Beiträge von Maus1970

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    Danke Corinna für diese Beispiele! Das zeigt doch, dass es zumindest für einige zu gehen scheint. Es ist also doch nicht völlig absurd und jenseits sämtlicher Realität, dass ein TH oder eine Orga bereit sind, bei einem Hund Untersuchungen durchführen zu lassen, wenn ein gewisser Verdacht besteht.

    Genau deswegen sehe ich diese ganzen Pauschalisierungen, die auf den letzten Seiten entstanden sind, auch äußerst kritisch. Hier wird immer wieder drauf hingewiesen, dass nicht jeder Züchter toll ist, dass man gucken und sich informieren muss. Und anders ist es doch im Tierschutz auch nicht. Ich kann nicht blind hingehen und mir bei der erstbesten Organisation X einen Hund mitgeben lassen, sondern muss schauen, wie die arbeiten, ob mir die Arbeit zusagt, wie sie mit genau solchen Fällen wie hier von Björn beschrieben umgehen etc. Tierschutz ist nicht per se böse. Genausowenig wie jeder Züchter geldgeil ist oder jeder Ups-Wurf tatsächlich einer ist.

    Es gibt sie halt überall, die schwarzen Schafe. Nicht nur bei den Züchtern, sondern halt eben auch im Tierschutz. Genauso gibts sie aber eben auch, die Guten. Die Züchter, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit sie genetisch passende, möglichst wenig vorbelastete WElpen in die WElt setzen und um sie umfangrich aufs Leben vorzusetzen. Und die Tierheime/Orgas, die vorausschauend denken, die nicht kopflos alles retten, um dann auf der Mitleidsschiene alles schnellstmöglich loszuwerden, weils ihnen über den Kopf wächst. Nein die, die mit Bedacht arbeiten, die Tiere, die sie aufnehmen bestmöglich betreuen und sie wirklich in gute Hände zu vermitteln versuchen.
    Das SChwierige wie immer ist da zu differenzieren und für sich herauszufinden, was man will und bei wem man es findet. Und in genau dieser Hinsicht tut sich absolut gar nichts zwischen Züchtern und dem Tierschutz.

    :gut: :gut: :gut: Genau so sehe ich das auch.
    Besonders das fett makierte ist für mich der Kern der Sache. Vielleicht will man im Tierschutz manchmal auch einfach zu viel, weil man das Elend vor Ort sieht und schätzt dann nicht mehr realistisch ein was man wirklich schultern kann oder eben auch nicht mehr.

    LG

    Franziska mit Till

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    RÖCHTIG!
    Um wieder zum Vergleich Auto zu kommen.
    Du möchtest ein Fahrzeug kaufen unter der Bedingung, daß die HU "neu gemacht" wird. Der Händler bekommt beim besten Willen die Plakette für das Fz. nicht zugeteilt. Zahlst Du ihm dann die TÜV oder Dekra Kosten?


    Röchtig!!!
    Und was macht der Händler in einem solchen Falle? Wenn er weiß, daß er das Fahrzeung dann nicht anderweitig verwerten kann und somit auf seine Kosten kommt wird er Vorkasse verlangen.
    Genau das habe ich deshalb in meinem Post auch vorgeschlagen. Was du mit Sicherheit auch herausgefunden hättest, wenn du meinen Post ganz kopiert und nicht aus dem Zusammenhang gerissen hättest.
    Du hättest dir dein "Röchtig!" also sparen können.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Ich gehe mal davon aus, dass das Tierheim die Konsequenzen fürchtet. Die meisten Tierheime übernehmen ja die Behandlung aller bei Abgabe bekannter Krankheiten. Vielleicht gibts deswegen kein komplett Check?


    Das war ja auch meine Vermutung. Dann gibt es kein: "Das haben wir nicht gewußt" mehr.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann sehr gut verstehen, daß die Interessentin gerne im Vorfeld genauer wissen möchte, wie es gesundheitlich um den Hund steht. Gerade weil das Tier bereits 10 Jahre alt ist und bisher unter sehr schwierigen Bedingungen gelebt hat. Einfach damit sie etwas besser einschätzen kann, was auf sie zukommen wird.
    Das sie die Untersuchungen im Vorfeld im Tierheim machen lassen möchte, deutet für mich darauf hin, daß die Interessentin den Hund wohl nicht unter allen Umständen und auf jeden Fall bei sich aufnehmen möchte. Denn ansonten hätte sie den Hund doch wohl vermutlich einfach zu sich geholt und bei einem Tierarzt ihres Vertrauens durchchecken lassen um dann zu entscheiden wie man das Tier bestmöglich versorgen kann.
    Ich vermute auch, daß der Allgemeinzustand des Hundes, und das daraus resultierende erhöhte Narkoserisiko, nicht der Grund für die ablehnende Haltung des Tierheimes sein dürften. Denn das hätte man der Interessentin doch ganz einfach mitteilen können, oder? Ich denke mal, daß das für sie ein absolut einleuchtender Grund gewesen wäre.
    Mir kam beim lesen des Eingangspost allerdings sofort ein Gedanke: Vorweg sei allerdings gesagt, daß es sich dabei von mir lediglich um einen Gedanken/Erklärungsmöglichkeit und keine Unterstellung oder gar Fakt handelt:
    Vielleicht möchte das Tierheim die Untersuchungen bei dem betreffenden Hund aus Angst vor dem Ergebnis nicht machen lassen? Denn sollte sich bei den Untersuchungen herausstellen, daß der Hund gesundheitliche Probleme hat die extrem behandlungs-und kostenintensiv sind; und die Interessentin darauf hin Abstand davon nehmen den betreffenden Hund bei sich aufzunehmen, wäre das Tierheim natürlich verpflichtet zukünftigen Interessentin das auch differenziert mitzuleilen. Dadurch würde eine Vermittlung natürlich noch wesentlich schwieriger werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo QueenBubble!

    Ehrlich gesagt ich finde es sehr schade, daß du nicht mal ein wenig Mitgefühl und Anteilnahme für den Hund zeigst der von deinem Hund so schwer verletzt wurde, daß er zum Tierarzt mußte! :(
    In Ordnung, du hast deinen Hund nach den ersten beiden Vorfällen konsequent an der Leine geführt um weitere Vorfälle dieser Art zu vermeiden. Das sich deine Hündin beim dritten Vorfall aus dem Halsband gewunden hat war ein Unfall. So gesehen hast du Vorsorge getroffen, auch wenn es daneben gegangen ist.
    Aber: Hey deine Hündin hat einen anderen Hund so schwer verletzt, daß er danach tierärztlich behandelt werden musste! Tut dir der kleine Kerl denn gar nicht leid? Der hat Schmerzen und große Ängste ausstehen müssen; und daran ist nun schon zum dritten Male deine Hündin schuld! Auch wenn bei den ersten beiden Vorfällen der andere Hund nicht verletzt wurde, so musste er mit Sicherheit trotzdem große Ängste ausstehen. Das hat nicht selten Auswirkungen auf die Psyche des Hundes. ( auch du wärst nicht mehr die Selbe wenn dich jemand einfach so angreifen würde. Auch dann nicht wenn dir sofort jemand zur Hilfe eilen würde und dir körperlich nichts passiert wäre )
    Die Halterin des Beagles und des Dackels liebt ihre Hunde mindestens genau so wie du deine Hündin und sie musste nun schon zum dritten Male ansehen wie ihr Hund von deiner Hündin grundlos tracktiert wurde. Kannst du dir vorstellen wir ihr das in der Seele weh getan hat und wie sie mit ihrem Hund mitgelitten hat?! Was sie am liebsten mit dir in dieser Situation getan hätte?! Und dann kommst du daher und nennst diese Frau auch noch in aller Öffentlichkeit Tante!!! Mit welchen Recht? Nur weil sie nicht mehr bereit ist es zu dulden, daß ihr Hund durch eine Hündin zu schaden kommt?
    Ich finde es nicht in Ordnung.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Hundemami777!

    Erst einmal herzlich willkommen bei uns. ;) Schön, daß du den Weg zu uns gefunden hast. :gut:
    Nun zu deiner Frage ob der Beagle eine schwierige Rasse ist.
    Ich würde sagen, daß hängt ganz maßgeblich davon ab wie man "schwierige Rasse" definiert.
    Am Besten ich schreibe mal ein wenig von unserem Beagletierchen Till und dann urteilst du selbst. :D
    Ich empfinde Till als absolut unkompliziert. Er ist sehr freundlich allen Menschen und Tieren gegenüber. Er ist sehr lebhaft, für fast alles leicht zu begeistern und zu motivieren und offen für alles. Dabei ist er sehr bereit mit mir zusammen zu arbeiten. Nebenbei auch noch sehr verschmusst. *freu* :smile:
    Allerdings ist er definitiv kein Hund den man mit "einfach nur spazieren gehen" zufrieden stellen kann. Da braucht er einfach mehr.
    Ich habe festgestellt, daß es im wesentlichen 3 Dinge sind die er braucht:
    1. Bewegung. Till liebt die Bewegung. Für ihn stellt alleine schon das Rennen eine Belohnung dar. Als Jagdhunde
    sind die Beagle auf Ausdauer und Bewegungsfreude gezüchtet worden. Um dem gerecht zu werden bin ich
    häufig mit ihm mit dem Fahrrad unterwegs. Uns macht das sehr viel Spaß.
    2. Er braucht die Gelegenheit mit seiner Nase arbeiten zu dürfen. Das schnüffeln und richen, aufstöbern und
    finden liegt dem Beagle halt im Blut. Für Till ist es das größte Glück diese Leidenschaft ausleben zu dürfen.
    Deshalb mache ich mit ihm Mantrailing. Er geht vollkommen darin auf und mir macht es auch sehr viel Spaß.
    Nebenbei ist er für alle Spiele dankbar bei denen er die Nase benutzen darf. Allerdings habe ich gemerkt, daß
    er nun, mit fast 2 Jahren, nicht nur das Spielen sondern auch eine "richtige Aufgabe" wie das Mantrailen
    braucht.
    3. Till ist der klassische Meutehund. Er braucht viele Hundekontakte um glücklich und zufrieden zu sein.

    Toll finde ich, daß ihr euch im Vorfeld im informiert habt und euch klar darüber seid, daß euer Hund Beschäftigung beziehungsweise Auslastung brauchen wird. Wenn ihr dazu Lust habt, ist daß schon die halbe Miete.
    Auch den Besuch einer Hundeschule finde ich sehr gut. Euer Hund wird den Kontakt zu den anderen Hunden genießen. Ich erinere mich noch genau, wie wir mit "klein Till" mit 11 Wochen zum ersten Mal in der Welpenschule waren. :smile: Der Aufbau eines soliden Grundgehorsams ist extrem wichtig. Gerade bei Jägern.

    Und jetzt wünschen wir euch gaaaaaaanz viel Spaß mit eurem kleinen Welpen. (*gerneFotossehenwürde*)

    LG

    Franziska mit Till