Beiträge von Lysaya

    Ich bekomme sowohl von der TK in Ulm als auch von Herrn Rückert einen Bericht.

    Ich denke nicht, dass da dann aber eindeutig "Pfusch" drin steht, sondern eher allgemein "Wundheilungsstörung" oder derartiges.

    So weit lehnt sich meiner Erfahrung nach kein Mediziner (Human- oder Veterinärmedizin) aus dem Fenster, einem Kollegen schriftlich Pfusch zu bescheinigen.

    Wenn der Pech hat, geht dann nämlich die TK gegen ihn persönlich vor.

    Daher wird es auch mit Anwalt vermutlich schwierig, einen Pfusch zu beweisen, da ich nicht glaube, dass Du ein entsprechendes Attest bekommst.

    Wir hatten das mit meiner Großmutter. Sie hat nachweislich über 10 Tage ein falsches Medikament bekommen und verstarb daraufhin. Zwei Ärzte haben uns das bestätigt (obwohl ich aufgrund eigener Ausbildung schon den Verdacht hatte), aber schriftlich wollte uns das keiner geben. Wir hatten lediglich Glück, dass die Sekretärin irrtümlicherweise den internen Bericht raus gerückt hatte, wo die falsche Medikation vermerkt und vom Oberarzt als fehlerhaft angemahnt worden war. Das Ganze ging vor die Ärztekammer, es gab eine Prüfung und obwohl wir Recht bekamen (falsches Medikament, Todesfolge) hieß es im Abschluss, dass meine Großmutter mit ihren 91 Jahren vermutlich ohnehin an der Grunderkrankung gestorben wäre, da hätten die 10 Tage auch nichts mehr geändert.

    Will sagen: ich fürchte, dass bei einem Hund der Nachweis noch schwieriger und weniger erfolgversprechend ist.

    Für Hunter alles Gute!

    Orozyme hab ich noch nie ausprobiert. Mir war nur im Kopf geblieben, dass man damit nicht putzen muss, sondern "in das Maul geben" ausreicht. Daher das Beispiel.

    Wir haben hier wieder strahlendweiße Zähne :applaus:

    Das Putzen hat sich zu einer Routine nach dem Morgengassi entwickelt und ich bin in 20 Minuten bei beiden durch.

    Ein paar Stellen an den allerletzten Backenzähnen gefallen mir noch nicht so gut, aber die Zahnhälse sind frei, nicht gerötet und bluten auch nicht.

    Fortan gibt es jetzt nur noch 1x wöchentlich (hatte das jetzt 7 Tage tgl. benutzt).

    Anfang des Jahres muss Bodo zur Blutentnahme und da will ich die Beißerchen auch gleich kontrollieren lassen. Ggf. sollen sie dann noch eine Zahnreinigung machen, wenn es nötig scheint. Bis dahin putzen wir fleißig weiter - das schadet ja auf jeden Fall nicht.

    Heute hab ich gedacht, nimmst Du mal den bogadent-Silikonfingerling ... ja, Superidee -.-

    Ich hab das Teil nicht mehr abbekommen :ugly:

    Bleiben wir also bei Kompressen, Zahnbürste und Mull.

    Ich würd es erstmal ohne Fingerling oder Bürste versuchen.

    Wenn das toleriert wird, dann vom Fingerling abschlecken lassen.

    Wie lang man das jeweils machen muss, kann ich Dir nicht sagen. Hängt auch vom Hund ab, wie gut er das mitmacht :)

    Das ist ein Zahnpflegegel.

    Leberwurst-Zahnpasta gibt es glaub ich im Fressnapf (steht bei den Shampoos).

    Normale Tubenleberwurst bei den Leckerchen.

    Jetzt hab ich doch mal ein schönes Beispiel, für die Dinge, die es nicht geben sollte und bei denen eine Verordnung oder ein Verbot angebracht wären:


    Ich sehe seit einiger Zeit ein Kind, so ca. 9 oder 10 Jahre, mit einem Bullterrier spazieren gehen. Davon abgesehen, daß man kein Kind in dem Alter egal mit welchem Hund alleine spazieren gehen lassen sollte, daddelt dieses Mädchen ununterbrochen auf ihrem Smartphone rum. Hund ist zwar angeleint, aber unkontrolliert, an langer Leine.

    o.O

    Ich hätte schwören können, dass es dafür schon längst ein Gesetz oder Verordnung gibt?

    In der Hundeverordnung unserer Stadt steht, dass Listenhunde gar nicht von Minderjährigen geführt werden dürfen und man ein Führungszeugnis benötigt.

    *hust* ja, solange das Labor kein + oder - hinter macht, finden Ärzte das immer "normal".

    Kenn ich von Menschenärzten auch.

    Fakt ist, dass auch grenzwertige Ergebnisse kontrolliert gehören. Vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Werte entstanden, obwohl vorher Cortison und Antibiose gegeben wurde.

    Und Monozyten sind bei Eurem Blutbild derart hoch, das kann man auch nicht mehr mit "recht in der Norm" kleinreden.

    Wäre das mein Hund, würde ich da pronto eine genauere Abklärung verlangen.

    Ich hab mir nochmal das Blutbild angesehen.

    CRP ist zu hoch (ist ein Entzündungswert), Leukos sind an der oberen Grenze, Monozyten sind stark erhöht (spricht auch für einen Infekt), Eos sind erniedrigt deutet auch auf einen Infekt hin.

    Wie kommt die Ärztin auf die Idee, dass da nichts im Gange ist?

    Zitat

    Eine Erniedrigung der eosinophilen Granulozyten (Eosinopenie)

    Die häufigste Ursache bei einer Eosinopenie (Erniedrigung der eosinophilen Granulozyten) ist Folge der körpereigenen Cortisolfreisetzung und daher Begleitsymptom vieler Infektionen oder Entzündungen.

    Zitat

    Eine Erhöhung der Monozyten (Monozytose)

    Das Vorliegen einer Monozytose (Erhöhung der Monozyten) deutet daraufhin, dass der Hund sich in einer subakuten bis chronischen Krankheitsphase befindet. Aus den Monozyten entwickeln sich später die Makrophagen, die wiederrum eine wichtige Funktion bei der Entzündungsabwehr einnehmen.

    Zitat

    Eine Erhöhung der Lymphozyten (Lymphozytose)

    Eine Erhöhung der Lymphozyten ist überwiegend Ausdruck einer Heilungsphase. Daneben übernimmt diese Zellenart wichtige Funktionen in der Erregerabwehr.

    Eine Lymphozytose tritt überwiegend bei viralen Erkrankungen auf.

    Quelle: https://www.vet-dogs.de/das-blutbild-b…hen_Leukozytose

    Sie hat jetzt gemeint ich könnte das Cetirizin noch testen. Davon kann sie jeden Tag eine viertel bekommen. Dann sieht man ob es evtl doch allergisch bedingt ist.

    Ich verstehe, dass Du der Kleinen helfen willst, aber ich würde da jetzt gar keine Medikamente mehr in den Hund stopfen.

    Du hast hier nur einen Verdacht und das wäre mir persönlich zu wenig, um ihr das Cetirizin zu geben.

    Es ist keine Entzündung, also braucht es auch keine Antibiose.

    Ich würde jetzt die Bronchoskopie abwarten und wirklich bei einem Weg bleiben.

    Wenn Du jetzt verschiedene Sachen gleichzeitig machst, erschwerst Du nur die Diagnostik, weil eines das andere u.U. verstärkt / abschwächt.

    Mehr als warmhalten, Honig schlecken lassen, kleinere/weiche Mahlzeiten würde ich jetzt nicht betreiben.

    Cetirizin hat doch auch Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder? Zumindest beim Menschen.

    Ich würde auch sagen: fang langsam mit der Gewöhnung an.

    Das ist ja auch hilfreich beim TA und allen anderen Sachen.

    Zu Anfang würde ich vielleicht nicht mal Zahnpasta nehmen, sondern einfach Leberwurst aus der Tube. Auf nen Finger klecksen und ablecken lassen.

    Mehr nicht. Wenn das ohne Misstrauen klappt, dann einen Zahn kurz berühren. Kleinschrittig aufbauen eben.

    Unter Umständen musst Du auch mit dem Geschmack etwas experimentieren. Die Bogadent (minze) mögen hier beide Hunde, die mit Leberwurstgeschmack mögen sie nicht ...

    Orozyme soll wohl wirken, wenn man sie einfach ins Maul gibt - wäre vielleicht auch eine Möglichkeit für den Anfang.