Beiträge von Donnerunddoria

    Ach, wegen den Schreckensmeldungen und das man von anderen Wölfen ja nix hört, mal so rein hypotetisch gedacht: Wer nicht sagt das er nen Wolf gesehen hat bringt den Wolf nicht in Gefahr. Würde mich wundern wenn das einige Leute nicht schon längst kapiert hätten und darum Sichtungen verschwiegen werden.

    Gerade neulich habe ich einen Landwirt und Jäger aus NRW getroffen, der meinte, er wäre sehr froh, wenn bei ihm Wölfe vorbei kämen, die würden dann hoffentlich sein Land von den Geocachern befreien |) Nicht ganz meine Art der Problemlösung, aber... :D

    Die meisten, wenn nicht gar alle Kritiker hier gehören wie ich zur "Wolf is okay, aber so wies läuft ists scheiße für alle" Fraktion.

    So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein. Gerade bei deinen Posts lese ich ein ganz deutliches Wolf- nein danke :ka:

    Vorrausgesetzt man wills lesen und nicht nur "Aber Wolf hier zu haben ist doch nett!" sagen...

    Meinst du mich damit? Habe ich nie gesagt. Wäre auch doof, denn wir hätten auch ernsthafte Probleme bei Wölfen, die sich auf Nutztiere spezialisieren. Der Uhrenkasten ist definitiv zu klein für die Schweine...

    Zu unterschiedlichen Verhaltensweisen kommt es für mein Verständnis nur durch unterschiedliche Lernerfahrung.

    Naja, aber der Lebensraum hat ja schon damit zu tun. Wenn man sich die Wölfe im Emsland oder hier oben im Cuxhavener Raum anschaut, dann frage ich mich ernsthaft, wovon die leben? Wieso sind die nicht ständig in den Schlagzeilen?
    Ich kenne nur die Gegenden um Nordhorn und um Haren etwas genauer - da gibt es doch jede Menge Schafe aber kaum Wald. Trotzdem kommt es da nicht zu solchen Schadensmeldungen wie in anderen Regionen :ka:

    Für mich gehört da klipp und klar dazugesagt, dass man dem neugierigen Jungwolf dann auch bitte schön die volle Breitseite verpasst, damit er die richtige Lernerfahrung macht.

    Absolut. Und bei den Problemwölfen eben notfalls auch andere Maßnahmen.

    Oh je! Gut, dass dein Mann sich mit Epilepsie auskennt!
    Ich hatte früher beruflich sehr viel mit Epileptikern zu tun und es war immer unheimlich, trotz der wachsenden Routine und der professionellen Distanz. Beim eigenen Hund stelle ich es mir sehr schwierig vor. Alles Gute weiterhin!

    Oh je. Stress mit den Nachbarn wegen der Hunde ist sicherlich sehr ätzend.
    Aber immerhin kommt er ja jetzt in der Wohnung besser zurecht, das ist doch schon mal viel Wert! Draußen wird es bestimmt auch besser! Selbst der hypersexuelle Labradorrüde einer Bekannten hat das gelernt. Und Bolero hieß beim Hundetrainer auch monatelang "Mr. Lover". :streichel:

    Ich müsste klar der Wolf, nein Danke-Fraktion zuzuordnen sein, weil ich persönlich durch den Wolf nur verlieren kann, aber trotzdem bin ich nicht dafür, ihn auszurotten.

    Du meinst, du bist nicht gegen den Wolf, aber ganz sicher gegen den vor deinem Weidetor? :D
    Das ist nicht böse gemeint, ich verstehe dich absolut. Wäre jetzt hier ein Wolf wie die Goldenstedter Wölfin, wäre das für die Landwirte mit der ganzen Mutterkuhhaltung, bzw. Weidehaltung ein ziemliches Problem.
    Die Deichschafe sind hier bei uns eh eingezäunt, die könnte man theoretisch sogar mit HSH schützen. Das kann 40 km weiter in die andere Richtung aber schon wieder ganz anders aussehen.
    Und mir fehlt eben hier im Thread ein bisschen der Hinweis darauf, dass Probleme, die in einer Region auftreten nicht als allgemein-gültiges Problem inerpretiert werden sollten. Weil sich nicht nur die Wölfe mit ihren unterschiedlichen Verhaltenweisen, sondern vor allem auch die regionalen Bedingungen stark voneinander unterscheiden.

    Für die Nutztierhalter sind diese Meldungen wichtig, grad in Regionen, in denen der Wolf sich gerade erst ausbreitet - dabei gehts nicht darum, den Wolf als pöhse darzustellen, sondern andere Tierhalter zu informieren, damit diese ihren Herdenschutz noch mal überdenken.

    Ich meinte eher hier im Thread und da gucken die betroffenen Nutztierhalter bestimmt nicht in Massen rein.
    Ich denke, die Einstellung zum Wolf hier im Thread ist abhängig davon, ob man es grundsätzlich begrüßt, dass er hier ausgerottet war oder ob man es grundsätzlich begrüßt, dass er wieder kommt.

    Es ist auch keineswegs so, dass in den Ländern, in denen der Wolf nie ausgerottet war kein Widerstand gegen ihn vorhanden wäre. Die französischen Schäfer zumindest sind da ganz bestimmt nicht alle enchanté. Aber irgendwie scheinen die Menschen ja doch eine Art der Koexistenz mit ihm gefunden zu haben und das fehlt mir manchmal in der Diskussion.
    Darum bin ich der Ansicht, dass wir flexibelere Lösungsmöglichkeiten brauchen, um bei Problemtieren oder -rudeln schneller handeln zu können. Und gleichzeitig müssen eben auch die Nutztierhalter ihre Haltungsbedingungen entsprechend anpassen.

    Eine einheitliche Regelung finde ich schon innerhalb eines Bundeslandes schwer umsetzbar. Die Wölfe in der Lüneburger Heide haben ganz andere Bedingungen als das Paar hier oben bei Cuxhaven.

    Ich war gestern beim TA um Entwurmung eintragen zu lassen, da es morgen los geht nach Schottland. Die TA sagt noch im Scherz: Na, sind das denn auch die richtigen Hunde zu den Pässen? und ich scherze, dass sie es ja nachprüfen kann. Sie meint, ja das mach ich auch mal lieber und prompt fällt das erste Mal auf, dass bei Bjarki die Nummer gar nicht stimmt. Die letzten Ziffern sind falsch, ich vermute, da wurde der Impfpass mit einem der Geschwister verwechselt. Sie hat es dann abgeändert, aber gut, dass es jetzt aufgefallen ist und ich nicht an der Grenze stehe und nicht reingelassen werde.

    Eine Bekannte reiste mit ihrem Hund nach Norwegen. Der Hund war auch vorschriftsmäßig vorher entwurmt worden, doch der TA hatte vergessen, das einzutragen und meine Bekannte hatte auch nicht nachgeschaut.
    Der Hund schlief im Kofferraum, wurde an der Grenze aber wach und fiel dadurch natürlich auf. Die Grenzbeamten wurden sehr unfreundlich und mehrere bewaffnete Polizisten eskortierten meine Bekannte und ihren Hund zum nächsten TA, ihr Mann musste beim Grenzposten warten. Es war nicht nur sehr aufregend und unerfreulich, sondern auch sehr teuer.
    Von daher: sei froh, dass es aufgefallen ist!