Beiträge von Lysaya

    Vielleicht besteht die Möglichkeit, ein (bzw. je nach Art eher 2-3) Kleintiere artgerecht zu halten, wenn ihre Mutter das unterstützt und die Verantwortung mit übernimmt.

    Bitte nicht.

    Gerade Kleintiere, die so gern als "Anfängertiere" gehalten werden, leben oft alles andere als artgerecht.

    Meerschweinchen und Kaninchen sind Fluchttiere. Die beißen nur nicht, weil sie zu viel Angst haben und eher in Starre fallen.

    Die müssen jedes Mal Panik leiden, wenn sie hoch gehoben werden.

    Außerdem brauchen die Auslauf und entsprechend Platz - die kleinen Käfige aus dem Zoo"fach"handel taugen nix.

    Hamster sind nachtaktiv - auch, wenn behauptet wird, man könne sie "umerziehen".

    Und auch hier: das geht nur mit absoluter Unterstützung der Eltern.

    Ein Kompromiss wird wahrscheinlich auch ziemlich schnell langweilig. Wenn Du Dir Schokolade wünschst und jemand gibt Dir einen trockenen Keks, wirst Du auch keine Luftsprünge machen.

    Wenn das Mädel das Angebot der Nachbarn (aus Schüchternheit oder warum auch immer) ablehnt, mit den Hunden zu gehen, dann kann das Interesse nicht so groß sein.

    Irgendwie verstehe ich die Fragen nicht.

    Die Mutter sieht ein, dass es nicht geht. Das Kind sieht es ein. Die hundeerfahrenen Nachbarn geben Rat und bieten Hilfe an.

    Warum sucht man denn nach Kompromissen, wie es doch (irgendwie) klappen könnte?

    Ich wollte in der Grundschule auch einen Hund. Um das zu beweisen, hab ich 14 Tage lang meinen Plüschhund "ausgeführt". Dann war der Sommer und die Ferien zu Ende und das war ziemlich schnell erledigt.

    Meine Tochter hatte in dem Alter unbedingt ein Meerschweinchen gewollt. Eines allein geht nicht, also wurden es zwei. Sie war körperlich nicht mal in der Lage den großen Stall zu säubern. Man unterschätzt so leicht, wieviel Arbeit hinter einem Haustier steckt. Hätte ich damals nicht selbst Meerschweinchen gewollt, hätte sie keines bekommen.

    Auch ein Pudel oder Chi ist ein Hund mit Bedürfnissen. Und wenn kein Erwachsener in der Lage ist, da Hilfe zu bieten, dann kann das nicht klappen.

    Eine Achtjährige kann sicherlich mithelfen, aber sie braucht Anleitung. Sie muss ggf. zum Tierarzt gebracht werden, wenn der Hund krank ist und in unserer Gemeinde dürfen unter 16-jährige nicht mit dem Hund gehen.

    Ein Haustier ist kein Spielzeug. Und jetzt vor Weihnachten - falls das der Gedanke war - schon gleich drei Mal nicht.

    Mein Sohn wollte mit 5 Jahren unbedingt einen Dinosaurier. Man kann halt nicht jeden Wunsch erfüllen XD

    Noch eine Nachteule ;)

    Tut mir leid für Linus.

    Ich würde da auch nicht mehr hingehen. Bist Du sicher, dass das Rennen von Deinem Hund Spiel ist? Manchmal ist das eine Konfliktlösung.

    Ich finde auch, dass die Gruppe zu groß ist.

    Kontakt zu einem souveränen Althund finde ich viel sinnvoller.

    Such die "Schuld" nicht bei Linus. Da hätten alle Trainer und die anderen Halter schnell reagieren müssen. Die konnten die Hunde wohl nicht lesen.

    ok ich sehe ja ein das es ein Problem ist und es nicht gut ist. Es ist ein sehr lieber Hund und uns war es nicht bewusst dieser Spielplatz befindet sich im wald wir sind mit zwei kids 14 und 9 zuerst 2h im Wald spaziert und die 9 Jährige wollte am Schluss noch etwas spiele nicht mehr und nicht weniger wir wollten unseren Hund nicht im Auto lassen sonder vor den Spielplatz anlegen. So das wir mit kids etwas spielen und der Hund sich dann ausruht. Ich versteh nicht warum ich hier nicht wirklich verstanden werde. Ja es ist was passiert und nun was erwartet mich 1000,- 2000,- 5000,- 10000,- ich möchte mich nur mal vorbereiten und versuchen heute noch zuschlafen und morgen bei der Arbeit gute Arbeit zu leisten.

    Ich kann Dir zumindest sagen, warum ich kein Verständnis habe:

    ein großer unangeleinter und nicht erzogener Hund, der regelmäßig 20 Minuten Alleingänge macht und dazu ein Halter, dem das völlig egal ist bzw. der das total auf die leichte Schulter nimmt. Deine Sorge jetzt ist, dass Du zahlen musst. Die Sorge hättest Du Dir vorher mal machen müssen. Du kannst beinahe von Glück sagen, dass da nicht eher was kam.

    Je nachdem wo Du wohnst, reicht das schon, um Auflagen zu bekommen: Du bist nicht in der Lage den Hund gefahrenabwendend und verantwortungsvoll zu führen.

    Und ich als Großhundhalterin habe dafür absolut kein Verständnis. Genau solche Hundehalter schädigen den Ruf aller.

    Erzieh den Hund, leine ihn an und trag die Konsequenzen.

    Nimm Dir einen Anwalt, obwohl ich glaube, dass es dennoch nicht rosig aussieht. Am meisten tut mir dabei der gebissene Hund leid und der Halter des anderen, der Dein Unvermögen ausbaden musste.

    Ein Hund der immer wieder 20 Minuten ausbüchst, sobald die Haustür offen ist, wäre bei mir im Wald nichtmal 2 Minuten ohne Leine. Dann wär das dazu gar nicht gekommen.

    Nun ja mein Hund läuft halt weg sobald die Tür auf ist. Getan hat er bisher nichts. Kamm immer nach 20 min wieder zurück.

    Du solltest wirklich einen Anwalt nehmen.

    Rutschen Dir bei einer Anhörung solche Bemerkungen raus, brauchst Du eigentlich gar nicht weiter reden ...

    Damit zeigst Du nur, dass Du nicht in der Lage bist, den Hund verantwortungsvoll zu führen und dafür zu sorgen, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.

    Im Übrigen würde ich neben einem Anwalt auch gleich einen Trainer suchen, um den guten Willen zu zeigen.

    Bei Klingel an sich, macht mein Hund nix, aber wenn Besuch kommt, miept er, springt rum und bellt eher wenig. Er ist gerade ein Jahr, Springen versuchen wir ihm gerade ab zu gewöhnen.... Aber nach Begrüßung ist er total entspannt, belästigt Besucher nicht mehr. Irgendwie platzt er vor Freude mal kurz, ich finde es okay.

    Unsere Besucher freuen sich sogar, weil der Hund sie scheinbar so liebt. In Wirklichkeit macht er das mit allen Menschen, aber das verrate ich nicht.

    Aber für Lukas und seine Mutter ist es ja scheinbar nicht okay, sonst würde er ja nicht um Hilfe bitten.

    Daher kann man das u.U. gar nicht so vergleichen.

    Ein Hund der so rum hibbelt wäre bei meinen - zwei Berner - z.B. ein Riesenproblem. Bei einem kleinen Hund nur lästig.

    Das muss aber jeder für sich entscheiden und wenn Du damit klar kommst und Dein Besuch auch: prima.

    Manchmal kommen aber eben auch Leute, die damit ein Problem haben und die möchte / muss man ja vielleicht auch mal reinlassen können. Handwerker zum Beispiel.

    So, wie es im Eingangstext klingt, ist es wohl nicht einfach Freude, sondern eher fiddeln.

    Vor allem sollte man dem Besuch abgewöhnen, den Hund auch noch in der Situation zu streicheln oder zu bestätigen.

    Meine Standardbegrüßung im Augenblick ist "Hey, schön, dass Du da bist. Nicht anfassen, nicht angucken, nicht ansprechen ... komm doch rein." XD

    Ich hab das hier schon mal irgendwo beschrieben. Wir haben das auch so ähnlich gemacht wie Mausi

    Da Iwan damals lernen sollte, dass die Freundinnen meiner Tochter nicht angerempelt werden und toootal unspannend sind, habe ich unter den Kindern in der Nachbarschaft das Gerücht gestreut, dass es an einem Wochenende ganz umsonst Süßigkeiten bei uns gibt und jeder soll so oft klingeln, wie er möchte.

    Ich glaube, ich bin an den zwei Tagen 100 Mal zur Tür gegangen.

    Jedes Mal Iwan mitgenommen zur Tür, wenn er ruhig war: Keks in den Hund, Keks fürs Kind. Tür zu. Wieder zum Sofa.

    Nach dem 15. Mal hat er schon den Kopf gehoben "Echt jetzt? Schon wieder?" Dann hab ich ihn auf dem Weg zur Tür auf seine Decke gesetzt. Wenn er sitzen blieb: Keks für ihn, Keks für die Kids.

    Es hat echt nicht lang gedauert, da hat er gerafft: Oh, es klingelt, ich geh auf die Decke und warte auf meinen Keks.

    Dann kann man steigern mit ins Haus kommen, aufs Sofa setzen, etc.

    Ich wünschte, ich wäre bei allem so konsequent gewesen wie bei dieser Übung XD