Beiträge von Grinsekatze1

    Große Reden gegen die Rassehundezucht schwingen viele. Wirklich liefern tun nur die wenigstens.

    Nach seitenlanger Diskussion erscheinen mir diese beiden Sätze als äußerst sinnvoll.

    Interessant wäre doch, was all die Gegner, Befürworter, Studienbefürworter und vielleicht sogar Besserwisser als "Lösung" präsentieren wollen.

    Nicht der Verband macht einen guten Züchter aus, sondern seine persönliche Einstellung zur Zucht, zur Hundehaltung und seine Liebe zum Tier.

    Ein Verband kann die Rahmenbedingungen zum Züchten festlegen, aber nicht die Gesinnung des einzelnen Züchters.

    Ich persönlich tendiere zum Verbandszüchter, wobei mir der Verband fast egal ist, wenn der Züchter ordentlich und tierschutzgerecht züchtet.

    Vorsorgeuntersuchungen wären wir sehr wichtig, wobei mir ein Schreiben vom Haustierarzt mit dem Allgemeinbegriff "ist gesund" nicht ausreichen würde.

    Das Internet ist ja voll von Angeboten, da wirst Du fündig werden.

    Allerdings, wenn Dein Hund eh nicht draußen bleiben will oder soll, würde ich nicht zwingend eine Vollisolierte Hütte hinstellen. Da reicht eine einfache Hütte, die mit einem Vetbed, dicken Kissen/Matraze und einer dicken Decke ausgestattet ist. Draußen will der Hund ja sehen können und wird damit eh, wenn überhaupt, nur am Eingang liegen.

    Meine Hunde benutzen gerne eine Liege (gibt es für Hunde). Kissen drauf, Decke drauf und wer mag kuschelt sich ein. Draußen sind meine Hunde nur, wenn auch ich im Garten bin. Ansonsten schleichen die eher um mich rum. Sie könnten ja was verpassen!

    Ich sehe eigentlich keinen Anlass den Hund auf den Arm zu nehmen, wenn ein entgegenkommender Hund angeleint und ansonsten gut geführt wird. Da soll der Kleine lernen dürfen, dass eben nichts passiert.

    Etwas anders sehe ich dass, wenn freilaufende Hunde angerannt kommen. Da darf der Kleine auch mal auf den Arm und sich in Sicherheit wiegen.

    Ansonsten empfehle ich solchen "unsicheren" Hunden ein Gruppentraining auf dem Hundeplatz.

    Die Hündin hat seit etwa einem Jahr (langsam zunehmend, vor einem Jahr entdeckt) über dem (aus Hundesicht) rechten Auge so eine Vertiefung. Zwei Tierärzte, der aktuelle und ein anderer, sagten, dass das wohl der Kausmuskel ist, der da erschlafft, dieser führt von oben..........................

    Vor Jahren hatte ich einen 10jährigen Dackel, der mit Durchfall, Erbrechen, Fressunlust (Schübe) krank geworden ist. Behandlung über Magen-Darminfekt ....... Zog sich auch einige Monate hin, bis ich eines Tages bemerkte, dass seine linke Gesichtshälfte komplett an Muskelatur verloren hatte. Sah aus, als sei diese Gesichtshälfte, die Knochenkontur nur noch Haut. Sah makaber aus! Selbst mein TA konnte sich das nicht erklären! Bis der alte Vater von meinem TA (auch TA, in Rente) einmal in der Praxis auftauchte. Er sah mich, sah meinen Hund und sagte mir, dass diese Gesichtshälfte nicht mehr von Nerven versorgt worden ist und deshalb die Muskulatur zurück gegangen ist.

    Da schubweise Fressunlust - Hunde hätte gerne gefressen, ekelte sich aber sichtbar - wurde der Bauchraum geschallt. Ergebnis: Tumor in der Leber.

    Das heißt jetzt aber nicht, dass es bei Deinem Hund ebenso ist. Es kann so Vieles sein. Deshalb unbedingt Ultraschall und Röntgen!