Beiträge von Grinsekatze1

    Du alleine kennst Deinen Hund und er wird Dir zeigen, wann es Zeit ist. Gegen Durchfall kann man entgegensteuern - vielleicht braucht er einfach ein anderes Futter. Gegen die Schmerzen - vielleicht hilft ein anderes Schmerzmittel. Beides kann dazu beitragen, dass die verbleibende Zeit hinausgeschoben werden kann. Immer unter der Voraussetzung, dass es dem Hund entsprechend seines Alters dabei gut geht.

    Zittrige Beine, viel Schlafen sind für mich jetzt nicht wirklich Gründe einen Hund einzuschläfern. Dauerhafte Schmerzen und nicht mehr kontrollierbare Durchfälle dagegen schon. Letzteres wäre für mich nur dann ein Grund, wenn - siehe oben - alles ausgeschöpft ist.

    Meinen Rat: Ziehe Deinen Tierarzt des Vertrauens hinzu und überlegt gemeinsam welchen Weg ihr gehen wollt.

    Nach Beschluss des Bundeskartellamt sind Rüden des VDH

    auch für andere Vereine zugänglich. Das ist insofern richtig, daß es dem VDH (als angenommener Monopolist) nicht erlaubt ist, von den Vereinen eine Einschränkung ihrer Deckrüden zu verlangen.

    Da die Zuchthoheit aber in den Rassehundezuchtvereinen liegt, können sie den Einsatz der Deckrüden auf FCI/assoziierte Verbände weiterhin beschränken.

    Nicht der Verein macht die gute Zucht, sondern der Züchter selbst!

    Alleine, dass der Züchter die Vorgaben auf erbliche Erkrankungen erfüllt ist schon mal als positiv zu werten. Allerdings würde ich diese Ergebnisse nur anerkennen, wenn zweifelsfrei erkennbar ist, dass es tatsächlich um diese Elterntiere geht.

    Wenn die Untersuchungsergebnisse vom Tierarzt schriftlich vorliegen - kein Tierarzt wird da eine Falschaussage treffen -; am Ende ist er ja selbst dran, wenn er getäuschte Unterlagen unterzeichnet.

    Sie hatte schon immer einen eigenartigen Gang (Hahn)

    Am Mittwoch bemerkte ich das sie im laufen zwischendurch wegkippt mitbedenkendem Hinterbeinen . Auch Dinge die weit weg waren hat sie nicht erkannt .Donnerstag war es genauso nur das der Kopf hin und her zitterte leicht

    Das alles sind ganz deutliche Hinweise für neurologische Erkrankungen. Wo immer die auch lagen. Auslöser können ererbte Dinge sein; aber auch ein Traumata (tritt von der Hündin, oder vielleicht versehentlich von ihren Menschen). Gesund wäre sie nie geworden.

    Du hattest gar keine andere Wahl. Entweder tierärztlich nachschauen lassen, oder das ganze auf gut Glück therapieren. Letzteres wäre alles sehr fraglich und kostenintensiv geworden.

    Sehe es einfach so: Die Kleine sollte/wollte nicht länger leben (nicht länger leiden) und da hat eine höhere Macht, oder vielleicht auch das kleine Mädchen selbst, entschieden.

    Du hast alles richtig gemacht! Du hast den Tod nicht gewollt und mußt es jetzt doch ertragen. Das Leben ist nicht fair! Lass Dir sagen, dass alles im Leben einen Sinn hat. Dein Mädchen ist nicht umsonst gestorben.

    Er lies sich zwar überall anfassen, war aber sehr zurückhaltend in seiner Körperhaltung (Schwanz hing locker runter, Ohren waren nicht nach vorn gestellt, sondern eher leicht zurück.) Richtig Angst hatte er nicht, wirklich eher Skepsis so wie das einschätzen würde. Er lies sich auch streicheln, hat im Gegensatz zu seinen Geschwistern aber nicht direkt angefangen zu spielen.

    Gerade die Welpen die einem sofort entgegenspringen sind oftmals richtige Draufgänger, sind neugierig und wollen wissen, wo ihre direkten Grenzen sind.

    Meine Frage ist nun ob das alles noch im Rahmen eines normalen, einfach etwas ruhigen Welpen ist oder ob ich mir Gedanken machen sollte, dass er vielleicht doch etwas zu unsicher für uns ist.

    Die ruhigen Welpen sind eher die besonnenen Welpen, die durch Beobachtung lernen und später wirklich mit Bedacht durchs Leben gehen und auch Kompromisse eingehen.

    Die Züchter bieten den Kleinen viel Abwechselung und dadurch, dass alle ausgewählten Familien in der Nähe wohnen, kommen auch öfter neue Menschen vorbei.

    Das sind doch die besten Voraussetzungen für eine sehr menschenbezogene Aufzucht.

    Meine Wahl aus einem Wurf Welpen würde immer auf einen "Außenseiter" fallen, der abseits sitzt, alles beobachtet und dennoch ein freundliches, aber höfliches distanziertes Verhalten an den Tag legt.

    Erfahrungsgemäß werden das später wirklich souveräne Hunde; die stürzen sich nicht einfach darauf los, sondern beobachten, überlegen (?!) und gehen eine Sache nicht überhastet an.

    Ich werde darüber nachdenken . Habe den *Züchtern auch geschrieben * sie boten mir , wenn ich bereit bin , einen gratis Welpen an beim nächsten Wurf

    Bitte holt Dir dort keinen Hund mehr!

    Zu Deiner Information:

    Jeder der Hundewelpen verkauft haftet mit einer 2jährigen Garantie -, weil Hunde als Sache gelten!

    Du hast nicht nur das Recht auf Rückgabe des Kaufpreises, sondern auch auf die Erstattung der Tierarztkosten. (Da stehen die Chancen sehr gut, weil der Welpe erst ein paar Tage bei Dir war und ganz offensichtlich krank war). Mach das bitte nicht im Alleingang, sondern beauftrage einen Anwalt.

    Es tut mir sehr sehr leid um Deinen Hund. Deine Beschreibungen deuten ganz klar daraufhin, dass der Welpe ein neurologisches Problem hatte und das MRT war gerechtfertigt! Die einzige Möglichkeit um wirklich sofort Klarheit zu erlangen! Alles andere wäre immer nur eine Suche im Heuhaufen gewesen und hätte Dich viel mehr Geld gekostet - für nix und wieder nix!

    Fühle Dich ganz lieb gedrückt. Ich weiß, was Du gerade durch machst! Ich fühle mit Dir!