zu tun. Sondern auch damit, dass es Leute gibt, die nicht alles kontrollieren und in der Hand haben wollen. Ganz bewusst nicht.
Nochmal: Damit beweist Du, dass es Dir egal ist, was Dein Haustier in der Zeit tut, wo Du es nicht siehst.
Und das ist Gleichgültigkeit oder Bequemlichkeit.
Wenn ich ein Haustier habe, muss ich es kontrollieren.
Möchte mal das Geschrei hören, wenn der Rottweiler-Besitzer den Hund auf dem Schulhof rumlaufen lässt, weil der seine Freiheit braucht und man das wilde Wesen liebt
Weisst du, das sind halt deren Probleme, die dürfen sie gerne behalten. Nein, ich bin eben nicht dafür verantwortlich, was meine Katze draussen macht. Das hättet ihr gerne so, es ist aber nicht so .
Und das ist einfach eine riesengroße Sauerei und genau die Einstellung, die wir hier alle kritisieren.
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Off-Topic:
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Ja. Zuerst wurden sie wohl erlegt, aber das hat nicht gereicht. Wir haben hier tatsächlich ein massives Nutriaproblem gehabt. Widerstand gab es auch, daher wurde die Aktion wohl eingestellt - erstmal.
Die Tunnelbauten der Nutria haben die Uferböschungen zerstört und andere Tiere vertrieben. Außerdem gab es ein paar Deppen, die die Tiere gefüttert haben, dadurch ist das Wasser gekippt und alle Fische verendet. Ziemlich blöd das Ganze.
Ich kann Dir mal den Link schicken.