Beiträge von Maus1970

    Ok ist es nicht, aber ich bedenke immer das ein Hund erst lernen muss das es nicht ok ist und dann wir geübt.
    Meine Hunde aus dem Tierschutz haben anfangs Futter verteidigt, sie haben sicher auch früher darum im Rudel kämpfen müssen. Ich weiß noch wie dieses kleine 5 Monate alte Ding über dem Napf stand und selbst meine Althündin wegknurrte. Das Problem war nach wenigen Tagen erledigt. Sie hat gelernt das es ganz toll ist wenn sich jemand ihrem Napf nähert, das niemand ihr etwas wegnimmt, sondern sie etwas dazu bekommt. Dieser Hund hat sich ihr Leben lang alles wegnehmen lassen.
    Bei meinem Rüden war es etwas heikler, er hat nicht direkt verteidigt, sondern sich einfach entzogen und tauschen war nicht drin. So habe ich ihn anfangs gefundene eklige Sachen tragen lassen und mich tierisch gefreut wenn er es fallen liess. Irgendwann hat er auch verstanden das Beute hergeben ganz großartig ist. Er lässt jetzt auf Kommando fallen, wegnehmen ist nicht nötig.

    Grundlage war bei allen Hunden Vertrauen. Wer vertraut der schenkt.

    Das halte ich auch für einen ganz wichtigen Punkt.

    LG

    Franziska mit Till

    Danke für deine Antwort.
    Wäre es eine Möglichkeit auf der einen Seite intensiv Tauschgeschäfte mit ihm zu üben bei denen er für das Abgeben belohnt wird und das Abgegebene im Anschluß wieder bekommt. Auf der anderen Seite ihm die zu kurz gewordenen Kauschmankerl nicht wegzunehmen; sondern ihn irgendwie davon wegzulocken und dann hinter seinem Rücken zu entsorgen? Beispielsweise ihn Rufen um mit ihm in den Garten zu gehen, mit ihm zu kuscheln, spielen oder ähnliches?
    So bekommt er nicht mehr das Gefühl, daß Abgebe ihm etwas nimmt.
    Wenn er beim Fressen von sich aus aufhören würde, könnte man eine zu kurze gegen eine neue Kaustange tauschen und die zu kurze dann einfach hinter seinem Rücke entsorgen. Das geht natürlich nur, wenn er dann bei der Neuen irgendwann aufhören würde zu kauen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es, gerade für einen, drücken wir es mal vorsichtig aus, sehr Futter affinen Hund :D wie meinen; auch sehr wichtig ihm problemlos alles abnehmen zu können.
    Damit gab es bei uns auch nie Probleme. Ich habe, ganz klassisch über ein Tauschgeschäft, ein "Aus" aufgebaut.
    Die Frage ob ein Hund dabei meckern darf würde ich so beantworten: Ich halte es für falsch ihm in diesem Falle das "Meckern" also die Kommunikation zu verbieten. Andererseits halte ich es auch nicht für richtig wenn ein Hund nur unter Protest sein Futter abgibt. Für mich stimmt dann, in dieser Hinsicht, irgendetwas noch nicht. Von daher würde ich versuchen heraus zu finden wie ich mit dem Hund ein "Abgeben" erarbeiten kann bei dem er sich so wohl fühlt, daß er nicht meckern muß.

    LG

    Franziska mit Till

    Die waren wahrscheinlich nicht unterwürfig genug :applaus: :flucht:
    @Frankyfan - soweit dass wir auf Rüde oder Hündin achten müssen, sind wir noch nicht. Kommt das irgendwann so, dass ein Hund nur noch mit einem Geschlecht kann?
    Wobei die meisten Mädels hier mit Gustl nix anfangen können, zu wild.
    Wir sind jetzt bei 2 1/2 Hunden wo er mit toben kann wenn er möchte. 1/2 weil Carlo sich noch nicht sicher ist ob er Gustl zur Kenntnis nehmen soll oder nicht :ugly:

    So eine grosse Gruppe an Hundefreunden wäre super, ist aber glaube ich in diesem Stadtviertel illusorisch.

    Nein, nicht zwangsläufig. Es kann ist dahin gehend entwickeln, muß es aber keinesfalls. Till ist, als unkastrierter Rüde mit Hündinnen und Rüden gleichermaßen verträglich.

    LG

    Franziska mit Till

    Wie sieht es bei euch mit toben mit anderen Hunden aus? Dürfen eure EH nur mit festen Hundekumpeln toben oder lasst ihr sie auch mal machen wenn ihr unterwegs einen netten Hund (und Halter :D) kennenlernt?

    (Nicht dass ich die MHH von der Frage ausschliessen will, aber eure Hunde haben ja immer mindestens einen Spielkameraden zu Hause *neidisch guckt*)

    Till darf unterwegs auch zu fremden Hunden Kontakt aufnehmen. Wenn beide Hunde ohne Leine unterwegs sind und keiner ins Kommando genommen wird, dürfen die Beiden selbst entscheiden in wie weit sie Kontakt aufnehmen möchten. Wie das aussieht ist oftmals sehr unterschiedlich. Manchmal mögen sie sich auf Anhieb gleich sehr und spielen und toben eine Runde gemeinsam. Manchmal werden gemeinsam schöne Dinge geschnüffelt, oder wirklich nur kurz "Hallo" gesagt. Ganz selten läuft Till einen Bogen und es entsteht kein Kontakt. Anscheinend ist Till ein Hund der sehr sauber Kommuniziert, andere gut lesen kann und von anderen Hunden, trotz seiner Größte, ernst genommen wird. Zudem möchte er absolut keinen Streit und ist absolut deeskalierend. Von daher darf er das selbst entscheiden.
    Zudem hat er seine festen Hundekumpel die er schon kennt seit dem er noch ein kleiner Welpe war. Wir wohnen hier in einer Ecke mit recht hoher Hundedichte. Von daher trift er jeden Tag hinreichend Hunde zum spielen und toben.

    LG

    Franziska mit Till