Das Clickgeräusch ist ein Versprechen auf eine Belohnung.
Ein Verhalten wird verstärkt, und der Hund die Verknüpfung zwischen seinem Handeln und der Belohnung herstellen. Der Clicker/das Geräusch ist Mittler zwischen Tat und Resultat, Aktion und Reaktion, also Verhalten und die darauffolgende Belohnung. Wenn der Hund verstanden hat, dass sich sein Verhalten lohnt, wird er es öfter zeigen und der Clicker hilft dabei, dass der Hund den Zusammenhang begreift.
Wenn mein Hund gar keine Leckerlies mag aber auf ein Spiel mit nem Spielzeug abfährt dann fungiert ein gemeinsames Spiel als Belohnung.
Man kann aber auch Strafe ankündigen.
Alles was dem Hund an Zuwendung entgegengebracht wird kann von ihm als belohnend empfunden werden und kann, im richtigen Moment angewandt, Verhalten verstärken, gewollt oder ungewollt.
Beiträge von Moosmutzel
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Wichtig ist doch, dass man in den Dialog tritt, beide Seiten Bedenken äußern dürfen ohne dann vom Gegenüber schief angesehen zu werden.
Weder möchte ich als Klugscheißer dastehen noch der Arzt als Abzocker..., denke ich mir.
Da hilft nur miteinander reden! -
Wir clickern auch oft Alltagssituationen und ich bin meilenweit davon entfernt meinen Hund mittels Futter zu erpressen, weil ich ihn weder locke noch überrede! Er wird einfach nur dafür belohnt, dass er ein bestimmtes Verhalten zeigt (welches ich als wünschenswert erachte).
Es hilft uns bei dem Erlernen von Zusammenhängen und Verknüpfungen im Alltag. Wir fanden mit Clicker und Futterbelohnung eine gemeinsame Sprache.
Vertrauensaufbau und Bindung sah bei uns auch anders aus. -
Da heißt es so vorausschauend wie nur irgend möglich zu sein und Situationen so gut es eben geht zu vermeiden in denen der Hund so selbst aktiv wird, um sich den Auslöser vom Hals zu schaffen.
Mir ging es die letzten Monate nur so, dass ich meinen Rüden von Männern fernhalten musste sonst wäre er sehr unangnehm geworden. Wenn es doch mal unvermeidlich war hab ich ihn hinter mich genommen und bin ohne ein Wort am "Bösen" vorbei...
Und dann ging`s weiter im Training ohne auf das negative Erlebnis zurückzuschauen.Viel Erfolg!

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Das Problem ist, dass man so kleinschrittig wie möglich vorgehen muss. Wenn er sich "aufregt" is es schon zu nah, dann muss man den Abstand wieder vergrößern.
Lerne so viel wie nur möglich über hündische Kommunikation und über die Psyche Deines eigenen Hundes, um zu wissen wie Du reagieren musst. Dafür ist es immer gut einen kompetenten Hundetrainer zur Seite zu haben!
Einen Hund für bestimmte Dinge zu sensibilisieren oder zu desensibilisieren dauert und ist Arbeit. -
Mit den Kontakten muss man Fingerspitzengefühl beweisen. Nicht auf Biegen und Brechen versuchen den Hund für Kinder zu erwärmen! Der Hund muss Kinder meiner Meinung nach nicht lieben sondern sich "nur" neutral zu ihnen verhalten können.
Daher würde ich erst üben, dass der Hund sich ohne Aktion, ohne Furcht in der Nähe von Kindern aufhalten kann, und ohne dass konkreter Kontakt zu ihnen besteht.
Also vielleicht mit Kindern "trainieren" die Hunden nicht soviel abgewinnen können und keinen direkten Kontakt zum Hund suchen, eben nur ihr Ding machen und der Hund kann in aller Ruhe beobachten.
Außerdem sollte man es tunlichst vermeiden irgendwas erzwingen zu wollen. -
[...] Schüchternheit und ängstlich war sie von Anfang an. [...]
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Es gibt einen kleinen Ruck an der Leine ein scharfen Nein oder pscht und es wird zielstrebig weiter gelaufen.
[...]Das halte ich, gerade in Anbetracht der ersten Aussage, für völlig unangemessen und kontraproduktiv. Das tut der Psyche Deines Hundes sicher nicht gut, wenn er für sein unsicheres Verhalten auch noch gemaßregelt wird. Lieber Vertrauen aufbauen, ohne zu verunsichern. Schutz bieten ja, die Situation für den Hund klären, ruhig und bestimmt weiter gehen, ohne Gewese drum zu machen ok, aber sonst?!
Aber auch ich halte es wirklich nicht für verkehrt die Kontakte gering zu halten und wenn dann ausgewählte Kontakte und da für eine entspannte Atmosphäre sorgen, damit der Hund da positive Erlebnisse mit dem ihm "Angst machenden" Objekten bekommt. -
Heute gab es:
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Rinderleber, Hühnerherzen, Staudensellerie, Zucchini, Blumenkohl, dazu SpiralnudelnZum Nachtisch ein Ohr mit Fell
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[...]
Smilla ist mein persönlicher Traumhund, immer gewesen (ich denke, das konnte man hier im Forum auch rauslesen, immer wieder). Und gerade deshalb ertrage ich es nicht, sie nur noch als Schatten ihrer selbst zu sehen. Vor allem, wenn sie sichtbar leidet. Ich hoffe so sehr (und könnte schon wieder heulen), dass wir das irgendwie noch hinkriegen. Zumindest dass es ihr die meiste Zeit gut geht und wieder mehr "Leben" möglich ist
Ich bin selbst überrascht, aber ja, es macht es leichter. Zusätzlich zu allem noch zig Dingen hinterher zu trauern, immer nur zu denken "und das darf sie jetzt nicht", das tut nur weh und sonst nichts. Wir haben viel verloren, aber es gibt sie noch, die guten Momente und die Dinge, die wir gemeinsam machen können. Ich fand es lange fürchterlich, dass andere Menschen Smilla als "krank" wahrnehmen. Doch nicht diese personifizierte Lebensfreude, das durfte nicht wahr sein. Es ist wahr, es ist so. Es ist leider kein Alptraum, aus dem man wieder aufwacht. Aber es ist immer noch Smilla und sie hat Lebenswillen und gute Momente und wir kämpfen.Das tut in der Seele weh das so zu lesen, und ich wünsche Euch Alles erdenklich Gute!

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Echt?
Wieviel cm sollen den am Besten zwischen Nasenspitze und Gitter sein? 
Bei dem den Dein Hund jetzt auf hat würde 1cm (oder sogar nur `n halber) kürzer schon reichen, aber das Polster ist halt auch zu massiv für die zarte Schnauze Deines Hundes, würde ich jetzt sagen.