Beiträge von Moosmutzel

    Ich habe den Tangle Teezer schon öfter gesehen, hätte nicht gedacht das das Plastikteil so gut ist.
    Ich habe nur Angst, das die Kunststoffborsten die Haare " aufladen " und es beim kämmen knistert :ops:

    Ich konnte nichts derartiges feststellen. Meine Tochter hat auch einen Tangle Teezer und auch da keine statische Aufladung bzw. fliegenden Haare. :gut:

    Alle Bürsten und Kämme haben nicht so wirklich was getaugt für das Fell meiner Hunde bzw. haben meinen Ansprüchen nie so wirklich genügt. Auf die Empfehlung einer Freundin hin hab ich uns nen Tangle Teezer, falls das Ding Jemand kennt, besorgt. Ein Art Striegel aus Plastik, auch die Borsten. Und was soll ich sagen, das Teil is wirklich super, kämmt die alten Haare ohne zu ziepen raus, entwirrt die langen Zotteln am Schwanz und plötzlich lieben es meine Hunde auch gebürstet zu werden.

    Dann verwendest du aber positive Strafe bzw. aversive Einwirkungen und hemmst.
    Also das, was man ja laut einigen nur benutzt, wenn man unfähig ist oder das als Mensch "braucht", wegen einer sadistischen Ader oder so..

    Das weiß ich. ;) Extreme Meinungen gibt es überall und das fand ich schon immer gefährlich.
    Ich kann mich mit einer autoritativen Erziehung am ehesten anfreunden und es entspricht auch weitestgehend meinem persönlichen Erziehungsstil.

    Genau..und nun sind wir wieder in der Schiene: Alle die nicht außschließlich positiv und mit Ei ei ei dutzi dutzi arbeiten sind blöde..müssen ihre Gewalt-oder Machtphantasien am Hund auslassen...anders kann ich "manche Menschen brauchen es" nicht definieren.

    [...]

    So war das gar nicht gemeint!
    Ich bin für das verantwortlich was ich schreibe, aber nicht für das was Du dann verstehst.

    Wie gesagt, nicht der Mensch braucht es nur weil er nicht anders kann, manchmal auch weil er nicht anders will und das finde ich überhaupt nicht verwerflich. Auch macht es sie deswegen nicht zu schlechteren Menschen, oder mich zu einem Besseren. Wie kommt man darauf? Wenn er denn das Tier nicht misshandelt, ihm immer Schmerzen zufügt, oder dauerhaft unter Druck setzt.
    Manchmal braucht der Mensch aber auch schnell ein Ergebnis, schnelle Trainingserfolge, weil es die Situation erfordert, z.b. wenn Jemand auf lange Sicht beeinträchtigt oder gefährdet wäre. Alles legitim!

    Nunja... da wäre erst einmal die Frage, was du unter "aversiven" Methoden verstehst?
    Für einige Hundetypen (in der Literatur als "high dopamine breeds bezeichnet) ist negative Strafe schnell ein aversiverer Zustand als positive Strafe.

    Und wie gesagt, ich sehe im Alltag zu viele Leute (und Trainer), die sich eben nicht zusammenreißen können und irgendwann unfair zu ihren Hunden werden. Ich verstehe nicht, warum das nun besser ist, als insgesamt fair mit dem Hund umzugehen und irgendwann mal im Verlauf des Lebens einen Bodyblock zu verwenden.

    Ich kann`s Dir nicht sagen. Ich glaube hier wurde es schon öfter erwähnt, dass es vom Empfänger abhängt und er entscheidet, ob es strafend empfunden wird bzw. wirkt, auch wenn ich als Agierender es als Strafe anwenden wollte. Das ist auch mein Standpunkt.
    Das heißt also wir können nur spekulieren und Entscheidungen anhand von Dem was uns geboten wird treffen.
    Außerdem finde ich nicht, dass Strafe per se was Schlimmes ist. Auch im Training gibt es bei mir Bodyblocks. Ich denke auch selten darüber nach ob es sich bei meinen Aktionen nu um positive o. negative Strafe oder negative Verstärker handelt. Ich reflektiere und denke hinterher drüber nach, ja. Und dann passe ich an. Allerdings muss man eben schon vorher wissen was man nicht möchte und wie man fair bleibt. Eben drauf achten wie man etwas im Training nutzt, Strategien im Kopf haben wie ich mein Ziel erreiche ohne viel Unmut beim Tier zu erzeugen.
    Das wäre wünschenswert.

    Wenn es um`s Training geht seh` ich nicht, dass es vom Hund abhängt ob man aversive Methoden wählt (Was nicht heißt, dass man andere Methoden nicht vom Hund abhängig machen sollte) und schon gar nicht, dass der Hund derartige Methoden "braucht". Das Wort "brauchen" finde ich in dem Kontext unangebracht. Die Wahl der Methoden und Techniken ist da halter- und situationsabhängig.

    Das ist aber nur meine Ansicht und muss Niemand teilen, das nur mal dazu.

    Wenn es um Schadensvermeidung-/begrenzung geht ist es auch vom Hundetyp abhängig wie man mit der Situation und dem Hund umgeht.

    Ein Hund ist kürzlich auf Grund einer Vergiftung verstorben.
    Man muss wohl davon ausgehen, dass es sich hier eventuell um einen vorsätzlich gelegten Giftköder handelt, Ermittlungen laufen. Bis dahin will man als Hundebesitzer vielleicht den Bereich des Rittnerthofs in Karlsruhe, zwischen Durlach und Stupferich, meiden?!
    Daher informiere ich hier lieber über den Vorfall.

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid…&type=3&theater