Beiträge von LisaSaar

    Letztes Jahr, mit 23.

    Ich bin froh, mit 16 keinen eigenen Hund geholt zu haben. Nach dem Abi bin ich noch ein Jahr nach Irland gegangen, habe dann angefangen zu studieren und musste dafür umziehen (vom Saarland nach Bonn). Hätte ich da schon einen Hund gehabt, ich wüsste nicht, wie ich das geschafft hätte. Ok, auf das Jahr in Irland hätte man verzichten können, aber beim Studium hatte ich einfach keine andere Wahl. An über 70 Unis beworben und nur an einer angenommen worden. Aber im Nachhinein war das Auslandsjahr das beste was mir hätte passieren können und ich bin so froh, diese Chance gehabt zu haben!

    Naja, so ist also letztes Jahr Maya hier eingezogen, eine damals ein-jährige Podenca Hündin. Erst war sie Pflegehund, aber dann mutierten wir recht schnell zum PSV.. Pflegestellenversager :D

    Darf man fragen woher du kommst? Dann könnte man dir eventuell jemanden empfehlen, der Geschirre anfertigt.

    Ich habe meins z.B. für 22€ bekommen, maßangefertigt. Die Dame hat meinen Hund auch selbst ausgemessen und alles, weil ich es mich auch nicht traute. Es ist am Bauch auch verstellbar, da meine Maus noch zunehmen soll.
    Bei vielen gibt es auch Anprobier-Geschirre. Heißt, diese Geschirre sind komplett verstellbar, sie werden dir geschickt, du passt das Geschirr so an, das es deinen Hund nicht stört und passt und schickst dieses Geschirr dann wieder zurück. Und aus diesem Anprobier-Geschirr wird dann dein neues genäht. Da kannst du also ganz leicht ausprobieren, ob's den Hund stört :)
    Ansonsten würde ich mir ganz, ganz genau erklären lassen, wie das Geschirr sitzen soll!
    Windhunde-Geschirre liegen z.B. extra weit hinten. Sind für schnelle Läufer ideal, die beim Sprint ihre Beine arg nach hinten strecken. Diese Geschirre sollen z.B. auf der 2.-3.-letzten Rippe aufliegen.
    "Normale" Geschirre sollten mindestens 3 Finger breit hinter den Achseln sitzen (wobei ich mindestens eine Handbreite haben möchte). Sie sollten nicht zu stark rutschen, und den Hund natürlich nicht behindern.
    Und ein Halsband selbst ausprobieren ist recht sinnfrei. Die Wirbelsäule und Muskulatur sind bei einem Hund total anders ausgebildet, ganz zu schweigen vom Fell und so...

    Auf unserer Hundewiese ist auch ein Hund, dem seine halbe obere Schnauze fehlt.
    Er kommt aus Rumänien, da hat ihm ein Bauer wohl mit dem Spaten die Schnauze abgehackt.
    Der Hund rennt, tobt, spielt, pöbelt, bettelt und ist voller Lebensfreude. Schnuppern tut er, der Geruchssinn steckt ja nicht nur in der vordersten Nase. Gut, Leckerchen verstecken und ZOS sind nicht so sein Ding, aber sonst ;)
    Ich würde die OP wohl also machen.

    P.S: habe mir den Link nicht angeschaut.

    Vielleicht schreibt ihr wirklich mal auf, was euch wichtig wäre?

    Also:
    Unser Hund soll...
    ... gerne draußen sein.
    ... nicht allzu aktiv sein.
    ... Fremde melden aber nicht aggressiv sein (beißen).
    ...
    ...
    Wie siehts's z.B. mit Jagen aus? Hüten? Leicht erziehbar? Auslastung? Sportlichkeit?

    Aussehen soll er:
    ... mindestens / maximal so und so groß sein
    ... langes/kurzes Haar

    Wie sähe denn so ein Tag bei euch im Idealfall (!) aus? Also ohne Krankheit und ohne Arbeit über Nacht?


    Ich sitte momentan 4 Huskys. Alle sind sehr gerne draußen, gerade wenn's kälter wird. Alle sind enorm kinderlieb (das ist aber auch eine Erziehungssache). Aber Auslauf brauchen auch alle (gut, bis auf Gitti, die ist aber schon sehr alt und krank) - sie sind im Alter von >7 Jahre, da reicht inzwischen ein langer Spaziergang von ~1 Stunde (ihr geht doch joggen?). Und jagen tun sie auch... :roll:
    Aber ansonsten echt klasse Hunde. Verschmust, liebevoll, aber auch mitunter stur.
    Gut, ein junger Wilder will vermutlich mehr Auslauf und Action, wie diese hier..

    Vermutlich schon, die Männerquote hier ist seeeehr gering :lol:

    Also diese Erziehungsmethode habe ich bei meinem Hund auch.
    Bricht sie ein Tabu (z.B. Küche) gibt's ein Nein! und einen Schritt auf sie zu. Zweimal und sie hat's kapiert. Macht sie etwas richtig, gibt's Lob.
    Ansonsten, ja, ein Hund kann draußen glücklich werden - und euer Hund hat ja die freie Wahl ob raus in den Garten oder rein in die Wohnung. Aber ihr solltet auch an den Dreck denken, der so ein großer Hund (falls es in Richtung Berner gehen soll) macht. Gerade mit einem krabbelnden Kleinkind eventuell stressig?
    Vom Welpen würde ich auch abraten. Es ist ja euer erster Hund mit Kindern? Und für deine Frau?
    Ich würde eher zu einem adulten Hund aus dem TS raten, bei dem man schon den Charakter kennt und wo man auch weiß, ob er eventuell unter diesen Umständen glücklich wäre oder nicht.
    Hier gibt's tolle TS (Tierschutz) Hunde: http://zergportal.de/ oder, wenn es ein Berner sein soll, mal hier reinschauen: http://www.berner-sennenhunde-in-not.de/ .
    Ein Welpe ist wirklich Arbeit! Stubenreinheit kann Monatelang ein Problem sein (bei einem Kleinkind, das krabbelt echt blöd!), alleine bleiben muss manchmal extrem langsam aufgebaut werden, und und und. Klar, muss es nicht so sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch recht hoch :)

    Also ich bin mit dem Anfang noch nicht so zufrieden, aber ich sag mal so.. die Anforderung für eine Englisch-Studentin und einer 16-jährigen Schülerin sind ja unterschiedlich. ;)
    Wenn's zuuuuu extrem aufgepuscht ist, merkt der Lehrer das ja auch.
    Falsch ist er nicht, mein Satz (zumindest nicht das ich wüsste :lol: ), aber für meine Bachelor Arbeit wäre das halt nicht akzeptabel.

    Falls du übrigens noch mehr Hilfe brauchst, einfach kurz PN oder so. Ich kann's zwar nicht versprechen, aber ich würd versuchen dir bei dem ein oder anderen zu helfen :)