Sie haben Lea auch erklärt, was alles nicht funktionieren kann wenn der Hund da wäre.
Sie selbst sieht ein, dass es dem Hund wohl nicht so gut gehen würde bei ihr, im Moment. Mangels Zeit und Wissen.
Es ist mir schon klar, dass die ganze Familie hinter dem Hundewunsch stehen muss.
Ich frage mich nur, ob es wirklich komplett unmöglich ist, dem Kind den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen.
Was meint Ihr dazu?
Wie alt muss ein Kind oder auch Jugendlicher sein, um sich selbständig um einen Hund kümmern zu können?
Was muss die Mutter oder die Eltern leisten, damit es klappen kann?
Alles anzeigen
Irgendwie verstehe ich die Fragen nicht.
Die Mutter sieht ein, dass es nicht geht. Das Kind sieht es ein. Die hundeerfahrenen Nachbarn geben Rat und bieten Hilfe an.
Warum sucht man denn nach Kompromissen, wie es doch (irgendwie) klappen könnte?
Ich wollte in der Grundschule auch einen Hund. Um das zu beweisen, hab ich 14 Tage lang meinen Plüschhund "ausgeführt". Dann war der Sommer und die Ferien zu Ende und das war ziemlich schnell erledigt.
Meine Tochter hatte in dem Alter unbedingt ein Meerschweinchen gewollt. Eines allein geht nicht, also wurden es zwei. Sie war körperlich nicht mal in der Lage den großen Stall zu säubern. Man unterschätzt so leicht, wieviel Arbeit hinter einem Haustier steckt. Hätte ich damals nicht selbst Meerschweinchen gewollt, hätte sie keines bekommen.
Auch ein Pudel oder Chi ist ein Hund mit Bedürfnissen. Und wenn kein Erwachsener in der Lage ist, da Hilfe zu bieten, dann kann das nicht klappen.
Eine Achtjährige kann sicherlich mithelfen, aber sie braucht Anleitung. Sie muss ggf. zum Tierarzt gebracht werden, wenn der Hund krank ist und in unserer Gemeinde dürfen unter 16-jährige nicht mit dem Hund gehen.
Ein Haustier ist kein Spielzeug. Und jetzt vor Weihnachten - falls das der Gedanke war - schon gleich drei Mal nicht.
Mein Sohn wollte mit 5 Jahren unbedingt einen Dinosaurier. Man kann halt nicht jeden Wunsch erfüllen 