Beiträge von Moosmutzel

    Ich muss über den Verlauf dieser Diskussion wirklich nur noch schmunzeln. Will man bewusst falsch verstehen? Muss es abdriften in eine unsägliche "ich bin im Recht und ihr habt keine Ahnung"-Schlacht? DAS macht mich müde.
    Und ich werde jetzt sicherlich nicht anfangen zu erklären, wie ich positiv aufbaue Waheela.

    Was mir allerdings auffällt in diesem Diskussionsverlauf ist die Tatsache, dass die, ich nenne sie mal "Wattebäuschler" doch wesentlich vehementer und mit vorwurfsvollem Unterton versuchen, den Usern, die es anders handhaben, ihren Anspruch auf Richtigkeit auf zu zwängen.

    [...]

    Ich glaube Du siehst das zu eng. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass hier Niemand den Anderen abwerten will. Jeder möchte eben so gut wie möglich den Anderen überzeugen, was ja auch normal ist. Denn sonst müsste man nicht diskutieren, sondern könnte Monologe halten. Wenn Argumente nicht ziehen wird es oft lästig. Dann kann es bei Einigen irgendwann vorwurfsvoll klingen und Andere machen sich über Meinungen lustig. Beides unschön. :muede: Aber man kann auch irgendwann drüber stehen.
    Jeder der Diskussionspartner hat irgendwann mal das Gefühl missverstanden zu werden. Aber Jeder nimmt nur das an was ihm plausibel erscheint.

    Mensch KANN nicht kommunizieren wie ein Hund!Das hat etwas mit innerartlicher Kommunikation zu tun.


    Clicker, Auftrainieren von Kommandos etc beruht auf Konditionierung.
    Das ist simple Biologie.
    Lerngesetze, welche für alle Säugetiere (wozu Hund und auch Mensch gehört) gültig sind.

    Seh` ich auch so!
    Ich bin aber eben auch der Meinung dass wenn es sich Jemand zutraut sich der Kommunikationsmitteln von Hunden zu bedienen, kann er es versuchen. Um seine persönlichen Grenzen zu ziehen und zu wahren, macht es durchaus auch Sinn. Als Erziehungsmittel aber finde ich es etwas ungeeignet, eben weil man als Mensch sich gern verschätzt und sich somit mit Ergebnissen konfrontiert sehen könnte die so nicht gewollt oder so nicht absehbar waren.

    Meine Hunde meiden keine Worte und ein Abbruchkommando ist kein Selbstläufer, sondern wie das Wort "Kommando" schon sagt, man "kommandiert" ... und dazu muss der Hund wissen, was er da tun muss - es ist also absolut auftrainiert
    und somit nix erschreckendes

    So ist das Leben! :smile: Kann ein Selbstläufer sein, weil es "unbewusst" vom Halter auftrainiert wurde, der Hund es also unweigerlich verknüpft hat. So war es von mir gedacht.
    Kann aber eben auch ein Kommando sein welches bewusst auftrainiert wurde (wie bei Euch), das Kscht dabei auch nicht als Schreckreiz fungiert, also weder als solcher gedacht war noch vom Empfänger als dieser wahrgenommen wird.

    Dieses "Kscht" Geräusch löst in mir Spannungen aus. Ich finde das Geräusch widerlich.
    Aber stimmt, es ist eigentlich nichts Anderes als ein Abbruchsignal und vor allem ein Wirksames weil es vorher nicht unbedingt verknüpft werden musste. Es ist meiner Meinung nach ein Selbstläufer, weil es eben doch erschreckend wirkt, beim Einen mehr, beim Anderen weniger.
    Vielleicht mag ich es deswegen nicht, weil ich mich unweigerlich erschrecke. Aber ein Pfiff für den Rückruf kann mich als Unbeteiligter auch erschrecken, so ist`s ja nicht.

    Bemerkenswert finde ich aber bei vielen Hundeleuten denen ich so begegne, dass es sich ihrer Ansicht nach bei einem "Kscht" (unterstützt mit Körpersprache) nicht um ein Kommando (Signal) handelt sondern rein um Kommunikation. :ka:
    Ich kann diesen Methodenstreits und Grabenkämpfen um Dressur und Kommunikation und so weiter, nichts aber auch rein gar nichts abgewinnen, und finde es gelinde gesagt albern. Das nervt mich an Hundeschulen und Trainern gewaltig! Diese Verliebtheit in Begrifflichkeiten. :dead:

    Also die Kritik daran wenn Jemand als Leckerlieautomat fungiert kann ich nicht wirklich nachvollziehen, tut dem Hund wenigstens nicht weh und hat weniger Nachteile als unnachgiebige Härte und kann mir demnach doch völlig wurscht sein?!
    Meine Hündin besteche ich auch immer wieder und sie orientiert sich zu mir bzw. zu meiner Hand in der Tasche. :hust: Und man könnte den Eindruck gewinnen die macht nix ohne Gegenleistung. Könnte sogar stimmen. xD
    Ich habe im Laufe meiner Hundehalterkarriere mir selbst eingestehen müssen, dass man die Trainingsmethoden anderer Halter gerne danach bewertet was man selbst für Vorstellungen vom Umgang mit dem Hund hat. Das will ich eigentlich nicht mehr zulassen.
    Kritische Betrachtung von Etwas muss ja nicht bedeuten, dass ich den Anderen für unfähig hält. Klingt aber immer bissl danach. :muede: Den Stiefel muss ich mir selbst auch oft anziehen. :ops:

    Mein AnnyX sieht auch abgeranzt aus, is es aber eigentlich gar nicht wirklich. Auf jeden Fall ist alles heile, außer die abgewetzten Schnallen, durch das an der Wand lang Geschrubbe meiner Hündin. :hust: Gewaschen hab ich das Geschirr nur in dem ich es in der Wanne kräftig mit Wasser abgebraust habe. Ich bin zufrieden.