Beiträge von Grinsekatze1

    Ein Züchter der kupiert hat doch das Wohl seiner Welpen nicht im Sinn; warum fügt er ihnen Schmerzen bei, die vermeidbar und unnütz sind. Mir erschließt sich dieser Thread nicht, zumal ich immer noch nicht weiß um welche Rasse es sich handelt.

    Ich lebe hier an direkter Grenze Grenze zu Fankreich und erlebe immer wieder, dass in Deutschland gekaufte Dobermänner nach Frankreich zum Kupieren gebracht werden und nach Verheilung der Wunden wieder zurück gebracht werden. Ich habe immer noch nicht verstanden warum man diesen Hunden so ein Leid antut. Wer glaubt, dass Ohren abschneiden nicht wehtut, der soll sich selbst mal die Ohrmuschel abschneiden lassen.

    Ich finde es sehr schade, dass Du der Konstellation Freundin /Deinem eigenen Hund keine Chance einräumst.

    Du kannst vieles dafür tun um die Situation für Dich zu ändern. Das kostet aber Energie, Kraft und ein Durchsetzungsvermögen.

    Irgendwann brauchst Du wieder die Hilfe Deiner WG-Genossin, Dein Hund fühlt sich dort sehr wohl, warum nicht Kompromisse eingehen? Natürlich ist es nicht schön, wenn Deine Freundin wenig einsichtig ist und "Deine" Gefühle nicht wahr nimmt, ignoriert; Dich wenig unterstützt. Es ist auch nicht in Ordnung, dass sie es erlaubt den Hund bei sich schlafen zu lassen, wenn Du anwesend bist.

    Vielleicht fehlt es Dir einfach am Durchsetzungsvermögen: Dein Hund - Deine Entscheidungen!

    Jagdgebrauch hin oder her. Die Rutenverstümmelung halte ich persönlich für totalen Quatsch. Sie ist auch nicht wirklich hinterlich bei der Jagd.

    Es gibt mehrer Jagdhunderassen, die nicht kupiert werden und dennoch beim Jagdeinsatz voll einsatzfähig sind. Gerade bei der Wasserarbeit halte ich eine komplette Rute (Steuer) für unersätzlich.

    Ich halte es für unnötig gewisse Jagdhunderassen zu kupieren; warum denn? Will man damit beweisen, dass es ein "Jagdhund" ist?

    Nein, mir fehlt das totale Verständnis.

    Ich würde sagen, dass in Deinem Text sehr viel Eifersucht zu Tage tritt. Verständlich, wenn der "bekannte Besuch" kommt und Du abgesägt bist.

    Dein Hund freut sich, weil er bei Deiner Freundin eine schöne Zeit hatte und dort Bindung aufgebaut hat. Was ist denn da verwerflich, wenn er sich ihr zuwendet, wenn sie denn mal da ist. Freue Dich doch darüber, dass im Fall aller Fälle Du weißt, dass Dein Hund dort jederzeit gut untergebracht ist.

    Wenn die Freundin da ist, lass doch die beiden Ihre Freundschaft ausleben; stets in der Gewissheit, wenn die nicht mehr da ist, ist Dir die Liebe Deines Hundes sicher.

    Außerdem kannst Du ja daran arbeiten, Dich interessant zu machen - ein lockeres Spiel aufbauen, vielleicht zu Dritt -um die Situation zu mildern.

    Mein Hund freut sich auch wie Bolle, wenn er auf "Bekannte" trifft und da muss auch ich zurück stecken. Tue ich gerne, weil ich weiß, mein Hund liebt mich trotzdem!

    Warm sollte man denn bis zum bitteren Ende alles Auskämpfen? Damit der Überlegene seiner Kräfte bewusst wird und immer wieder sich austesten muss?

    Ich finde das Verhalten beider Hundehalter so in Ordnung, wenn ein rechtzeitiger Abbruch herbeigeführt wird, weil so jeder Hund die gleichen Chancen hat und vermittelt wird, dass man zwar Prollen darf, aber das Sagen eben Herrchen/Frauchen hat.

    Im gemeinsam im Haushalt lebenden Rüden wird man ja auch nicht auf Teufel komm raus aukämpfen lassen, sondern regulierend eingreifen.

    Lass den Nachbar mit dem Dalmatiner doch reden. Der sucht damit eine Entschuldigung, dass eben was passiert ist.

    Ich würde jetzt vorübergehend der Sache aus dem Weg gehen - Abstand gewinnen und mit meinem Hund einfach andere Wege gehen.

    Sehe es nicht als Flucht vor dem Gerede, sondern einfach so, dass es von Dir ein Zeichen des lieben Friedenswillen ist.

    Einfach sich mal eine Zeit aus dem Weg gehen.

    Grundsätzlich würde ich den Kontakt zwischen Rüden/Hündinnen als eine Art "Begrüßung" zu lassen. Was darüber hinaus geht, würde ich nicht erlauben, weil:

    1. manche Hündinnenbesitzer einen potenten Deckrüden suchen um eben mal Welpen haben zu
    können - vielleicht grinst deshalb der ein oder andere Hündinnenbesitzer. Wer weiß denn
    schon was in den Köpfen der Menschen so vor sich geht.

    2. In einem bestehenden Hunderudel schaut der Rudelchef auch nicht bedingungslos zu, wenn
    der Jungspund oder Rivale bei den Damen anbändelt.

    Deshalb erachte ich es als meine Aufgabe meinem Rüden Grenzen zu setzen. Er darf hinlaufen, schnuffeln und mehr aber auch nicht.

    Ich würde die Sache erst einmal ruhen lassen und abwarten was da eventuell kommt, oder nicht kommt.

    Wenn Du und Amy in der Nachbarschaft bekannt seid, dann ist das doch für Euch ein Pluspunkt. Lass Dich nicht zu Gesprächen über den Nachbarn hinreißen, stehe drüber.

    Die Zeit wird für Dich arbeiten.

    Irgendwann wenn etwas Gras darüber gewachsen ist, würde ich den Nachbarn höflich um ein Gespräch bitten und ihm mein Bedauern ausdrücken, dass die Hundekanntschaft so entgleist sei. Höflich bleiben, drüber stehen!

    Sieh es doch einmal so: Dein Hund arbeitet für was ganz besonderes - eben die Wurst. Deine trockenen Leckerli findet er nicht akzeptabel.

    Wie würdest Du es finden, wenn Dein Arbeitgeber zu Dir sagt, "arbeite heute länger, ich übernehme die Abendbrotstullen". Würdest Du es dafür tun? Wenn er die Überstunden dann aber am nächsten Tag frei gibt, oder sogar bezahlt, würdest Du das Angebot wesentlich interessanter finden.

    Genauso geht es Deinem Hund!

    Der Lohn der Arbeit ist für ihn die Wurst. Die soll er natürlich nur dann erhalten, wenn seine Leistung dementsprechend war.

    Am Anfang eben viel Wurst und die dann zwischendrin mal nur mit Streicheleinheiten oder Spiel ersetzen, so dass sich kein Automatismus ergibt.