Ich hab mich über den Facebook Messenger bei Denen gemeldet und hab ganz fix Antwort bekommen. Hab alle Maße und ein Bild meinens Hunde eingeschickt.
Beiträge von Moosmutzel
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@Kleenes87 Je nach Situation und Hund kann beides richtig sein. Auch handelt nicht jeder Hund aus Angst.
Aber Angst bestätigen oder dadurch bestärken kann man nicht.Grundsätzlich kann man nur das Verhalten welches aus der Angst resultiert verstärken. -
Es geht ja darum Fehlverhalten dauerhaft zu löschen in dem man mittels pos. Verstärker das erwünschte Verhalten etabliert und dieses Verhalten somit das Unerwünschte ersetzt, da der Hund durch Belohnung gelernt hat, dass die Situation, die ihm vorher als unangenehm erschien, gar nicht so unschön ist.
Oft puscht Maßregelung die Situation noch, lässt Emotionen hochkochen und der Hund fühlt sich noch unwohler in einer Situation die ihn eh schon stresst.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist den Hund hinter sich zu nehmen, ihn abzuschirmen und ihn dann für ruhiges Verhalten zu belohnen. Es mag im ersten Moment sehr technisch wirken, aber es hat Erfolg und das längerfristig. Daher bestätige ich im Training lieber so oft es geht erwünschtes Verhalten und maßregle nur in Momenten wo es mir angebracht erscheint.Hunde untereinander maßregeln sich meist situativ. Außerdem steht ihnen nicht oder nur bedingt das Erziehungsmittel der positiven Verstärkung zur Verfügung.
Außerdem bin ich Mensch und kein Tier und habe daher viele verschiedene Möglichkeiten meinem Hund die Dinge die ich mir von ihm wünsche begreiflich zu machen.Hier in diesem Thread würde ich nicht um Grundsätzlichkeiten diskutieren sondern auf konkrete Fragen eingehen und Hilfe an die Hand geben wollen (wie es ja von vielen Usern geschieht).
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Wir sind mit dem Taschetragen-Training noch nicht weit und auch haben wir sonst kein sauberes Apportiertraining gemacht, nur mal so den Futterbeutel bringen und nen schwimmfähigen Dummy aus dem Wasser holen, aber bis jetzt sind wir dabei die Tasche aufzunehmen und für einige Sekunden zu halten.
Danach, wenn das sitzt will ich weitergehen und erreichen dass er die Tasche ein paar Schritte in meine Richtung trägt, so der Plan.
Wobei mir jetzt auffällt, dass wir dringend weiterüben sollten.
Ich lese hier also mal interessiert mit.
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Daumen sind gedrückt und wir hoffen auf Rätsels Lösung!
Vielleicht schon ganz bald?!
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Das Clickgeräusch ist ein Versprechen auf eine Belohnung.
Ein Verhalten wird verstärkt, und der Hund die Verknüpfung zwischen seinem Handeln und der Belohnung herstellen. Der Clicker/das Geräusch ist Mittler zwischen Tat und Resultat, Aktion und Reaktion, also Verhalten und die darauffolgende Belohnung. Wenn der Hund verstanden hat, dass sich sein Verhalten lohnt, wird er es öfter zeigen und der Clicker hilft dabei, dass der Hund den Zusammenhang begreift.
Wenn mein Hund gar keine Leckerlies mag aber auf ein Spiel mit nem Spielzeug abfährt dann fungiert ein gemeinsames Spiel als Belohnung.
Man kann aber auch Strafe ankündigen.
Alles was dem Hund an Zuwendung entgegengebracht wird kann von ihm als belohnend empfunden werden und kann, im richtigen Moment angewandt, Verhalten verstärken, gewollt oder ungewollt. -
Wichtig ist doch, dass man in den Dialog tritt, beide Seiten Bedenken äußern dürfen ohne dann vom Gegenüber schief angesehen zu werden.
Weder möchte ich als Klugscheißer dastehen noch der Arzt als Abzocker..., denke ich mir.
Da hilft nur miteinander reden! -
Wir clickern auch oft Alltagssituationen und ich bin meilenweit davon entfernt meinen Hund mittels Futter zu erpressen, weil ich ihn weder locke noch überrede! Er wird einfach nur dafür belohnt, dass er ein bestimmtes Verhalten zeigt (welches ich als wünschenswert erachte).
Es hilft uns bei dem Erlernen von Zusammenhängen und Verknüpfungen im Alltag. Wir fanden mit Clicker und Futterbelohnung eine gemeinsame Sprache.
Vertrauensaufbau und Bindung sah bei uns auch anders aus. -
Da heißt es so vorausschauend wie nur irgend möglich zu sein und Situationen so gut es eben geht zu vermeiden in denen der Hund so selbst aktiv wird, um sich den Auslöser vom Hals zu schaffen.
Mir ging es die letzten Monate nur so, dass ich meinen Rüden von Männern fernhalten musste sonst wäre er sehr unangnehm geworden. Wenn es doch mal unvermeidlich war hab ich ihn hinter mich genommen und bin ohne ein Wort am "Bösen" vorbei...
Und dann ging`s weiter im Training ohne auf das negative Erlebnis zurückzuschauen.Viel Erfolg!

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Das Problem ist, dass man so kleinschrittig wie möglich vorgehen muss. Wenn er sich "aufregt" is es schon zu nah, dann muss man den Abstand wieder vergrößern.
Lerne so viel wie nur möglich über hündische Kommunikation und über die Psyche Deines eigenen Hundes, um zu wissen wie Du reagieren musst. Dafür ist es immer gut einen kompetenten Hundetrainer zur Seite zu haben!
Einen Hund für bestimmte Dinge zu sensibilisieren oder zu desensibilisieren dauert und ist Arbeit.