Beiträge von ShilaShadow

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    Schritt 3: Dein Vater kann mit dem Hund arbeiten, indem er sich ganz klein macht und auf den Boden bzw auf einen Stuhl setzt. Er sollte einen Platz haben, der weit vom Hund entfernt ist, sodass dieser ihm nicht als bedrohlich wahrnehmen kann. Du dienst als Puffer zwischen den Beiden und bist immer in der Nähe deines Hundes und zwischen ihm und deinen Vater. Auf dem Boden, in der Nähe deines Vater sind kleine Wurststückchen verteilt. Dein Vater schaut den Hund nicht beim Fressen an. Wiederholt das am Besten so lange bis ihr das Gefühl habt, der Hund ist sicher. und fühlt sich nicht unwohl

    Schritt 4: Dein Vater läuft durch den Raum, schaut den HUnd nicht an

    Schritt 5: Dein Vater gibt den Hund die Wurst aus der Hand.

    Genau, aber all das ohne frontal vor deinem Hund zu stehen. Wenn er sich hin kniet, dann nur seitlich zu ihr, ebenso beim Futter geben.

    Ich würde diese Schritte aber wirklich erst dann durchführen, wenn sie sich wirklich sicher fühlt, solange dein Vater anwesend ist und sie ignoriert. Für den Anfang könnte das sonst schon zu viel für sie sein.

    Ihr müsst versuchen, die Erwatungshaltung ihr gegenüber einmal völlig abzustellen. Einfacher gesagt als getan, klar, aber das ist für die meisten unsicheren Hunde schon die halbe Miete. Ausstrahlung/Gefühle sind für einen Hund wichtiger als alles andere.

    Aber ich denke mal, so war das hier auch gemeint...

    Er sollte sie nicht so bedrängen. Da reicht schon zuwenden, angucken und die Hand zustrecken. Wenn sie das nicht mag, sollte man sie auch nicht dazu zwingen. Dadurch verschlimmert sich die Situation nur.

    Oft ist es auch so, dass durch die Anspannung ein Teufelskreis entsteht. Dein Vater geht sicher mit einer bestimmten Erwartung bzw. Anspannung auf sie zu. Sagst du ja selbst. Meine ältere Hündin reagiert auch ganz stark auf zögerliche, angespannte Begegnungen. "Abwartendes" Hand hinhalten ist für sie wesentlich schlimmer als ein direkter, sicherer Kontakt, wobei auch das keiner erzwingen sollte.

    An Stelle deines Vaters würde ich sie einfach mal komplett ignorieren. Und an deiner Stelle würde ich mit ihr ein Ritual einüben, das sie als Ausweichverhalten nehmen kann, wenn dein Vater nach Hause kommt. Weise ihr einen Platz zu, auf dem sie sich zurückziehen und sicher fühlen kann. Dort sollte sie dann aber auch wirklich in Ruhe gelassen werden. Statte deinen Vater mit Fleischwurst aus, die er, ohne sie weiter zu beachten, ab und an für sie fallen lässt. Aber wirklich ohne ihr Aufmerksamkeit zu schenken - sie soll sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, sondern langsam und völlig ohne Zwang lernen, ihn mit etwas Positiven zu verbinden. Hunde sind bestechlich... ;)

    Zitat

    Ich nehme es nicht Persönlich!

    Ich habe jetzt 100%ig daraus gelernt. Und Sollte IRGENDWANN ein zweiter hier einziehen dann von einen Seriösen Züchter!!
    Das hab ich mir ans Herz gelegt!

    Das ist schön! :smile:

    Trina: Ja, sie verscherbelt alles weiter, was 4 Beine hat und Geld bringt... :roll: Sie nimmt Hunde auf, angeblich "auf Lebenszeit" und verkauft sie dann nach ein paar Wochen für eine höhere Schutzgebühr weiter. Ob die nun Papiere haben, weiß ich nicht.
    Da "züchten" *hust* auch Geld bringt, ist sie da auch äußerst aktiv. In dem alten Aussie-Forum gab es mal einen langen Thread zu ihr, leider existiert das Forum nicht mehr und man kommt ja nicht mehr dran.

    Tja, warum da nichts passiert, weiß ich auch nicht... Es gab wohl schon ein paar Anzeigen, aber letzten Endes kann man ihr wohl nicht wirklich etwas anhängen. Die Leute, die ihre Hunde bei ihr abgeben, sind "selber Schuld". Die restlichen Hunde werden zur Besichtigung weggesperrt, die Frau kann super reden, und so denkt der Hundehalter, seinen Hund in gute Hände abzugeben.

    Die Wohnung ist wohl sauber und ordentlich, und dass die Hunde nur 2x täglich zum Pipimachen rauskommen, sieht ja bei einer einmaligen Überprüfung keiner.

    Hunde kaufen und verkaufen ist halt nunmal keine Straftat und Hundevermehrung leider genauso wenig.

    Naja, was soll man dazu sagen... Das passiert halt, wenn man kein Wert auf seriöse Zucht legt und sich von irgendwoher einen Hund ohne Papiere holt.

    Nimm das bitte nicht persönlich, aber so sieht nunmal die traurige Realität aus. Solange es für so etwas Abnehmer gibt, wird sie auch nicht aufhören, Hunde immer und immer wieder wie Ware zu verscherbeln.

    Hoffen wir für dich und deinen Hund das Beste und dass du daraus gelernt hast...

    Zu Frau Schmitz fällt mir ohnehin nichts mehr ein. :mute:

    Du brauchst einen Welpen noch nicht mit Denkspielchen zu beschäftigen. Er hat gerade noch ganz andere Sachen zu tun, muss die ganzen Dinge, die ihm den Tag über begegnen, verarbeiten. Das ist Beschäftigung genug, alles andere überfordert ein so junges Köpfchen und du erziehst dir ein überdrehtes Nervenbündel, das nicht mehr zur Ruhe kommen kann.

    Es sollte niemals Ziel des Hundehalters sein, einen aufgedrehten Hund zu haben. Auch bei einem Jack Russel nicht. Agil ja, arbeitseifrig ja, aber nicht überdreht. Denn das bedeutet nichts anderes als Stress und ist sowohl für den Hund als auch für dich äußerst unangenehm.

    Er sollte Zuhause lernen, Ruhe zu halten. Es macht einen Hund auf Dauer fertig, immer auf Trab zu sein, nicht abschalten zu können - körperlich sowie geistig. Hunde haben ein wesentlich höheres Schlafbedürfnis als Menschen, in etwa das doppelte.

    Natürlich sollst du dich auch mit ihm beschäftigen. Aber das sollte sich im Welpenalter im Wesentlichen auf Sozialisation und Erziehung beschränken. Später ist es wichtig, dass du dir ganz GEZIELT sinnvolle (!) Beschäftigungsmöglichkeiten suchst. Nicht nur im Sinne von Bewegung, sondern mindestens genauso wichtig, auch etwas für den Kopf. Da darf dann Gas gegeben werden, aber außerhalb dieser Zeiten ist es mindestens genauso wichtig, dass er eben NICHT aufgedreht ist! Damit tust du ihm keinen Gefallen.

    Mir kamen neulich im Stadtpark zwei Männer vom Ordnungsamt entgegen. :pfeif:

    Über die Wintermonate lass ich Shadow da laufen, da laufen alle Hunde frei und es stört niemanden - auch die Polizei nicht. Jetzt, wo es wieder wärmer wird, werde ich aber wenn dann auch nur noch mit Leine dort gehen. Ich kann es verstehen, dass es zu viel wird, wenn auch noch Nicht-Hundehalter dort sind.

    Schade, dass ich am 5.5. nicht mitkommen kann. Wäre aber eh nicht gegangen, die Kleine ist gerade zum ersten mal läufig. D.h. ich falle für die nächste Zeit erstmal aus.

    Wünsch euch aber trotzdem viel Spaß! :smile:

    Kannst du es nicht etwas mehr eingrenzen?

    Ich werf mal ein paar Themen in den Raum, mit denen du dich auf jeden Fall auseinandersetzen solltest:

    - seriöse (!) Zucht, d.h. Welpen nur mit (VDH-)Papieren oder einen Mix aus dem Tierschutz
    - Pflegeaufwand bei einem Welpen (mind. alle 2 Stunden raus, Sozialisation etc.)
    - hochwertiges Futter
    - Kosten (Anschaffungspreis, HuSchu, Steuer, Versicherung, Futter)
    - Notfallbetreuung (Nachbarn, Familie, Hundesitter)
    - sinnvolle (!) Beschäftigung für den Hund / Hundeschule

    Zitat

    Lieber länger warten als einen Fehler zu begehen.

    :gut: