Beiträge von Maus1970

    Erst einmal auch von mir mein aufrichtiges Beileid.
    Was geschehen ist und dein Verlust sind sehr tragisch.
    Trotz Allem sollte die nächste Frage, die du dir stellst, sein wie du am Vernünftigsten damit umgehst und welche Konsequenzen du daraus ziehst.
    Keiner weiß was passiert ist und woran deine Hündin gestorben ist. Das zu wissen wäre aber sehr wichtig um die richtigen und notwendigen Konsequenzen daraus ziehen zu können. Von daher würde ich eine Obduktion in diesem Fall für sehr sinnvoll halten. Vielleicht findest du ja jemanden der sie für dich in die Pathologie bringt. Denn es liegt ja auf der Hand, daß du andere Maßnahmen ergreifen mußt wenn deine Hündin an einem Tumor oder Krampfanfall gestorben ist, als wenn es ein wirkliches Aggressionsproblem gegeben hat.
    Wenn das nicht möglich ist würde ich auf jeden Fall einen erfahrenen und guten Trainer zu Rate ziehen der dich und dein Rudel beobachtet. Somit gewinnst du wieder an Sicherheit und kannst eingreifen Falls es doch ernsthafte Probleme in deinem Rudel gibt, was ich jetzt auf keinen Fall als Vorwurf meine, denn man wird, was das eigene Rudel, den eigenen Hund angeht sehr schnell "Betriebsblind"

    LG

    Franziska mit Till

    Das ist ja spannend naijra.
    Ich habe zu Weihnachten eine Aktioncam bekommen und hoffe, daß ich es am Sonntag hinbekomme unsere Trails zu filmen. Dann kannst du mal schauen ob die Beagle in deiner Gruppe ähnlich arbeiten.
    Also Till arbeitet sehr ausdauernd und schafft es mittlerweile knapp 30 Minuten konzentriert zu arbeiten. Die Nase befindet sich tief am Boden, wo auch sonst. :lachtot: Es wird also der schweren Spur gefolgt. Aufgeben kennt er nicht. :lachtot: Er arbeitet sehr zügig und trifft Entscheidungen an Kreuzungen größten Teils sehr sicher und zügig. Er ist dabei allerdings nicht ungenau. Allerdings nehme ich ihn im Tempo schon ein wenig zurück, sonst würde es zu schnell werden. Ich glaube wir haben da einen guten Weg gefunden der meinem Tempo, der Genauigkeit und seiner Motivation gerecht wird.
    Allerdings hat ein Beagle immer noch Zeit nebenbei zu erschnüffeln was sonst noch so los ist, besonders im Wald wenn er nicht genug gefordert wird. :smile: |)
    Till erlebe ich als sehr leicht zu motivieren. Für ihn ist das Arbeiten schon fast selbstbelohnend.
    Ein Beagle kennt im Normalfall keine schlecht Laune. :gut:
    Wenn du etwas spezielles wissen möchtest frage gerne.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr lieben Beagler!

    Vielleicht habt ihr ja Lust den Thread wieder ein wenig aufleben zu lassen.
    Ich fange mal an und berichte wie es bei Till und uns momentan aussieht.
    Till ist mittlerweile 4 Jahre alt. Er ist immer noch ein sehr lebhafter, aktiver und bewegungsfreudiger Beagle aber trotzdem immer in der Lage sich gut zu konzentrieren. :D :gut: Wir sind immer noch fleißig am Manttrailen und Till ist nach wie vor mit absoluter Leidenschaft dabei. :D Mittlerweile kann er schon sehr ausdauernd arbeiten und löst auch schwierige Aufgaben zuverlässig. Ansonsten ist er nach wie vor ein ausgeglichener, fröhlicher Beagle.

    Hier mal ein paar Beispiele:

    Till wie er leibt und lebt :D
    http://www.youtube.com/watch?v=-Oibwr…LCyrKHSJqu26CaA

    Hier mal ganz gesammelt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und zum Schluß bei der "Arbeit"
    http://www.youtube.com/watch?v=SuTmJe3eYoM

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ansehen und freue mich auf eure Berichte.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Dito. Wobei ich persönlich das " Fremdgestreichel " vermeide. Für mich macht es mehr Sinn, meine Hunde daraufhin zu trainieren, andere Menschen zu ignorieren, wenn ich es sage, als andere Menschen darauf hinzuweisen, meine Hunde zu ignorieren.
    Wir sind oft am Kindergarten, an der Betreuung meiner Tochter, da müsste ich quasi jedes Kind und jeden Elternteil " briefen " :hust:

    Ja, da gebe ich dir vollkommen Recht.
    Mir ist es am wichtigsten die Sache unter Kontrolle zu haben ohne dem Hund Skepsis gegenüber Fremden zu vermitteln. Ich lasse es durchaus gerne zu wenn fremde Menschen meinen Hund streicheln möchten, weil ich weiß, daß er das gerne mag und sich freut. Solange er sich an die Regel hält ist es für mich vollkommen in Ordnung. Trotzdem kann ich auch problemlos ruhig mit ihm an Menschen vorbei gehen, auch wenn sie ihn ansprechen. Entweder kommt die Freigabe oder sie kommt eben nicht. Das funktioniert bei uns sehr gut.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Nein.

    Sag den Leuten, dasss sie Deinen Hund ignorieren sollen. Wie soll er denn verstehen, wenn er doch gestreichelt wird. :headbash:

    Ich finde das persönlich den falschen Ansatz. Wenn der Hund offen ist, gerne Kontakt mag und gerne gestreichelt wird, würde ich ihm das nicht nehmen wollen. Ich würde bestimmte Regeln einführen damit man das gut unter Kontrolle hat.
    Im Freilauf würde ich den Hund abrufen wenn er von alleine auf andere Menschen zusteuert und dann mit ihm gemeinsam im Fuß hingehen. So lernt er Gehorsam lohnt sich und behält die Einstellung, daß Menschen toll sind.
    Außerdem erfährt er, daß Kontakt nur gemeinsam aufgenommen wird.
    An der Leine würde es auch im Fuß auf die Menschen zu gehen, dann ein Sitz und Freigabe, aus genau den selben Gründen.

    LG

    Franziska mit Till

    Der Verein wäre für mich auch Geschichte. Du hast es an die Leitung weiter gegeben, mehr wirst du leider nicht tun können.
    Ja, es ist wirklich Schade, daß dadurch die Organisationen im Allgemeinen in Verruf geraten.
    An deiner Stelle würde ich die Sache abhaken, auch wenn es schwer ist und du um den Hund trauerst. Du wirst da wohl nichts mehr bewirken können.
    Schaue dich nach einer seriös arbeitenden Organisation um oder nach einem tollen Züchter.

    LG

    Franziska mit Till

    Das eine Organisation hinter ihren Mitarbeitern steht finde ich auf der einen Seite auch völlig in Ordnung. Das sollte normaler Weise auch so sein. Eine Organisation sollte seinen Mitarbeitern vertrauen. Es wird bestimmt immer mal wieder vorkommen, daß diese Anfeindungen ausgesetzt werden, wenn sie jemandem, auch wenn es berechtigter Weise ist, die Übernahme eines Hundes verweigern müssen.
    Was bei einer seriösen Organisation allerdings nicht sein darf ist, daß eine Mitarbeiterin eine Vorkontrolle durchführt die selbst an der Übernahme des betreffenden Hundes interessiert ist. Diese Mitarbeiterin kann dann schwerlich objektiv sein. Da müssen bei einer kompetenten Leitung einfach jegliche Alarmglocken schrillen; und so etwas muß sie unterbinden.
    Wenn eine Mitarbeiterin Interesse an einem Hund hat für den es schon andere Interessenten gibt, ist es ihre Pflicht der Leitung gegenüber ehrlich zu sein und ihr dieses mitzuteilen. Dann hätten verschiedene, anständige Wege gefunden werden können damit umzugehen.

    LG

    Franziska mit Till

    Zitat

    Warum nicht? Was kann denn der hund dafür?[/quote]

    Nichts, aber deshalb muß man sich, meiner Meinung nach, trotzdem nicht alles gefallen lassen und damit eine Organisation unterstützen deren Methoden ich nicht in Ordnung finde in dem ich einen Hund von ihnen nehme. Dadurch wird sich bei der Organisation nichts ändern.
    In meinen Augen ist das ähnlich dem Welpen kauf beim Vermehrer. Die Welpen können auch nichts dafür und trotzdem sollte man diese Machenschaften nicht unterstützen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ist ja irre. :D
    Aber ok irgendwo muß man die Grenze halt ziehen; obwohl es für die Hunde, die knapp drüber sind, wohl eher doof ist.
    Obwohl ich, offen Gestanden, bei meinem nie auf die Idee gekommen wäre ihn zu den großen Hunden zu zählen. Ich hätte wohl eher gefragt: "Ist der noch ein Kleinhund oder schon ein Mittelgroßer?" :ops: :cough:

    LG

    Franziska mit Till