Beiträge von Grinsekatze1

    Wenn der Besitzer es wünscht (z.B. weil der Hund an Ausstellungen teilnehmen soll), kann der Hoden chirurgisch in den Hodensack verlagert werden. Er wird dort "festgenäht" (Fadenband), so daß ein Zurückrutschen verhindert wird.

    Machen kann man ja fast alles. Ob es Sinn macht?

    Für den Hund wäre das eine furchtbare Qual, weil, die Ursache, dass der Hoden nicht abgestiegen ist , an dem zu kurzem Bändchen liegt der den Hoden normalerweise festhält. Befestigt man den Hoden jetzt im Hodensack wird auf dieses Bändchen ein heftiger Zug ausgeübt und das ist für längere Zeit sehr sehr schmerzhaft. Züchten kann man sowieso nicht mehr mit diesem Rüden von daher: den nicht abgestiegenen Hoden chirurgisch entfernen lassen.

    Bei alten Hunden liegt es oftmals an Rückenproblemen. Spondylose etc. das drückt auf den Darm und sie können nicht mehr einhalten.

    Auf jedem Fall erst einmal zum Tierarzt! Gesundheitscheck und dann auf Ursachensuche gehen. Wegsperren und noch Zeitung auslegen halte ich für keine gute Idee. Das ist für Euch eine Erleichterung behebt leider aber nicht das Einkoten in der Nacht.

    Allerdings wenn ein Hund da ist, oder ein Mensch (oder gar eine Katze) dann kommt er gar nicht zur Ruhe. Er will dann spielen, rammeln und das die ganze Zeit solange derjenige da ist.

    Rammeln hat nicht zwingend etwas mit Sexualität zu tun, sondern ist auch ein deutliches Anzeichen für Stress.

    Welche Verhaltensregeln hat Dein Hund im Bezug auf Menschen/Besuch/andere Hunde gelernt?

    Gibt man ihm dann eine Auszeit in einem anderem Zimmer, heult er und schleckt so lange an seinen Pfoten das er schon ganz kahle Stellen hat.

    Diese sogenannte "Auszeit" ist für den Hund ein Ausgrenzen von seinem Rudel. Und sei es nur von seinen Familienmenschen. Wie soll er dabei lernen? Dass er dabei nicht lernen kann zeigt sein Angstgeheule!

    Du bist hier gefordert um dem Hund aufzuzeigen, wie er sich richtig verhalten soll. Besser wäre es Du würdest ihm antrainieren sein Körbchen aufzusuchen um dort in aller Ruhe beobachten zu können. Hunde lernen auch durch Beobachtung; nicht durch Wegsperren! Letzteres macht nur weiteren Stress. Das sieht man dann am Pfotenlecken!

    JEDER meiner Rüdenbesitzer, der ein chemische Kastration hat machen lassen, hat den Rüden dann kastrieren lassen, weil JEDER gesehen hat, wie anders, einfach und unkompliziert es gehen kann.

    Das ist sehr stark verallgemeinert und schön geredet. Es gibt auch etliche Nachtteile - Kastratenfell, Ängstlichkeit und wenn das Verhalten ausschließlich erziehungstechnisch zu suchen ist, ändert auch eine Kastration nichts. Von daher würde ich jetzt erst einmal mit einem durchdachten Erziehungskonzept für den Umgang mit Menschen/Tieren arbeiten und das auch über einen längeren Zeitraum durchziehen. Sein bisheriges Verhalten hat sich verfestigt und es braucht Zeit bis er umdenken kann.

    Am Freitag ist es soweit und wir werden unseren Bolonka Zwetna Welpen mit knapp 9 Wochen vom Züchter abholen. Der Züchter hätte es lieber gehabt, wenn wir ihn bereits heute (6 Tage früher) hätten abholen können,

    Auch wenn es üblich ist Welpen ab der vollendeten 8. Woche abzugeben, so haltet ich das bei so einer kleinen Rasse doch für sehr bedenklich. Die Welpen können von einem Zusammenspiel untereinander und dem Sozialleben der älteren Hunde doch nur profitieren, wenn sie etwas länger (1o Wochen) im Hause des Züchters verbleiben. Natürlich machen sie mehr Arbeit und fressen einiges an Futter weg (mehr Futterkosten).

    Wie so was entsteht bei Unterbiss ist mir bewusst aber so einen extremen Vorbiss habe ich noch nie gesehen

    Und da würde mich interessieren, wie das entsteht

    Es kann ein erblicher Vorgang sein; aber auch eine Folge einer verzögerten Entwicklung. Es gibt Junghunde, die gleichen das späterhin wieder aus. Alleine, dass der Junghund so ein Gebiß aufzeigt, sollte veranlassen, diesen Hund - sollte sich das Gebiß zurecht schieben - nicht in die Zucht einfließen zu lassen.

    Hunde die sich im Wachstum befinden schieben ganz unterschiedlich. Das kann sich am Ober-, Unterkiefer zeigen (da sind es eher nur Millimeter,), oder auch in der Vor- und Hinterhand (da wirken die Hunde nämlich überbaut). Ein Züchter sollte seine Linie kennen um derartige Aussagen machen zu können.