Beiträge von Maus1970

    @ Trina87
    Nachsatz:

    Ich meine in einem Freilaufgebiet muß ich doch wohl mit anderen freilaufenden Hunden rechnen, oder? :???:
    Wenn eine Stadt eine Wiese als Freilaufgebiet ausweist, dann geschieht dieses doch auch zu dem Zweck den Hunden die Gelegenheit zu geben miteinader Kontakt aufzunehmen.
    Was erwartest du denn von den anderen Hundehaltern? Sollen die jetzt allen Ernstes ihre Hunde auf einer Freilaufwiese immer erst zurück rufen wenn ein anderer Hund hinzukommt? Nur weil dein Hund sich nicht benehmen kann? Was ist denn dann mit Hunden die zwar total verträglich sind, bei denen aber noch am Rückruf gearbeitet werden muß? Haben die dann kein Recht auf so einer Wiese zu spielen, weil ja immer eine Hundehalterin wie du, mit ihrem teilweise unverträglichen Hunden, dazu kommen kann die dann meint es wäre lustig, wenn der eigene Hund sich auf fremde stürzt? :???: D E I N Hund zeigt ein unangemessenes Sozialverhalten in dem er sich auf andere stürzt, wenn auch ohne zu beißen, nur weil die sich ihm zu schnell nähern und ihm die Rasse nicht passt. Man könnte dann also genau so gut sagen, daß du mit deinem Hund da doch wegbleiben sollst bis er sich vernünftig benehmen kann.
    Aber die Aussage: "wir waren aus unserer Wiese" sagt ja schon so einiges. Es ist nicht ja anscheinend nicht eure Wiese sondern Eigentum der Stadt und somit für alle Hunde und deren Halter da.
    Natürlich muß nicht jeder Hund jeden mögen, aber auch da gibt es in meinen Augen Grenzen. Genau so, wie ich als Mensch nicht jemanden schlagen darf, nur weil mir seine Nase nicht passt, sollte auch ein Hund sich nicht auf einen Anderen stürzen, nur weil der ihm nicht passt. Das können auch Hunde anders kommunizieren. Wenn ein Hund dann trotz allem immer weiter bedrängt wird und dann massiver wird ist das etwas anderes.
    Mir wäre es zutiefst peinlich wenn sich mein Hund so wie Canis benommen hätte. ich wäre im Erdboden versunken und hätte mich entschuldigt. Denn genau so wie dein Hund hat das Recht hat reserviert zu sein und seinen Abstand haben zu wollen, haben andere das Recht offener und kontaktfreudig zu sein und das solltest du respektieren.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    ne, die wiese ist ein von der stadt ausgeschildertes freilaufgebiet.sie war also ohne leine unterwegs.ich glaube wäre sie in der situation an der leine gewesen hätte sie drauf los getackert.

    Na, ja aber woran hätte der andere Hundehalter in der 2. Situation denn dann erkennen sollen, daß Canis keinen Kontakt möchte? Hast du sie ins Fuß genommen? ich meine wenn mir in einem Freilaufgebiet ein freilaufender Hund entgegenkommt und der fremde Halter sagt und tut nichts (wie z.B anleinen oder ins Fuß nehmen) gehe ich davon aus, daß der Hund verträglich ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    ratzratz ich werde bei sowas mittlerweile ziemlich militant wenn irgendwelche assis ihre hunde zu cani preschen lassen denn cani reagiert mit fletschen (was die wenigsten hunde ernst nehmen) und anschliessend mit tackern.

    ich bin mit cani letzten an einer boutique vorbei gelaufen, da kam ein zwergpudel rausgeschossen und sprang um cani herum und schnappte ihr in die vorderläufe.die besitzerin stand wärendessen grinsend in der tür und guckte sich das spektakel an.ich hab ihr dann gesagt "na finden sie wohl lustig wa?ich hau nämlich jetzt mit meiner tasche drauf, na immernoch lustig?" die hat dann die beine in die hand genommen um ihren fiffi zu holen.ich hättwenn ehrlich bin wäre der hund damit noch mit einem blauen auge davon gekommen als wenn er bekanntschaft mit canis zähnen gemacht hätte.

    situation 2: ich komm auf unserer wiese an und schon kommt eine weisse schäferhündin angeprescht um "hallo" zu sagen.cani hasst zudem schäferhunde.meine ist dann auf angriff gegangen und hat der hündin ein paar verpasst (keine besserei) danach ist der besi zu seiner hündin gerannt und hat sie nach verletzungen abgesucht und mir zwischendurch einen bitterbösen blickt zugeworfen, habe schulterzuckend gegrinst und ihn gefragt ob der lerneffekt denn jetzt wenigstens bei ihm anklang gefunden hat.

    entweder legt man sich also nen dickes fell zu und gibt konter oder nutzt solche "tut nixe" um mit seinem hund zu üben, ich habe mich für ersteres entschieden :pfeif:

    War dein Hund in der zweiten Situation denn an der Leine?

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Stimmt schon, aber man muss ja nicht gleich so überreagieren, wenn der fremde Hund friedlich ist. Ich hasse es wie die Pest, wenn Leute, die Schiss vor allem was größer als 30cm ist hat, sich einen Minihund holen und alles angiften, was nen größeren Hund hat. Kann doch jedem mal passieren, dass man den Hund mal nicht rechtzeitig einsammelt.
    Ich selbst passe sehr genau auf, dass Luna nicht einfach irgendwo hinwetzt, weil ich nicht will, dass ihr einer aua macht, aber ich mach kein Theater, wenn ich irgendwo rumlatsche und plötzlich zwei Hunde habe. Passiert mir ganz oft, übrigens. Natürlich ist es stressiger, wenn ich einen unverträglichen Hund an der Leine habe, aber warum eigentlich? Wenn was passiert, ist eh der andere schuld, wobei bis jetzt immer alles gutgegangen ist.

    Bei manchen ForumUsern würde mich echt interessieren, wie es bei ihnen wirklich aussieht. Wenn man sich hier so um-liest, kriegt man das Gefühl, von lauter SuperHH umgeben zu sein, die jederzeit 100% aufmerksam sind, alles mitbekommen und nie einen Fehler machen. Hm.

    Das ist bei mir auch so. Ich mache da auch kein Theater drum, eben weil Till sehr verträglich ist. Allerdings finde ich es auch nicht so dramatisch, wenn das Gegenüber dann mal sauer ist, wenn ich selbst Mist gebaut habe. So nach dem Motto Mist gebaut-Anschiss erhalten-Anschiss gerechtfertigt- Also abhaken. Es sein denn das Gegenüber schießt vollkommen über das Ziel hinaus.
    Mir geht es nur darum, daß ich von meinem Gegenüber nicht, wie selbstverständlich, ein absolut korrektes, reflektiertes, kontroliertes Verhalten erwarten kann wenn ich selbst gerade Mist gebaut habe. Natürlich ist es toll, wenn das Gegenüber das kann. Ich selbst versuche auch, wo immer möglich nachsichtig zu sein. Eben weil ich weiß, ich bin selbst auch nicht perfekt. Aber wenn es einer mal nicht kann, weil ich ihn vielleicht gerade mal auf dem falsche Fuß erwischt habe, brauche ich mich auch nicht zu bescheren. Dann ist es halt so. (Läuft so ein bisßchen unter der Rubrik das Opfer zum Täter machen, was, meiner Meinung nach, in unserer Gesellschaft leider viel zu häufig passiert.)

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Stimmt schon, aber man muss ja nicht gleich so überreagieren, wenn der fremde Hund friedlich ist. Ich hasse es wie die Pest, wenn Leute, die Schiss vor allem was größer als 30cm ist hat, sich einen Minihund holen und alles angiften, was nen größeren Hund hat. Kann doch jedem mal passieren, dass man den Hund mal nicht rechtzeitig einsammelt.
    Ich selbst passe sehr genau auf, dass Luna nicht einfach irgendwo hinwetzt, weil ich nicht will, dass ihr einer aua macht, aber ich mach kein Theater, wenn ich irgendwo rumlatsche und plötzlich zwei Hunde habe. Passiert mir ganz oft, übrigens. Natürlich ist es stressiger, wenn ich einen unverträglichen Hund an der Leine habe, aber warum eigentlich? Wenn was passiert, ist eh der andere schuld, wobei bis jetzt immer alles gutgegangen ist.

    Bei manchen ForumUsern würde mich echt interessieren, wie es bei ihnen wirklich aussieht. Wenn man sich hier so um-liest, kriegt man das Gefühl, von lauter SuperHH umgeben zu sein, die jederzeit 100% aufmerksam sind, alles mitbekommen und nie einen Fehler machen. Hm.

    Zitat


    Das rechtfertigt noch lange nicht so ein Verhalten.

    Vielleicht, aber wer sich selbst falsch verhält und seinen Hund einfach auf andere Hunde zulaufen lässt kann in meinen Augen nicht ein absolut korrektes Verhalten von Anderen fordern.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat


    Sicher. Aber muss man denn immer gleich keifen? Muss man immer gleich den Hund auf den Arm nehmen? Nur weil es eben geht, weil er klein ist?

    Das geht auch anders! Ich brülle auch nicht jeden gleich in Grund und Boden. Und ICH habe nicht die 'Chance' meinen Hund hoch zunehmen und ihn weiter zu tragen.

    Das mag sicher sein. Aber ich kann mir schon vorstellen, daß Leute, bei einem großen Größenunterschied schon Angst bekommen. Du kannst deinen Hund zwar nicht auf den Arm nehmen, dafür kann er sich im Ernstfall aber auch besser verteidigen.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Leute!

    Habe mit Till jetzt nach Sheltiepowers Anleitung trainiert und es funktioniert super. Ich kann das erste Leckerli schon richtig weit nach hinten legen und er geht dann ein ganzes Stück Rückwärts. Ich habe auch schon das wort dazu eingeführt. Wie gestalte ich nun am Besten den Übergang zum eigenständigen Rückwärtsgehen?
    Hat jemand einen Tipp für mich?

    LG

    Franziska mit Till