Beiträge von Grinsekatze1

    Bei uns gibt es allenfalls am Ende/Anfang der Fußgängerzone einen Hundebeutelspender. Der ist aber immer leer! Na ja, warum wohl?

    Weil sich hier einige Menschen - auch solche ohne Hund - die Säcke voll stopfen. Dann ist nichts mehr da!

    Zusätzliche Mülltonnen gibt es nicht. Wenn wundert es da, dass bestimmte Bereiche in der Innenstadt zugekotet sind. Viel Stimmung gegen die Hundehaltung. Manche Menschen kapieren es aber nicht!

    Also den Kot fremder Hunde in meiner privaten Tonne, die ich dann auch noch bezahlen muss, finde ich nicht so toll. Allerdings kann ich verstehen, dass man den Kotbeutel nicht ständig mit sich herumtragen will.

    Von daher - wenn da 3-5 Beutel wirklich in meiner Mülltonne landen, dann schaue ich da wohlwohlend drüber hinweg. Ist mir lieber, als wenn ich die ganze Kacke auf dem Bürgersteig selbst entsorgen muss oder sie noch auseinander getreten wird.

    Den Sinn versteh ich dennoch auch nicht. Seit wann brauchen denn Katzen eine Kita?

    Weil Menschen sich Tiere anschaffen und die Verantwortung , wenn es denn schief laufen sollte, gerne abgeben. Und, weil man sein schlechtes Gewissen beruhigen möchte; abends endlich zuhause, will man ja seine Ruhe und sich nicht noch mit Katzenspiele beschäftigen.

    Ich kenne etliche Katzenhalter. Das Gro davon lässt den Katzen tagsüber freien Lauf und abends kehren die Katzen zurück. Ein wirklich kleiner Teil hat den Garten katzensicher eingezäunt (jawohl das geht) und überlässt auch hier den Katzen einen gesicherten Auslauf. Die zweite Haltung ist deutlich die sicherste und dennoch kann die Katze ihren Bedürfnissen nachgehen.

    Alles hat zwei Seiten. Die Trainer die wie Pilze aus dem Boden schiessen haben ihr gutes wie schlechtes. Es zeigt aber, dass Veränderungen gibt.

    Veränderungen in dem Sinn, dass man selbst sich nicht einbringen will oder kann und den Unterhaltungswert an andere abgibt.

    In der Hundeszene sind ja schon viele Hundetrainer einfach nur Schrott und jetzt geht das mit Katzen los, weil die Hundeszene abgelutscht ist. Neuland gefunden!

    Die ausgeprägte Schnauze wäre für mich jetzt alleine nicht ausschlaggebend um zu sagen, dass dieser Hund gut atmen kann.

    Würde ich so einen Hund kaufen wollen, käme der zum Check erst einmal zum Tierarzt. Wenigstens Röntgenbild von der Schnauze und dem Hals (Gaumensegel).

    Na ja, also Katzentoilette wäre jetzt nicht wirklich eine Option. Wie soll da der Hund lernen, dass er "draußen" machen muss. Also weg mit diesem Unsinn.

    Welpe/Junghunde müssen in der Regel nach dem Schlafen, nach dem Fressen. Also, wenn er aus seinem Körbchen nach einem Schlaf aufsteht, nicht erst in der Wohnung laufen lassen, sondern raus an die Pippistelle. Dort passiert gar nichts: Du bleibst stehen, lässt den Hund an der Leine den Boden abschnuppern und forderst maximal "Geh Gassi", oder sonst was. Geduld mitbringen, bei Welpen/Junghunden dauert das. Die erste Zeit wird der Boden und die Gerüche viel interessanter sein. Bei Erfolg ein riesen Lob aussprechen, mit Leckerli belohnen.

    Passiert in der Wohnung ein Malheur. Mit Küchentuch aufwischen und dieses feuchte Küchentuch an die Pippistelle nach draußen legen. So hat der Welpe beim nächsten Gassigang schon mal seinen Geruch und nimmt die Pippistelle schneller an.

    In der Nacht: am besten den Welpen mit seinem gewohnten Körbchen direkt vor das Bett stellen und schlafen lassen. Der 2 Stunden-Takt würde dem Kleinen die Ruhe rauben und gerade das brauchen junge Hunde am Anfang sehr viel. Wird er unruhig, Welpe/Junghund hochnehmen (keine Schmuseeinheiten oder Spielereien anfangen - sonst denkt er, Du willst mit ihm spielen und er "vergisst" was eigentlich Sache war) raustragen an die Pippistelle. Bei Erfolg ein riesen Lob aussprechen, mit Leckerli belohnen.

    Alternativ würde ich Dir auch einen hohen Karton als Nachtstelle empfehlen. Inhalt seines Körbchens abends hineinlegen. Das bietet den Vorteil, dass Du von oben hineingreifen kannst, der Hund selbst aber nicht raus kommt. Dafür würde sich auch eine entsprechende Hundebox anbieten. Da könnte der Welpe tagsüber bei geöffneter Tür Bekanntschaft mit der Box (bietet dem Hund auch eine Art Schutzhöhle) machen. In der Nacht wandert die Box in das Schlafzimmer, Boxentürchen zu, oben aufmachen und Du kannst somit jederzeit mal kurz die Hand hinein hängen um den Hund zu beruhigen. Nicht Streicheln! Er soll nur merken, dass Du da bist.

    War ich doch anfangs ganz behutsam mit ihm

    Ja, vielleicht etwas über behütet mit ihm umgegangen? Das soll nicht böse gesagt sein, aber manchmal tendieren Hundehalter zur Übervorsicht.

    Jede Gassirunde löst totalen Stress aus

    Was war die Ursache? Du musst da selbst mal in Dich gehen und die Gassi-Gänge im Kopf durchgehen. Gab es zu viel Straßenverkehr? Zuviel Fremdbesucher die den kleinen Kerl betäscheln wollten? Zuviel Fremdhunde? Oder sonstige Ereignisse?

    er nimmt die Wohnung auseinander,

    Das könnte ein Rückschluss sein, dass der Welpe glaubt "ohne Dich nicht mehr leben zu können". Vielleicht ist das Überbehüten doch eher eine negative und abhängige Handlung geworden.

    Ich würde jetzt einfach mal alles auf Anfang zurück fahren und ganz konsequent und ohne jetzt große Wirbel zu machen alles wieder langsam aufbauen und daraus eine Selbstverständlichkeit machen.

    Das heißt, Du gehst ohne Verabschiedung vom Hund aus der Wohnung und kehrst genau so selbstverständlich ohne den Hund zu beachten wieder zurück. Reagiere auch auf die Zerstörung in der Wohnung nicht. Denn der Hund wird bei Deiner Rückkehr eh nicht mehr wissen, was er angestellt hat. Du könntest dem Hund seinen Freiraum innerhalb der Wohnung begrenzen. Manche Tiere glauben die Wohnung bewachen zu müssen und sind damit schlichtweg überfordert. Deshalb eine räumliche Begrenzung. Kinderschutzgitter zwischen die Tür und der Hund fühlt sich nicht eingesperrt und trotzdem in seinem kleinen Raum sicher.

    Wenn Dein Hund keine fremden Hunde mag - dann akzeptier das doch! Warum ihm eine Wesensart aufdrücken, die so gar nicht passt? Sie kann mit bekannten Hunden. Der Hundekontakt reicht doch.

    Wenn Dein Hund auf großen freien Flächen mit freilaufenden Hunden kein Problem hat, liegt es wohl daran, dass er ausweichen kann und somit selbst seine Individualgrenze einhalten kann. Letzteres geht auf engem Raum eben nicht und führt zu Problemen.