Beiträge von Grinsekatze1

    Liest sich für mich als wenn er das ganze Durcheinander bei der Fütterung nicht verträgt.

    Ich würde mal 4-6 Wochen EIN Trockenfutter mit nur einer Proteinquelle und einer Kohlenhydratquelle geben und sonst nichts, gar nichts, keine Leckerlies, keine Kauartikel.

    Sehe ich genau so!

    Außerdem empfehle ich ausdrücklich ein Futter das bei Darmproblemen Verwendung findet. Und das bekommt man nur über den Tierarzt bzw. einen speziellen Code.

    Aus langjähriger Erfahrung: 8fach-Impfung mit 8 Wochen und mit 12 Wochen das ganze erneut plus Tollwut. Haben bislang alle Welpen problemlos überstanden. Eine 3. Impfung gab es nie. Warum? Weil mein Tierarzt der Meinung ist, dass die 3.Impfung eher der Kundenbindung dient und weil bei einem 0,08%igem Impfversagen nicht zwingend nun alle Welpen zum 3. Mal geimpft werden müssen.

    Wir haben zwar auch erst angefangen, aber was ich so mitkriege ist schon, dass ds jeder so ein bisschen seine Taktik passend zum Hund und einem selbst rausfinden muss.

    Genau so isses!

    Was ich als Lernmethode einbringe, muss noch lange nicht bei einem anderen Hundehalter funktionieren. Es ist einfach mein Weg! Damit bin ich mit meinen eigenen Hunden erfolgreich!

    Ob es auf andere Hundehalter umsetzbar/anwendbar ist, das muß einfach jeder Hundehalter für sich ausprobieren.

    Glaub mir, bis zum Dackel runter ist es extrem weit, so weit kann man nicht in die Knie gehen und sich dann noch dabei vorwärts bewegen, außer ich watschel dann wie eine Ente über den Platz.

    Und gerade das wird bei kleinen Hund auf den gängigen Hundeplätzen so angeboten. Da machen sich die Trainer nicht sehr viel Mühe den Hundehalter anders anzuleiten.

    Ich habe da meine eigene Methode entwickelt: erst einmal dem Hund das Kommando "Schau" beibringen (jeder Blickkontakt wird belohnt wenn er mich anschaut, dabei erhebe ich die rechte Hand mit Fingerzeig und dem Leckerli). Sitzt dieses Kommando, dann wird in kleinen Frequenzen das Fußlaufen mit "Schau" und dem Fingerzeig eingeübt. Irgendwann fällt der Fingerzeig weg und die Belohnung wird weniger. Beim Fußlaufen gehen meine Dackels mit erhobenen Kopf und sehr orientiert auf meine Hände.

    Wenn alles gut sitzt, können meine Hunde mit Hand-/Fingerzeig wortlos in eine andere Richtung geschickt werden. Da staunt der Fachmann!

    Wo liegt der Hund wenn Gäste kommen oder da sind?

    Vielleicht braucht er einfach eine ruhige Ecke, wo fremde Menschen nicht vorbei laufen, wo er ruhig liegen und beobachten kann. Er soll da verbleiben und erst auf Deinen Wunsch hin, Gäste begrüßen oder abschnüffeln dürfen.

    Die Sache mit dem Sofa: den Hund nicht mehr auf das Sofa lassen, in seine ruhige Ecke bringen und nur noch auf Deinen ausdrücklichen Wunsch hin das Liegen auf dem Sofa erlauben.

    Nach 5 Monaten bei Euch ist der Hund jetzt angekommen und er zeigt klar und deutlich, dass er Fremde oder Außenstehende einfach nicht braucht. Fremde Menschen sollten von daher den Schmusekontakt vermeiden. Höfliches Ansprechen, Schnüffeln lassen, das reicht doch!

    Insgesamt sehe ich in Deinem Hund einfach Unsicherheit (könnte er fragen, würde es wahrscheinlich sagen "Was soll ich jetzt tun?") und er tut das, was er als Hund im Hunderudel tun würde: er knurrt, bellt und geht nach.

    Du alleine kennst Deinen Hund und er wird Dir zeigen, wann es Zeit ist. Gegen Durchfall kann man entgegensteuern - vielleicht braucht er einfach ein anderes Futter. Gegen die Schmerzen - vielleicht hilft ein anderes Schmerzmittel. Beides kann dazu beitragen, dass die verbleibende Zeit hinausgeschoben werden kann. Immer unter der Voraussetzung, dass es dem Hund entsprechend seines Alters dabei gut geht.

    Zittrige Beine, viel Schlafen sind für mich jetzt nicht wirklich Gründe einen Hund einzuschläfern. Dauerhafte Schmerzen und nicht mehr kontrollierbare Durchfälle dagegen schon. Letzteres wäre für mich nur dann ein Grund, wenn - siehe oben - alles ausgeschöpft ist.

    Meinen Rat: Ziehe Deinen Tierarzt des Vertrauens hinzu und überlegt gemeinsam welchen Weg ihr gehen wollt.

    Nach Beschluss des Bundeskartellamt sind Rüden des VDH

    auch für andere Vereine zugänglich. Das ist insofern richtig, daß es dem VDH (als angenommener Monopolist) nicht erlaubt ist, von den Vereinen eine Einschränkung ihrer Deckrüden zu verlangen.

    Da die Zuchthoheit aber in den Rassehundezuchtvereinen liegt, können sie den Einsatz der Deckrüden auf FCI/assoziierte Verbände weiterhin beschränken.

    Nicht der Verein macht die gute Zucht, sondern der Züchter selbst!

    Alleine, dass der Züchter die Vorgaben auf erbliche Erkrankungen erfüllt ist schon mal als positiv zu werten. Allerdings würde ich diese Ergebnisse nur anerkennen, wenn zweifelsfrei erkennbar ist, dass es tatsächlich um diese Elterntiere geht.

    Wenn die Untersuchungsergebnisse vom Tierarzt schriftlich vorliegen - kein Tierarzt wird da eine Falschaussage treffen -; am Ende ist er ja selbst dran, wenn er getäuschte Unterlagen unterzeichnet.