Vor allem ausreichende Bewegungsreize zur Förderung der motorischen Entwicklung und für die Entwicklung des gesamten Herzkreislaufsystems, sowie der Muskeln halte ich für sehr, sehr wichtig.
LG
Franziska mit Till
Vor allem ausreichende Bewegungsreize zur Förderung der motorischen Entwicklung und für die Entwicklung des gesamten Herzkreislaufsystems, sowie der Muskeln halte ich für sehr, sehr wichtig.
LG
Franziska mit Till
ZitatAlles anzeigenEs geht ja nicht darum, das ein Hund irgendwas ziemlich schnell kann, sondern, das er lernt mit dem Menschen zusammen zu kooperieren. Das er auf Signale und Körpersprache achtet und wie Bonadea schon schrieb "lernt, wie man lernt".
Ich weiß nicht, ob dir das etwas sagt, aber...
Hazel kennt "2on 2off" schon, seit sie ein Welpe ist, es ist für sie angenehm, so zu stehen, da gibt es Futter. Wenn wir jetzt an den Geräten üben, ist das für sie kein Problem, das auf das Gerät zu übertragen, es ist ihr schon "in Fleisch und Blut übergegangen"
Das ist doch viel einfacher, als mit einem ungestümen Junghund diese Position beizubringen.
Oder "Fuss gehen"...ich habe von Anfang an schönes neben mir herlaufen mit Blickkontakt geclickt. Hazel hat gemerkt, wenn ich eng an Frauchens linken Bein laufe und sie anschaue, gibts was Tolles. Ganz ohne Kommando oder Leine.
Jetzt ist Hazel ein Jahr und das Kommando "Fuss" kommt dazu und es wird etwas "ernsthafter" betrieben. Für sie ist Fusslaufen noch genauso spaßig, wie im Welpenalter.
Im Grunde, hat der Hund (und ich natürlich auch) dadurch doch nur gewonnen.
Mit meiner Dobihündin habe ich erst nach einem Jahr angefangen UO zu machen und Agi noch später.
Das war nicht einfach mit ihr, sie war längst nicht so frei und offen für das Lernen, wie meine beiden kleinen Kröten, mit denen ich schon im Welpenalter "trainiert" und geclickert habe.
Das lag einerseits auch daran, das ich sie zuviel "erzogen" habe, andererseits sie aber auch erst "lernen, lernen musste"LG
Katrin
Ich verstehe was du meinst und sehe das genau so. Mit Till habe ich genau so gearbeitet. Das war ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Hundeschulausbildung. Aber für mich fällt das eher unter Grundausbildung/Basisgehorsam und nicht unter Training für den Hundesport.
LG
Franziska mit Till
Bonadea ich stimme dir in vollkommen zu, daß es sehr wichtig ist bereits bei einem Welpen die Freude am Lernen und an der gemeinsamen Arbeit mit dem Halter zu wecken. Das war ein zentraler Bestandteil der Ausbildung bei uns in der Hundeschule. Allerdings bezogen die Übungsinhalte sich auf den Basisgehorsam und die Alltagstauglichkeit. Was sich natürlich in einigen Punkten mit dem Hundesporttraining überschneidet. Wie zum Beispiel bei der Impulskontrolle und Frustrationstoleranz.
LG
Franziska mit Till
Ich bin mit Till mit dem Hundesport angefangen, nach dem wir mit der Grundausbildung fertig waren. Da war er ca. 1,5 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt hat man gemerkt, daß Till soweit erwachsen geworden war und somit begann ernsthafte Arbeit zu brauchen. Also der optimale Zeitpunkt um mit dem Hundesport zu beginnen. Ich würde es immer wieder so machen. Denn ich habe heute einen Hund der 100% motiviert ist und super mitarbeitet. Ich bin auch der Meinung, daß ein sehr früher Trainingsbeginn kaum Vorteile bringt. Hunde die später beginnen holen so schnell auf, was andere eventuell schon können, weil sie früher begonnen zu haben. Einfach weil sie reifer sind.
LG
Franziska mit Till
Tolle Videos Bernd. Ich finde das sah sehr toll aus. Vor allem Peppers "Fuß" gefiel mir.
LG
Franziska mit Till
ZitatHabe zwar noch nicht mit schleppleine trainiert, werde es aber wahrscheinlich anfangen wenn meine ein paar monate älter ist. Denke aber das zum abrufen die schleppleine schon ein vorteil ist! Natürlich nicht wenn man den hund ranzieht (dann macht man ja eindeutig was falsch), aber es dient als sicherheit, also das der hund garnicht weiter wegrennen kann, als man ihm mit der schleppleine gibt. Weil was bringt es, wenn der hund dann so abgelenkt ist das er nicht kommt und statt dessen genau daruf zu rennt(auf die straße, in den wald, auf andere hunde,radfahrer, autos usw.)
mit der schleppleine, kommt er dann zwar in der situation auch nicht, aber die gefahr das er dann weiter hinrennt, ist dann auch nicht.
Das sehe ich ganz anders. Meiner Meinung nach sind es genau diese Situationen die einem den Rückruf kaputt machen und im Training auf der Stelle getreten wird.
Wie soll ein Hund denn lernen, daß er auch in schwierigen Situationen den Rückruf befolgen soll; oder, anders gesagt, warum sollte der Hund jemals in schwierigen Situationen hören, wenn es doch anscheinend in Ordnung ist dann nicht zu hören? (es passiert ja nichts wenn der Hund nicht hört, im Gegenteil er bestätigt sich selbst durch das schnüffeln)
In solchen Situationen muß ich dann Beispielsweise so nah an den Hund heran gehen, bis ich sicher bin, daß er hört, dann abrufen und so trainieren bis ich die Distanz vergrößern kann.
LG
Franziska mit Till
Egal was zwischen den beiden Hunden nun genau vorgefallen ist, ob der andere Hund in Beschädigungsabsicht gebissen hat oder nicht... Wenn ich als Halterin sehe, daß mein Hund sich mit einem Hund "in die Wolle" bekommt habe ich mich, meiner Meinung nach, zu bewegen und am Hund zu sein um eingreifen zu können. Besonders dann wenn ich merke, daß die andere Halterin Angst hat und versucht ihren Hund aus der Situation zu bekommen.
Und mal ganz Abgesehen von rechtlichen Fragen und der Frage wer in dieser Situation nun falsch oder richtig reagiert hat; wäre es für mich eine Frage des Anstandes mich um die Person kümmern der mein Hund in die Hand gebissen hat. Selbst wenn ich 10 Mal der Meinung wäre, daß sie selber Schuld hat. Das finde ich schon schockierend.
LG
Franziska mit Till
Mir wäre es vor allem wichtig heraus zu finden warum ein Problem besteht. Das ist, in meinen Augen, die Grundlage dafür um die richtige Entscheidung für das weitere Vorgehen treffen zu können; und um vor allem ein Problem wirklich zu lösen und nicht nur zu deckeln.
LG
Franziska mit Till
Ich gehöre auch zu denen die lieber einen Hund aus dem eigenen Land aufnehmen würden, als Einen aus dem Ausland. Im wesentlichen aus zwei Gründen:
Zum Einen weil ich denke, daß man zunächst vor der eigenen Haustier helfen sollte und auch Hunde aus deutschen Tierheimen unsere Hilfe benötigen; auch wenn es ihnen besser geht als denen im Ausland. Trotzdem haben sie im Tierheim alles andere als ein schönes Leben.
Zum Anderen weil ich so die Gelegenheit hätte den Hund intensiv und wirklich kennen zu lernen bevor ich mich für ihn entscheide. Nur so kann ich feststellen, ob der Hund wirklich zu mir passt.
Hinzu kommt noch, daß ich den Auslandstierschutz momentan für sehr unübersichtlich halte und ich, ehrlich gesagt, keine Ahnung hätte woran ich eine seröse Organisation erkennen könnte.
LG
Franziska mit Till
ZitatJeder muss selbst wissen, wie perfekt er dem Rückruf haben will. Ich habe verschiedene, aber einer davon muss hier absolut sitzen. Das kann lebenswichtig sein. 100% sind nicht realistisch, aber zumindest auf den zweiten pfiff muss der Hund da stehen. In Notlage pfeife ich auch mehrmals, was soll man auch sonst machen.
So ähnlich ist es bei uns auch. Superwort und Superpfiff müssen sofort und in jeder Situation befolgt werden. Ich sehe es auch so, daß ein Rückruf, der nicht prompt absolut zuverlässig ausgeführt wird keinen Sinn macht.
Wir haben für den Rückruf auch mehrere Signale
Superwort und Superpfiff bedeuten: Sofort und unter allen Umständen her zu mir.
Komm Hier: Ist der Rückruf für alltägliche Situationen und ruft ihn auch sofort und unverzüglich heran; sorgt aber dafür, daß das Superwort sich nicht abnutzt.
Kommst du? oder auch einfach nur sein Name bedeutet: Komm mal langsam her. Noch eine kurze Runde mit dem anderen Hund rennen, oder etwas markieren sind erlaubt. Das benutze ich häufig im Freilauf, wenn er zum Beispiel lange mit einem Hund gespielt hat und ich nun weiter möchte, es aber keinen Grund gibt, daß er nun sofort alles abbricht und herkommt.
Was die Themenstarterin betrifft, sehe ich allerdings keinen Grund dafür den Hund wieder an die Schleppleine zu nehmen.
So wie sie es beschreibt ist der Hund ja gut abrufbar und hört beim Abruf aus dem Spiel beispielsweise beim ersten Mal, läuft nicht weg, bleibt im Radius und achtet auf seine Halterin. Das ist doch schon sehr viel und gut. Ich denke die Situationen in denen der Hund intensiv schnüffelt kann man, meiner Meinung nach, auch problemlos anders händeln und trainieren. Häufig funktioniert es sehr gut, wenn man den Abruf aus besonders schwierigen Situationen zunächst aus sehr geringer Distanz übt und die dann langsam erhöht. Wenn der Hund sich also "festschnüffelt" kann man das Training beginnen in dem man sich neben den Hund stellt, vielleicht sogar schon das Leckerli vor die Nase hält und in dem Moment abruft in dem sich der Hund dem Halter zuwendet und dann belohnt. Schritt für Schritt kann man das dann erweitern und ausbauen. Hat man mal keine Zeit oder Lust auf Training, sammelt man den Hund einfach ein.
LG
Franziska mit Till